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257) Wilhelm Wcidig's Wittwe und bereit Kinder beabsichtigen, Erbvertheilungs halber, die ihnen zustehenden Güterstücke freiwillig den 28. Marz l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigern zu lassen, gl Ruth. 1 Sch. Garten im Heegstrauch, an Zoh.
Noll, giebt 6 fr. z. Rentei;
206 Ruth. 11 Sch. Acker am kleinen Grasweg, an Andreas Weidig's Wittwe, mit Wai- zen besaamt;
51 Ruth. 4 Sch. Acker daselbst, an ihr selbst;
51 Ruth. 3 Sch. Acker daselbst, an ihr selbst;
180 Ruth. Acker am Mittelweg, im Cent, an Zoh. Herbert, ist mit Korn besaamt;
106 Ruth. 8 Sch. Acker hinter dem Weiher, an Conr. Weidig, mit Klee besaamt;
111 Ruth. 8 Sch. Acker zwischen dem Aul- und Leihgesterner Weg, an Heinrich Conrad Sack, mit Korn besaamt;
91 Ruth. 10 Sch. Acker am Gleiberger Weg, an Wilhelm Krailing, mit Klee besaamt;
48 Ruth. 2 Sch. Garten auf dem Sand, an Balthasar Weidig;
144 Ruth. 10 Sch. Acker über dem Rodt, an Christian Flett, ist frisch gedüngt worden;
81 Ruth. 8 Sch. Garten unter den alten Eichen, mit einem Häuschen, an Musikus Magen, 1 fl. 24 Alb. Zins auf das Rathhaus;
82 Ruth. Acker im Altenfeld, an Andr. Loos;
118 Ruth. 5 Sch. Acker am Grüningerpfad, an Wilhelm Frech's Kinder, 1 Mest med. in Kasten;
69 Ruth. 12 Sch. Acker am Atzelbusch, an Balser Müller, mit Korn besaamt, giebt 1 Mest med. in Kasten;
175 Ruth. 8 Sch. Acker in der Oberau, an Joh. Wilh. Müller;
206 Ruth. 7 Sch. Wiese auf der Warth, an der Landstraße, an Anton Krailing;
73 Ruth. 1 Sch. Acker an der Landstraße, au Friedrich Lampus.
Gießen den 10. März 1837.
280) Montag, den 24 April, Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dahiesigem Rathhause die zu dem Nachlaß des Hermann Wilhelm Löber gehörigen Immobilien, als:
1) Wohnhaus mit Stall und Grund, an Ludwig Pfeil in der Mühlgasse, giebt 3 kr. l/t pf. Zins dem Kirchenkasten;
2) 142,0 Klftr. oder 41 Ruth. 15 Sch. Garten am Wetzlarerweg, an D. B. Plank, giebt 3% fr. Zins dem Fiscus;
öffentlich an den Meistbietenden unter den im Ter
min bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden.
Gießen den 9. März 1837.
Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller.
270) Dienstag, den 14 März, Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das Wegfahren der noch übrigen Erde an der Wieseck unter vortheilhaften Bedingungen an den Wenigstnehmenden versteigert werden.
Gießen den 7. März 1837.
Der Bürgermeister
M. Schneider.
Feilgebotene Sachen.
253) Ich bin Willens, mein in der Neustadt gelegenes Wohnhaus aus freier Hand zu verkaufen.
Melchior Krailing.
265) Zwei Spiegel, 5 Fuß hoch, mit modernen Nahmen, sind billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.
263) Ein Thranfaß von circa 3 Ohm, mit 6 starken eisernen Reifen, zum Gebrauch eines Pfuhl- faffes, steht zu verkaufen. Ausgeber dieses Blattes sagt wo.
276) Ein vor dem Wallthor nahe an der Stadt gelegener Garten, circa 1 Morgen gutes Grabland haltend und mit allen Arten der edelsten Obstbäumen bepflanzt, mit Häuschen und einem Brunnen mit Pumpe versehen, ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blattes. ___________
Zu vermieden.
252) Zn JMk 74. der Neuen - Bäue ist eine Stube nebst Kabinet, mit Meubles versehen, zu ver- iniethen und von Ostern an beziehbar. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes.
260) Zwei Stuben, 1 Kammer, Küche, Keller, Boden und Holzplatz ist in M 4. auf dem Markt zn vermiethen.
274) In Lit. B. JVä 92. in der Sonne ist eine Stube mit Meubles zu vermiethen.
259) Bei Schreinermeister Zimmermanir in den Neuenbäuen ist eine meublirte Stube mit Kabinet zu vermiethen.
Gießen den 41. März 1837.
266) Zn Lit. B. M 60. in den Neuenbäuen sind zwei meublirte Zimmer mit Kabinet und Sopha zu vermiethen.


