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1282) Ein Haufen guten Kuhmists ist zu verkaufen» Ausgeber dieses sagt wo?

1312) Mehrere gebrauchte, noch ganz gute Oefen sind billig zu verkaufen ?

zu 12 kx. bei

F. H e n s l e r.

1307) Alle Sorten Obstbäume sind zu haben bei Caspar Georg, Gärtner.

1302) Frischer Salzlapperdan, das Pfund

1244) Sehr gutes trocknes Buchen-Scheit- holz verkauft um billigen Preis

Georg Heinrich Lony.

Zu vermiethen.

1179) Es ist eine Familienwohnung bei mir zu vermiethen, solche besteht aus zwei Stu» ben, jede mit Kabinct, einer auch zwei Kammern, Küche, Holzstall, Keller und Waschküche, welche sogleich bezogen werden kann.

G. E. B ö h m.

1171) Zn Lit. A. M. 79 in der Wallthor- sträße ist eine Stube mit oder ohne Möbel par terre nach Bornen, sowie eine nach Hinten, an ledige Personen zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

1238) Zn Lit. A. Na 88 ist eine möblirte Stube mit Sopha zu vermiethen.

1297) Zn Lit B. Na 100 ist ein möblir» tes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.

1306) Zwei möblirte Stuben, wovon eine mit Cabinet und Sopha, sind zu vermiethen bei Jacob Walther, Schneidermeister, in der Hintergasse.

1281) 125 si. liegen zum Ausleihen bereit. Bei wem, sagt Ausgeber dieses.

Vermischte Nachrichten.

42) König!. Sächs. conf. Lebensver­sicherungs-Gesellschaft zu Leipzig.

Wie sehr die Lebensversicherungen Zedem, er sei reich oder unbemittelt, anzuempfehlen sind, lxhrt die tägliche Erfahrung. Der Familienvater

ohne Vermögen, der den Selnkgen nach seinem Tode ein sorgenfreies Leben sichern will; der Schuldner, der nach seinem Ableben seine Gläu­biger befriedigt wünscht; der Geschäftsmann, der ein arlvertrautes, oder im Handel und andern Unternehmungen angelegtes Capital gegen die Wechselfälle des Glückes schützen will, um un- vermeidliche Ausgaben zu decken, um Auseinan­dersetzungen möglich zu machen, ohne daß sie das Stammvermögen anzugreifen genöthigt wären; der Kaufmann, welcher der Hemmung seines Ge, schäfts Vorbeugen will, die daraus entstehen könnte, daß sein reicherer Associe plötzlich mit Tode ab» ginge und er verbunden wäre, dessen Vermögen herauszuzahlen; derjenige, der uneheliche Kinder ohne Wissen und Beeinträchtigung der rechtmäßi­ge» Erben bedacht wissen will, oder dessen Absicht es ist, edle Zwecke, z. B. milde Anstalten, das Wohl treuer Diener u. s. w. auch nach dem Tode noch zu befördern, ohne den Näherstehenden viel, leicht unangenehme Ausgaben aufzuerlegen; für sie alle bietet die Versicherung des eigenen Lebens oder das Leben eines Andern, das zweck­mäßigste, leichteste und sicherste Auskunftsmittel dar. Da die Leipziger Lebensversicherungs-Ge- sellschast auf Oeffentlichkeit und Gegenseitigkeit gegründet ist, so findet ein besonderes Interesse für Einzelne auf keine Weise Statt, vielmehr gehören die entbehrlichen Ueberschüsse den sämmt- lich lebenslänglich Versicherten, wodurch die oh­nehin mäßigen Beiträge vermindert werden. Eine Ersparniß von 6 ps. täglich, reicht bei einem Al­ter von 30 Jahren hin, um ein Capital von mehr als 300 Thalern aufLebenszeit versichern zu können.

Nach erlangter Ueberzeugung, daß Lebensver­sicherungen auf die mannigfachste Art auf Fami- lienverhältnissc einwirken können, und daß die Einrichtungen der Leipziger Lebensversicherungs- Gesellschaft ihren Mitgliedern wichtige Vortheile darbietet, habe ich die Agentur für hiesige Stadt und Umgegend übernommen und halte es für Pflicht, das Publikum mit dem Bemerken darauf aufmerksam zu machen, daß jede nähere Auskunft, ingleichen Statuten und andere Drucksachen von mir unentgeldlich ertheilt werden.

Gießen ben 18. October 1837.

E. C. Rühl.

1305) Ein blauer Regenschirm ist in meiner Wohnung zurückgelassen worden.

M. Hering.