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Vermischte Nachrichten.
991) Ich fordere diejenigen, welche an meinen Sohn Otto Hoffmann, der in Gießen -Jurisprudenz studirte, Forderungen haben, hiermit auf, sich wegen derselben an Herrn Hauptzolleinnehmer Martin daselbst zu wenden.
Darmstadt den 28. September 1836.
W. Hoffmann, Auditeur.
998) Der Krautschneider Jos. Rüdiger aus Tyrol kommt den 30. Oktober dahier im Gasthaus zum Darmstädter Haus an und offe- rirt einem hiesigen verehrten Publikum seine Dienste. Bestellungen bittet er dahin gefälligst machen zu wollen.
1050) 2500 fl., 500 sl., 250 fl. und 150 fl. zu leihen gesucht.
Gießen den 14. Oktober 1836.
Allgem. öffentl. Commissi- Comptoir.
1024) Da sich schon öfters das Gerücht verbreitet hat, als hätte ich das Dekatiren aufgegeben, so nehme ich Veranlassung, meine Gönner und Freunde zu benachrichtigen, daß dieses eine Unwahrheit sei und daß sich vielmehr meine Dekatirmaschine im besten Zustand befindet und nicht allein das, was ich in meinem Geschäft für meine verehrten Kunden verarbeite, dekatire, sondern auch jeden mir hierin zu Theil werdenden Auftrag nach Zufriedenheit derer, welche mich hiermit beehren, ausführen werde.
I. Rinn, Herrnschneider.
1Q28) Einige Personen, welche Gewand- heit im Rechnen besitzen, können gegen angemessene Belohnung Beschäftigung erhalten, bei Geometer Metzler.
1039) Für ein Mädchen, dem das Küchen- wesen nicht ganz fremd ist, steht eine Stelle offen.
Gießen den 14. Oktober 1836.
Allgem. öffentl. Commissi- Comptoir.
für meine Schuldigkeit, denjenigen verehrten Eltern meine Schule zur geneigten Berücksichtigung zu empfehlen welche jüngere Knaben in eine Schule zu schicken beabsichtigen sollten.
Dr. Ennemo ser.
1038) In einer hiesigen Buchhandlung wird ein junger Mensch von guter Erziehung unter sehr vortheilhaften Bedingungen in die Lehre gesucht.
Gießen den 14. Oktober 1836.
Allgem. öffentl. Commissi- Comptoir.
1018) Geschäfts- resp. Bierbrauerei- Anzeige.
Unterzeichneter, der seit wenigen Wochen eine Bierbrauerei dahier ctablirt und sich während dieses Zeitraums zu seinem Wohlgefallen eines bedeutenden Absatzes seiner Fabrikate zu erfreuen hat, ermangelt nicht, sich mit diesen seinen verehrten Nachbarn mit folgenden feinen, nach baicri- schcn Manieren behandelten Fabrikaten, die bei ihm wöchentlich zu erhalten sind, geschäftssreund- lichst zu empfehlen und zwar:
1) mit ertra Doppelbier per Ohm 9 ff.
2) „ Waizenbier „ „ 8 „
3) „ Lagerbier „ „ 4 „ 30 kr.
4) „ Luftmalzbicr „ „ 4 „
5) „ Dörrmalzbier „ „ 4 „ und
6) Hefe, nach den cursirenden Preisen.
Indem Einsender dieses noch die höfliche Bemerkung anfügt: daß er für die besagten Preise sämmtliche Biersorten (wenn auch gleich auf 2*4 Stunde Entfernung vor der Hand) franco zu liefern erbötig ist, bittet derselbe, da er sich versichert hält, seine vcrchrlichen Abnehmer auf's reellste zu befriedigen, um gefälligen Zuspruch, insbesondere, weil er sich schmeicheln zu dürfen glaubt, dem Dürstenden einen recht baierisch-ähn- lichcn Labetrank zu verschaffen!
Hochweisel am 24. September 1836.
G. G. A. Stillgeballer, Bierbrauer.
1046) Montag, den 31. d. M., findet die Berloosung meines Pferdes nebst Geschirr Statt. Loose hierzu sind noch bei mir zu haben.
W. Steinmüller.
1029) Kün ftigen Montag, als den _
17. d.M., Morgens 8 Uhr, beginnt der Un- 1035) Eine reiche Auswahl Stickmuster, terricht in meiner Schule für Knaben. Da ich welche ich zu den billigsten Preisen verkaufe, meine Aufmerksamkeit vorzüglich dem Ele- so wie auch verleihe, empfiehlt meNtar-Unterricht widme, so halte ich es M. Heß.
Hierzuei ne Beilage.


