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1345) Montag den 20. d. M-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigcm Nathhause
1) eine Kommode und
2) ein Spiegel
im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden.
Gießen den 31. October 1837.
Großh. Hess. Stadtgericht Müller.
1343) Montag den 20. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rath- hnus ein Sopha im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden.
Gießen den 31. October 1837.
Großh. Hess. Stadtgericht M ü l l e r.
1342) Montag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dahiesigem Nachhause
1) eine Kommode und
2) ein Schrank
im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden.
Gießen den 7. November 1837.
Großh. Hess. Stadtgericht Müller.,
1330) Dienstag den 14. November, Morgens 10 Uhr, soll die Lieferung von circa 220 Malter Hafer an das Großh Rentamt, an den Wenigstfordernden unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden.
Gießen den 8. November 1837.
Der Bürgermeister
M. Schneider.
1328) Dienstag den 14. November, Morgens 9 Uhr, soll das Holten der Fasselochsen für hiesige Stadt an den Wenigstfordernden unter den bei der Versteigerung zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden.
Gießen den 8. November 1837.
Der Bürgermeister
M. Schneider.
1329) Montag den 13 November 1837, Vormittags 9 Uhr, sollen beim Schießhaus in der Allee dürre Obstbäume, sowie ein dicker Lindenbaum am Kirckchose an den Meistbietenden öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Die Kausliebhaber belieben sich zur bemerkten Stunde am Schießhause einzufinden.
Gießen am 8. November 1837.
Der Bürgermeister
M. Schneider.
1325) Dienstag den 14. d. M, Morgens 10 Uhr, lassen wir in dem Hauptzollamts-Local nachverzeichnete Waarcn, als:
„circa 83 Pfd. Caffee, 65 Pfd. Candis, 46% Pfd. Melis, 3% Pfd. Sago, % Pfd. Fabr.-Tabak, einen kupfernen Wasserkessel und ohngefähr 8 Maas Brandwein" meistbietend versteigern, wozu Kausliebhaber ein- geladcn werden.
Gießen den 9. November 1837.
Großh. Hauptzollamt Dietz. Martin. Kattmann.
1246) Iagdverpachtnng im Forste Gießen.
Freitag den 1. December d. Z., Vormittags 9 Uhr,
sollen im Gasthaus zum Einhorn dahier die Domanialjagden in den Feld- und Waldgemar- kungen: „
1) von Frankenbach, Crumbach, Fellingshausen, Königsberg, Naucnhcim, Waldgirmes und Heuchelheim — Forstreviers Königsberg;
2) von Staufenberg, Mainzlar, Daubringcn, Lollar und Ruttershausen — Forstreviers Buseck;
3) von Wicseck sammt Hangenstem und Annerod sammt Fernewald — Forstreviers Gießen und
4) von Kleinlinden und dem sogen. Herru- wald — Forstreviers Schiffen berg, in schicklichen Abtheilungen vom 15. Februar 1838 an aut weitere 11 Jahre öffentlich verpachtet werden.
Es sind nur bekannte rechtliche Leute als Jagdpächtcr zulässig; keine, die sich bereits Jagdvergehen schuldig gemacht baben, keine Fisch-, Krebs- oder Waldfrevler, keine Leute ohm Vermögen, oder solche, die durch die Jagd ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande znrückkommen würden. Alle Pachtlustigen, deren deßfallsige Qualification nicht notorisch vorliegt, haben sich hierüber bei der unterzeichneten Stelle spätestens 14 Tage vor dem Versteige- rungstcrmin genügend auszuweisen. — Nachgebote werden nicht angenommen.
Gießen den 24. October 1837.
Großh. Forstinspection Br. Heyer.
1323) Da mir die Gebote auf meine, in 43 des hiesigen Anzeigeblattes näher beschriebene, Wohnung mit Hausgärten nicht annehmbar waren; so habe ich mich entschlossen, solche einer öffentlichen Versteigerung auf hiesigem Nathhause auszusetzen und hierzu Termin auf Mittwoch den 15. Rovbr., Nachmittags 2 Uhr, bestimmt, wozu ich die Steiglustige» mit dem


