Ausgabe 
16.9.1837
 
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1081) Die Vielfältigkeit der, dem unterzeich­neten städtischen Rechner obliegenden, tagtäglich sich vermehrenden Dienstgeschäftc, veranlaßt den­selben zu der Einrichtung, daß künftig nur an den Wochentagen: Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag, Vormittags, Zahlungen an ihn geleistet und Forderungen an die Stadtkasse bei ihm in Em­pfang genommen werden können, und daß daher die übrigen Tage, sowie die Nachmittage ganz den weiteren Dicnstverrichtungcn, welche ihm ob­liegen und keine Störung zulassen, gewidmet werden.

Bezüglich der Erhebung des Octroi von Schlachtvieh und der Abgaben für Lehm, Sand und Steine, bleibt es bei der bisherigen Einrich­tung, wornach dieselbe an jedem Tage, Sonn- und Festtage ausgenommen, in den sestgesetzten Bureau- Stunden Statt findet.

Gießen den 12. Septbr. 1837.

Der Stadtrechner N e r n.

Versteigerungen.

1064) Auf Ansuchen der Erben des verstor­benen Schneidermeisters Wilhelm Christoph Bach von hier, sollen die nachgelassenen Immobilien des­selben als:

1) 8,4 Klftr. Haus, Stall und Grund, an Peter Franz in der Wetzstciusgasse, giebt dem Kameralfiskus 15 kr. Zins, 23% kr. Zins demselben.

2) 43 Rth. Garten am Rahrungßberg, an Lud­wig Theodor Fclsing, zehntfrei.

3) 75 Rth. 3 Sch. an der Stciukaut, an Wil­helm Schäfer, giebt dem Kameralfiskus

1 Kpf. 2% Gesch. Korn und

2 Kpf. 1 Maas Hafer, einer freiwilligen öffentlichen Versteigerung an den Meistbietenden, unter den bei der Versteigerung be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, im Termin, Montag den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Nathhause ausgesetzt werden.

Gießen den 7. September 1837.

Großh. Hess. Stadtgericht M ü l l e r.

1015) Montag den 9. Oktober d. I., Nach­mittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Gr. Obersteuerboten Büchner dahier gehörigen, Jmmo- bilien, als:

8,0 Klftr. Haus und Grund, an Wilhelm Ein­lauf, gibt 9 kr. Zins dem Kirchen­kasten,

H1/» Rth. Garten, an der Schoor, an Phl. Jacob Herbert,

auf dahiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Gießen den 24. August 1837.

Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.

1066) Dienstag den 19. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß des Schneidermeisters Christoph Bach dahier gehörigen Mobilien, bestehend in Schränken, Tischen, Stüh­len, Bettladen rc., einer Partie Heu, mehreren Klaftern Holz, einer Kuh, sodann die Aerndte von % Morgen, bestehend in Kartoffeln, Gemüßen und sonstigen Gartengewächsen, an Ort und Stelle selbst versteigert werden.

Gießen den 7. Septbr. 1837.

1076) Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kcnntniß, daß Donnerstag den 21. September d. I., Nachmittags um 2 Uhr, etwa 7 Ccntner als unbrauchbar ausgeschicdcne Acten, auf dem Bureau desselben gegen gleich baare Zah­lung meistbietend versteigert werden sollen.

Hungen den 26. August 1837.

Der Großherzoglich Hessische Fürstlich Solms- Braunfelsische Landrath des Bezirks Hungen.

v. Schenck.

1089) Die Reparatur der Orgel in der Kirche zu Königsberg, welche zu 52 fl. vervoranschlagt ist, soll Montag den 18. Sept. l. I. Nachmittags um 1 Uhr auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Königsberg am 10. Sept. 1837.

Der Bürgermeister

K r a u s k o p f.

1082) Montag den 18. d. M., Morgens 9 Uhr soll sämtliches Obst von den hiesigen Ge­meinde-Baumstücken, bestehend in Aepfeln und Birn, der öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Der Anfang wird an dem Gießer Wege gemacht.

Altenbuseck den 4. Sept. 1837.

Der Bürgermeister Wagenbach.

Feilgebotene Sachen.

1058) Eine im besten Zustande sich befin­dende Drehbank steht in hiesiger Stadt zu ver­kaufen. Das Nähere bei der Expedition d. Blattes.

1087) M. H e ß,

Lil. A Jia 22 am Eck der Wetzsteinsgasse, empfiehlt seine assortirten Waaren in nachstehenden Artikeln, unter Zusicherung der billigsten Preise und reellsten Bedienung, ncmlich: