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Da die Arbeiten am Ende des Jahres sich zu sehr häufen, so würbe es sowohl dem Interesse der Zinsen - Empfänger, als der Verwaltung entsprechen, wenn die Empfangnahme schon Mittwochs den 6. und Mittwochs den 13. Decke. Vormittags von 8 bis 12 Uhr geschehen und nicht bis zu den später» Geschäftstagen verschoben werden wollte. Auch die Capital-Anlagen von Einem Gulden an bis zweihundert Gulden, deren Zinsen mit dem 1. Januar 1838 beginnen sollen, müssen schon im Monat Dezember d. I. geschehen.
Man ersucht insbesondere die Dienstherren, ihr Gesinde hierauf aufmerksam machen zu wol- teu, und bemerkt schließlich noch, daß die 3 und 6 Kreuzer - Stücke ans Staaten, die nicht zur Münz-Convention gehören, bei Capital - Anlagen nicht angenommen werden können.
Gießen den 30. November 1837.
Der Rechner der Spar- und Leihkasse. K e h r.
Versteigerungen.
1456) Donnerstag den 28. Dezember d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Gastbaus zur Krone dahier nachfolgende Gegenstände:'
1) ein vollständiger Frachtwagen,
2) zwei Fahr-Pferde,
öffcnrlich an den Meistbietenden, im Wege der Hülfsvollstreckung gegen baarc Zahlung versteigert werden.
Gießen den 8. Dezember 1837.
Großh. Hess. Stadtgericht Müller. L i m p e r t.
1449) Dienstag den 12. Dezember, Morsens 9 Uhr, soll erst in der ehemaligen Mehlwaage, hernach auf dem Rathhause,
Mehlkastcn, Fenster, alte Oefen, mehrere Haufen Bohlen und Holz, ein Haufen beschlagener jungen Eichen, und eine sehr gute Schnellwaaae sammt Zugehör, meistbietend öffentlich versteigert werden.
Gießen den 6. Dezember 1837.
Der Bürgermeister M. Schneider.
1450) Montag den 11. d. M., Vormittags 9 Uni', soll das Halten der Faffelochscn für die Jahre 1838, 1839 und 1840 an den Wenigst- nehmcnden nochmals versteigert werden.
Gießen den 2. Dezember 1837.
Der Bürgermeister M. Schneider.
1433) Es wird hiermit zur öffentlichen *
Kenntniß gebracht, daß Donnerstag den 14. laufenden Monats die Versteigerung der für die Maricnschloffer-Anstalt in dem Jahre 1838 nöthi- gcit Harten- und Schmierseife, in meiner Wohnung dahier des Vormittags um 9 Uhr an den Wenigstnehmenden versteigert werden soll, rnd daß Derjenige, welcher mitbieten will, vocher nachzuwcisen hat, eine Kaution von 500 st. Men v
zu können.
Marienschloß am 1. Dezember 1837. Funk.
1432) Donnerstag den 14. laufende, Monats, des Vormittags nm 10 Uhr, soll die Lie, ferung des für die Maricnschloffer-Ansalt im Jabre 1838 nöthigen Strohes in meiner Wohnung dahier, an den Wenigstnchmcnden versteigert werden, welches mit der Bemerkung zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Derjenige, welcher mitbieten will, vorher nachzuweisen hat- eine Caution von 150 ft. stellen zu können.
Marienschloß am 1. Dezember 1837.
Funk.
-1434) Die Lieferung des für die Marien- schlosser - Anstalt rm Jahre 1838 nöthigen Leders, soll Montag den 18. dieses Monats an den Wenigstuchmenden versteigert werden und können sich Steiglustige, welche jedoch vorher nachzuweisen haben, daß sie eine Caution von 200 ft zu stellen im Stande sind, an diesem Tage des Vormittags um 9 Uhr bei mir einfinden.
Marienschloß den 3. Dezember 1837.
Funk.
1436) Künftigen Montag, als den 11. dieses Monats, Nachmittags halb 2 Uhr, sollen rn dem von Stein'schen Hause in den Reuen- Bauen verschiedene Hausmobilien, namentlich mehrere Canape's, Stühle, Tische, Bettstelle» und Bettwerk, Schränke, Spiegel, eine Commode, eine große blechcne Badbütte, ein großer Mchk-- Vorrath-Kasten, ein Küchenschrank, verschiedenes Kuchengeräthe, hierunter mehrere kupferne Ka§ stcrollcn verschiedener Größe und sonstiger Hausrath, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.
Feilgebotene Sachen.
1365) Kinderspielsachcn, sowie Glas-, Porzelan-, lackirte Blech-, Bronze- und Gold-Waa- ren, Zündmaschinen, Regenschirme, Herrenhüte


