Beilage j u Rr o. 34.
Ferner: zu vermiethen.
825) Eine gut eingerichtete Familienwohnung ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei Wirth Georg Sack.
Gießen am 16. August 1836.
813) Das bisher von Fräul. Kieger bewohnte Logis, bestehend in 6 Zimmern, Küche, Kammer, Keller, Boden und Hvlzplatz, ist ander- weit zu vermiethen, auch kann ein Stall für 2 Pferde noch dazu abgegeben werden.
r Carl Ebel,
auf dem Kreuz.
821) Bei mir ist eine Scheuer, Stallung nebst Mistenstätte zu vermiethen.
Balthasar Magnus, auf dem Seltersweg.
Vermischte Nachrichten.
790) Tanzrepetitions-Anzeige.
Der Unterzeichnete beehrt sich, einem geehrten Publicum crgcbenst anzuzcigen, daß künftigen Sonntag, den 21. August, unter seiner Leitung eine große Tanzrcpctition Statt finden wird. Der Anfang dazu ist um halb 7 Uhr Abends. Tas Local ist im Gasthaus zum Einhorn.
P. S ch n e k o, Tanzlehrer.
810) B c k a n n t m a ch u n g, die Messe zu Offenbach betreffend.
Mehrere Anfragen von Auswärts veranlassen Folgendes zur öffentlichen Kenntniß zu bringen:
Im Zollbcitritts-Vcrtrag mit Frankfurt sind di- Meß- und Contirungsbcstimmungen für Frankfurt und Offenbach ein und dieselben, die Offenbacher Messe ist mithin nicht aufgehoben, sondern besteht gleichzeitig mit der Frankfurter. — Für Diejenigen nun, welche die Offenbacher Messe zu besuchen beabsichtigen, diene zur Nachricht
1) daß das Lagergeld im städtischen Lagerhaus von daselbst feil gehaltenen Waaren auf 4 fr. pvr Ccntner heruntergesetzt ist, daß kein Waaggeld erhoben wird, daß die zur Meßzeit cin- geführtcn Waaren vom Wagen auf das Lager, uud von da auf die Waage uuentgeldlich gebracht werden;
2) daß die Hauseigenthumer auf mehrere Jahre sich verpflichtet haben, ihre Lagerräume um die Hälfte der früheren Miethe abzulassen;
3) daß diejenigen Fremden, die Buden zu beziehen Willens sind, sich an die Bürgermeistern mit ihren deshalbigen Bestellungen zu wenden haben, welche die Buden in der Reihe- folge'der Anmeldung gegen Erlegung von
5 fl. abgiebt, wofür bei dem Bezug von einer großen weiter 10 fl. und von einer kleinen Bude 5 fl. messentlich als Miethe zu zahlen ist.
Offenbach den 30. Juli 1836.
Gr. Hess. Bürgermeisterei daselbst.
(5. Budden.
820) Bei der, künftigen Sonntag in Leihgestern Statt findenden Kirchweihe ist bei Unter, zeichnetem gute Tanzmusik anzutrcffen.
Jacob Bender.
814) Meine verehelichen bekannten und unbekannten Geschäftsfreunde benachrichtige ich hiermit, daß mein Material- waarenlager während der bevorstehenden Herbstmesse sich in dem gelben Hirsch auf der Friedberger Gasse in Frankfurt a. M. befindet.
Offenbach den 19. August 1836.
S. I. Homburger.
770) Ich habe mein früheres Logis verlassen uud wohne jetzt Lit. B. JVö. 93 am Kreuz.
M üllich, Wagucrmeistcr.
781) In Lit C. M. 45, im untern Stock, wird eine Magd, welche kochen kann, in Dienst gesucht, die gleich oder Michaeli eintreten kann.
830) Nächsten Mittwoch, den 24. August, ist tab!e d’hete im Busch'schen Gartcnsaale und längstens um 7'/» Uhr wird servirt.
829) Bei günstigem Wetter findet Morgen, den 21. d. M., Harmoniemusik im Seipp- und Asmusschen Garten auf dem Gleiberg Statt.
Bauer, Stadtmusikus.
827) Auf dem Fahrwege vom Selters- thore durch den Riegelpsad bis zum Forstgarten ist eine carirte Shawl verloren worden; der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Expedition dieses Blattes abzugeben.
826) Da die Mehrzahl der Studirenden, welche auf die Sommerbälle 1836/S7 abonnirt waren, ihren Eintrittspreis nicht entrichtet, so daß laut Eingabe an Gr. Universitätsgcricht noch 130 bis 140 fl. restiren, so sehen wir uns hierdurch außer Stand gesetzt, die llnkostcn des letzten Balls zu decken. Das von den Casino's noch Übrige Geld wird den verehelichen Abonnen- tcn in gleichmäßiger Bertheilung zurückgeschickt werde».
Gießen am 19. August 1836.
Draudt. Knott. Schenck. Vogel.


