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? Stallung, welche von dem Wohnhaus durch die schmale sogenannte Schnurgaß getrennt ist, einer freiwilligen Versteigerung auf hiesigem Rathhaus ' auszusetzen, und wird Termin aus dm 3tenMai l. I. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu diesem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthümern abgeschlossen werden kann. „ _ „
Beschreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendsten Theile Rücksicht genommen worden.
1. Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß, unter demselben befinden sich 3 gewölbte Keller, im Erdgeschoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Sparherd Und Bratofen^ eine Kegelbahn von 90Fuß Länge.
2. Zm 2ten Stock befindet sich ein Saal von , 58 Fuß Länge und 32 z Fuß Breite, so wie
i 2 daran stoßende nebst noch 2 weiteren sich
hier anreihenden heizbaren Zimmern und Küche.
‘ 3. Die Eingangs erwähnte Scheuer, Stallung re. enthält einen. Flächenraum von 1896 »Fuß.
Sämmtliche Gebäude befinden sich in einem guten Zustand. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Casino in dem erwähnten Lokale sich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden ist und das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth- schaft sich vorzüglich eignet.
Friedberg den 13. April 1837.
Der Bürgermeister Fritz.
337) Da das der Ludwig Conrad Hossen Wittwe dahier zustehende Wohnbans in der Caplans- gasse neben Johann Anton Müller's Wittwe, giebt 4*4 kr. der Stadt, aus der unter dem 30. Januar d. I. abgehaltenen Versteigerung nicht auf den Tarationswerth gebracht worden ist, so soll dasselbe anderweit
Montag, den 8. Mai l. I., Nachmittags
2 Uhr,
auf dahiesigem Nathhause unter den im Termin be- kannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. März 1837.
Gr. Hess. Stadtgericht. Müller.
0=* 409) „Künftigen Montag den
" I7ten d. M. werden die hinterlassenen „Effecten des verstorbenen Professor Dr. „ Locherer, bestehend in Bett- nnd Weiß- „zeug, Meubeln, Gold- und Silberwaa- „ren, Kleidern, Küchengeräthschaften, u. „anderem Hausrathe, mdem Sterbhanse „einer öffentlichen Versteigerung ausge-
„ setzt, mit der Bemerkung, daß die Ver-. "fteigerung mit dem Verkaufe des Hau- „ses beendigt werden wird."
Gießen den 13. April 1837.,
421) Die in dem letzten Wochenblatte angezeigte Mobilienversteigerung in der Wohnung des Herrn Kaufmanns W. Stein, soll Montag den 17. d. M. schon Vormittags 9 Uhr beginnen, und äusser den genannten Gegenständen mehrere Holz- u. Hausgeräthschasten versteigert und der Anfang mit den Herrnkleidern gemacht werden.
Feilgebotene Sachen.
413) Eine noch ganz gute viersitzige Chaise, welche sowohl ein- als zweispännig gefahren werden kann, steht billig zu verkaufen; bei wem sagt Ausgeber.
416) Mit Strohhüten für Damen, Herrn und Kinder, so wie mit Knabenkappen empfiehlt sich
Carl F r ecki.
418) Ein schönes und bequemes Schreibcom- toir ist billig zu verkaufen. Bei wem sagt Ausgeber dieses Blatts.
424) Brüsseler Strohhüte, Florbänder, Tüll, Gold,- Silber,- Stahl- und Glasperlen, letztere in allen Farben, empfiehlt zu billigen Preisen
M. Heß.
Zu vermietheu.
404) In Lit. A M. 58. in der Wallthor- straßc sind 2 möblirte Stuben mit Sopha's zu ver- miethen.
410) Ein schönes Zimmer nebst Cabinet mit Meubles im Hinterhaus des Hrn. Regierungsraths Ebel auf dem Asterweg, ist zu vcrmiethen.
401) Das kleine Haus im Buschischcn Garten ist an eine stille Familie zu vcrmiethen.
407) Das von Schreiner Trenkncr bisher bewohnte Logis in meinem Hause aus dem Seltersweg ist zu vermiethen und bis den 1. Juli beziehbar , so wie eine möblirte Stube sogleich beziehbar.
Conrad Weidig.
408) Eine Familienwohnung wird bis Ende Mai beziehbar, bei Carl Ebel
auf'm Kreuz.
411) Bei Friedrich Hoch Lit. B M, 44 in der Sonne sind 3 möblirte Stuben zu vermiethen, worunter 2 tapczirt und mit Sopha's versehen sind.


