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Zu vermiethen.
393) An meiner Behausung auf dem Kreuz ist die zweite Etage mit Küche, Keller, Speicher und Holzraum zu vermiethen.
G. PH. Garl.
400) Bei Unterzeichnetem ist eine Stube mit Kabinet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
B. Hedterrich, Bit. B. M 13.
411) Eine auch zwei Stuben, wozu auch eine Kammer abgegeben werden kann, sind an der Hauptstraße zu vermiethen. Ausgeber sagt wo.
410) An meinem Hause in der Lindengasse ist eine Wohnung für eine kleine Familie, bestehend aus 2 aneinander stoßenden tapezierten Stuben, einer Kammer, Küche, Theil am Keller, zu vermiethen und bis den 1. Mai zu beziehen. Auch ist eine meublirte Stube zu vermiethen.
Ludwig Wagner, Schuhmacher.
Vermischte Nachrichten.
299) Unterzeichneter kommt den 25. April Abends im Gasthaus zum Einhorn in Gießen an, woselbst er bis zum ersten Mai Abends verweilen wird. Die zur Erhaltung der Zähne nöthigcn Mittel findet man bei demselben. Jos. Galette,
Zahnarzt der Residenz Darmstadt.
399) Indem der Unterzeichnete allen Denen, welche ihn im Sommer v. I- mit Ihrem geehrten Zutrauen erfreuten, hierdurch seinen wärmsten Dank sagt, empfiehlt er sich zugleich einem verehrten Publikum zum Unterrichte in dem ganzen Gebiete der Tanzkunst während des kommenden Sommers, und wird cs sich stets auf's eifrigste angelegen sein lassen, durch die Art seines Unterrichts selbst eines zahlreichen Zuspruchs sich würdig zu beweisen.
C a r l H u m m e l, Balletmeister und Lehrer der Tanzkunst aus Mainz,
wohnhaft bet Bäckermeister User am Lindenplatz.
398) Es wird ein Sparherd zu kaufen gesucht.
402) Künftigen Sonntag, als den 2d. d. M., ist bei günstiger Witterung „ bei mir gute Tanzmusik anzutrcffcn, wozu ich höflichst erulade.
Gleiberg den 22. April !836.
W. G r a n d' l) o m e.
401) Ein Sack, worin sich ein Wagentuch befindet, ist gefunden worden. Der Eigenthümer kann es in Empfang nehmen
Bit. D. Ao. 149.
412) Morgen ist Tanzmusik im Buschischen Garten-Saale.
Hierzu ei
405) Bei günstiger Witterung ist Morgen Nachmittag Tanzmusik zu Badenburg.
406) Einem verehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäft mit meinem Sohne wieder betreibe und empfehle mich meinen verehrten Gönnern und Freunden zu allen in mein Fach einschlagende,i Arbeite» bestens. Schreiner Witte's Wittwe,
wohnhaft auf dem Neuenweg.
408) Vierhundert Gulden Vormundschafts, Geld liegen zum Ausleihen zu vier Procent in hiesige Stadt bereit bei L. Pimb^rt.
414) Ein junger Mensch, der die Schuhmacherprofession zu erlernen wünscht, kann dahier in die Lehre treten. Ausgeber sagt wo?
409) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mein Logis verändert habe und nun bei Demoiselle Schröder auf dem Asterweg wohne Bit. A. M 95. Carl Petri,
Damenschneider - Meister.
417) Um Mißverständnißen zu begegnen, oder unwahre Ausstreuungen zu entkräften, mache ich bekannt, daß ich meine Badhftiser an der hintersten Bleiche nach wie vor auch in dem bevorstehenden Sommer wieder aufschlagcn lasse, und dabei nur eine veränderte Einrichtung hinsichtlich der Ladestunden beabsichtige, die den verehrten Abonnenten, wie ich hoffe, angenehm sein wird. Gießen den 22. April 1836.
Br. Bans a.
413) Der Unterzeichnete macht einem verehrten Publicum die Anzeige, daß stets bei ihm alle Sorte« selbst verfertigter Watten zu haben sind. Auch verkauft er gestrichene Baumwolle und übernimmt zur Fertigung alle in dieses Fach einschlagenden Artikel und Bestellungen darauf all. Philipp Herbert,
wohnhaft in der Löwengaffe Lit. C. M 78.
422) Einem verehrungswürdigen Publicum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß durch die Abwesenheit meines Mannes dessen Schlosser- aeschäft durchaus keine Unterbrechung erleidet; sondern daß ich dasselbe, nach wie vor, unter Mitwirkung mehrerer achtbaren hiesigen Schlosser- meister, durch solide Gehülfen fortbetreiben lasse, und bitte deßhalb, das meinem Manne hmpcht- lich seines Geschäfts bisher geschenkte Zutrauen während seiner Abwesenheit auch mir ungeschmälert zu Theil werden zu lassen, indem ich hiermit öffentlich die Versicherung nrcderlege, daß ich Alles akifbieten werde, unsere geehrten Gönner Freunde und Geschäftkunden stets zur Zufriedenheit reell und promt zu bedienen.
Gießen den 20. April 1836.
Elisabeth« Hirschfeld, Schlossermeister Philipp Hirschfcld's Ehefrau, wohnhaft in der Kaplansgasse. ,
ne B erläge.


