Ausgabe 
16.1.1836
 
Einzelbild herunterladen

12

52) Eine schöne Auswahl Masken- Anzüge sind zu haben bei

H. Heuchelheim Wittwe, ans dem Lindenplatz.

Zu vermiethen.

65) Ein gutes Forte-Piano von 6 Octa- ven , ist nur an einen passenden Platz zur Nein- Ha tnng, zu vermiethen, bei Marguth

an der Kirche.

64) Masken-Anzüge sind zu ver­miethen bei ' M. Heß,

am Afterweg.

53) Eine Familien-Wohnung, bestehend in sechs heizbaren Zimmern, zwei Kabinels, vier Kammern, einer Küche, großem Holzstall, ver­schlossenem Keller, einem Th eil vom Boden, Mit­gebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann bis ersten April bezogen werden. Bei Aus­geber das Nähere.

973) Das von Metzgermeister Hrn. C. Bogt bisher bewohnte Logis ist anderweit zu vermie­den. L. Hering.

Vermischte Nachrichten.

4t) Königl. Sachs. Lebensversicherunqs- Gesellschast zu Leipzig

hat nunmehr nach einer fünfjährigen Wirksam­keit mit Auszahlung der ersten Dividende ihren Anfang gemacht, und cs werden nach vollstän­diger Berücksichtigung des erforderlichen Ncscrve- Kapitals 25 pC. auf die Prämien - Einnahme des ^ahrs 1831, welche für die in gedachtem Jahre auf Lebenszeit beigetretenen, noch vorhan­denen Mitglieder bezahlt worden ist, an diesel­ben zurück erstattet. Indem ich ein verehrliches Publikum auf diese bedeutende Erleichterung bei der Prämienzahlung aufmerksam mache, lade ich wiederholt Diejenigen, welche für das Wohl der Ihrigen besorgt sind, ein, einem Institut beizu- tretcn, welches in so günstigen Verhältnissen sich befindet. '

Zu weiterer Auskunft, unentgeldlicher Ver­abreichung der Statuten und zur Annahme von V-rstcherungsanträgen ist stets mit Vergnügen bereit Heinrich Balser,

Agent d. @.

54) Es sucht ein Mädchen einen Dienst als Köchin oder Hausmädchen; auch einen Dienst,

H i e r z u e i

wo sie beiderlei Arbeit thut, nimmt sie an. Das Nähere in der Brandgasse JVÖ. 146 zu erfragen.

49) Daß meine Chaise jede Woche nach Frankfurt fährt, mache ich hiermit bekannt.

Brück, wohnhaft in der Brandgaffe M. 146.

66) Bücher-Anzeige.

In der A. Weber'schen Buchhandlung in München ist so eben erschienen und in der I. Nicker'schen Buchhandlung in Gießen v o r t h i g:

Die Köchin, wie sie sein soll und muß.

Oder sichere Anleitung binnen kurzer Zeit ohne alle Beihülfe perfect kochen zu lernen. Ein practischer auf mehrjährige Erfahrung gegründe­ter Nathgeber zur Bereitung gesunder und schmack­hafter Speisen, für Gesunde und Kranke, Ge­nesende und Kinder. Nebst 72 Speisezetteln für jede Jahreszeit eingerichtet, und 20 weitern für Kranke, Genesende und Kinder.

50) Wir sehen uns gcnötbigt, we- g*en Mangels eines andern Locals in der Stadt, auch den zweiten Winterball ini Gasthaus zum Einhorn zu halten. Daher beehren wir uns, die veehrlichen Theii- nehmer hierdurch zu benachrichtigen, dass wir dafür Sorge tragen werden, dass der Tanzsaal schoza gegen halb sieben Uhr zum Empfang in Stand gesetzt werden muss. Mayer. Schmidt

61) Gegen ein jährliches Salair von 200 resp. 240 st., kann ein gewandter mit gu­ten Zeugnissen versehener Scribent Platz finden. Das Nähere deßfalls kann bei Herrn Ncvisor Weygand, im Einhorn wohnhaft, vernommen werden.

48) Jean Heil, Distillateur aus Worms, hat mit Unterzeichnetem verschiedene Verbindlich­keiten eingegangcn, welche er jedoch als ein treu­loser, wortbrüchiger Mensch zu seinem Vorthcile, und meinem größten Nachtheile aufs gröblichste verletzt hat. Ich bringe dieses deshalb hiermit zur öffentlichen Kenntniß, damit sich in Zukunft jedermann vor diesem treubrüchigen Menschen hüten, und so der Gefahr ausweichcn kann, ähn­lichen Betrügereien von Seiten desselben ausge­setzt zu werden.

Butzbch den 12. Jan. 1836.

Ernst Knabenschuh aus Butzbach.

50) Eine Magd, welche mit guten Zeug­nissen versehen und in häuslichen Arbeiten nicht ganz unerfahren ist, kann sogleich in Dienst tre­ten. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.

l e Beilage.