Ausgabe 
16.9.1837
 
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fein etablirt hat; als: wollenen Tüchern und Bieber in allen Qualitäten und Farben, Westen- und Hosen-Zeugen im neuesten Geschmack, Hemdenflanellen, Barchent, Futterzeugen, Herrn- Halstüchern, Chemisettes, Hemdenkrägen, allen Sorten Handschuhen, seidenen Strümpfen, Filz- und Seiden - Hüten, und anderen in dieses Fach einschlagenden Artikeln. Ferner Gegenstände der Quincaillerie, als: Hosenträger, Geldbörsen, Vorsteck- Nadeln und' Knöpfchen rc., fäcionirte Wachstnchdecken für Tische, Kommode, Klariere rc. in der verschiedenartigsten Form; in fertigen Schlaf-, Comptoir-, auch Sammet-Röcken und Betteouverts; sowie in Rauchtabacken und Cigarren, als auch achtem Cölnischem Wasser.

Derselbe wird es sich angelegen sein lassen, durch reelle, gute Bedienung das gütige Vertrauen zu rechtfertigen, womit man ihn beehren wird, und bittet daher böflichst um geneigten Zuspruch.

Gießen den 13. Septbr. 1837.

G. E. B ö h m.

1098) Das Guten bergsfest.

Bei Karl Körner, Buchbändler in Frank­furt a. M, ist so eben erschienen und durch alle übrigen Buchhandlungen g egen b a ar zu beziehen:

Die drei Tage der Enthüllungsfeier des Gutenberg- Monuments am 14., 15. und 16. August 1837.

Mit einem Vorworte von Dr. R. H., den voll­ständigen Festreden und stattgehabten Diskussionen, den Verzeichnissen der bei dieser festlichen Gelegen­heit eingegangenen typographischen Festgeschenke und den Namen der versammelt gewesenen Buch­händler, Buchdrucker rc. rc.

3 Bogen gr. 8. Broch. Preis 24. fr. oder 6. ggr.

Der Ertrag dieses Schriftchens, welches eine vollständige und doch kurzgefaßte Beschreibung der dreitägigen Festlichkeit liefert, die mit so großer Befriedigung aller daran Theilgenommeuen bei Ge­legenheit der Enthüllung des Gutenberg-Monuments zu Mainz statthatten, ist als Beitrag zu der Kosteubestreitung der Errichtung jenes schönen, welthistorischen Monuments bestimmt. Es ist deßhalb auch zu erwarten, daß dies, nur 24 fr. kostende Schriftchen nah' und ferne recht zahlreiche Abnehmer finden werde!

1086) Localver Änderung.

Daß ich mein bisher bewohntes Haus verlas­sen habe und das von mir gekaufte I. H. Hom- bergerische Haus, neben Herrn Hofgerichtsadvocat Faber und Herrn Z. Kaufmann Worms in der

Wallthorstraße gelegen, nun bewohne, zeige ich hiermit schuldigst an.

Hiermit verbinde ich zugleich die Anzeige, daß ich in meinen Artikeln, namentlich aber in wol­lenen Tüchern, aller beliebigen Farben, Bieber, Ca­storin, Westenzeugen, Seidenstoffen für Kleider und Mäntel, Tbibet und Merinos, sowie in meinen be­kannten übrigen Artikeln vollständig affortirt bin.

Zur Erleichterung meines Geschäfts sind nun die Preise meiner Maaren allerbilligst, aber auch festgesetzt.

L. Bock.

1092) Denjenigen, welche meine ärztliche Hülfe i« Anspruch nehmen wollen, eröffne ich hier­durch , daß ich jetzt im academischen Hospital wohne. Gießen den 12. Septbr. 1837.

Er. Schmidt, Assistenzarzt.

1096) Das sich verbreitende Gerücht:daß ich mein Osenpntzer-Geschäft gänzlich aufgegeben hätte," ist »»gegründet.

Zudem ich dieses hiermit dem hiesigen Publi­cum ergebenst auzeigen wollte, bitte ich dasselbe: mich auch für die Folge mit zahlreichen Bestel- lungen geneigtest beehren zu wollen."

Georg Schnaude's Wittwe.

1074) Es ist mir ein kleiner schwarzer Hund (Pülcher-Rade) mit weißem Hals zugelaufen. Der Eigenthümer kann ihn gegen Vergütung der Einrückungsgebühr dieser Annonce bei mir in Em­pfang nehmen. Gießen den 13. Sept. 1837.

Georg Noll.

1097) Morgen ist Tanzmusik im Busch'schen Gartensaale.

1091) Da das Steigen des großen Ballons bei dem landwirthschaftl. Feste, wegen ungünsti­ger Witterung nicht Statt finden konnte, so wird derselbe künftigen Sonntag', Nachmittags 4 Uhr, wenn es die Witterung mir einigermaßen erlaubt, auf dem Exerzierplätze aufsteigen.

Ernst Matthias.

1095) Sonntag den 17. d. M. ist Tanz­musik auf dem ehemaligen Exerzierplätze anzu­treffen , wozu höflichst einladen

die sämmtlichen Wirthe.

1093) Das nächste Concert der musikali­schen Gesellschaft wird eingetretener Verhinderung wegen schon Mittwoch de» 20. d. M. Statt fin­den. Gießen den 15. September 1837.

Der Vorstand der Gesellschaft.