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Schleiern, quadrillirten Halsbinden und Era« vatten, ächten Foulards, wollenen und seidenen Sommer-Shawls, Glace-, leinenen, baumwollenen und seidenenHandschuhen, Strümpfen, Atlaß-Tafft, Flor- und Gürtel-Bändern, allen Arten Stickereien im neuesten Geschmack, seinem Silberflor für Lampen, Gemälden und Stickereien empfiehlt sich, unter Zusicherung der billigsten Preise,
M. Heß.
Zu vermiethen.
494) In meiner Behausung aus dem Kreuz ist die dritte Etage mit Küche, Keller, Speicher und Holzraum, jetzt von Frau Wittwe Brück bewohnt, zu vermiethen, und kann dieselbe bis zum- 6. August d. I. bezogen werden.
Gießen den 9. Mai 1836.
Georg Phil. Gail.
489) Es ist zu vermiethen ein tapezirtes Zimmer mit Sopha beim-
Kaminfeger Seeland in der Neustadt Lit. D. M, 119.
Vermischte Nachrichten.
450) In Verhinderung kömmt Unterzeichneter erst bis zum 16. Mai in Giessen an, woselbst er bis zum 21. Mai Abends verweilen wird. J. Gallette,
Zahnarzt der Residenz Darmstadt,
466)
Zu der
am 1. Juni d. I. Statt fin-
denden ersten Ziehung der K. K. Russisch-Polui-
scheu 500 Gulden Obligationen
, in welcher
1 Gewinn von 1 Million P. fl.
1,000,000
1
n
ff
500,000
2
w a fl.
. 150,000
ff
500,000
6
ff ff
25,000
ff
150,000
8
n ff
14,000
ff
112,000
12
ff ff
7000
ff
84,000
20
ff ff
4200
lf
84,000
100
ff ff
2500
ff
250,000
150
ff ff
2100
ff
515,000
200
ff rf
1500
ff
500,000
1000
ft ff
950
ff
950,000
5500
tf ff
750
u
4,125,000
zusammen
7000
Gewinne im Betrage von
fl. 7,970,000 herauskommeu,
sind
bei Unter
zeichneten, Promessen zu haben.
und
erbietet sich
derselbe, dem Käufer der Promesse vas betreffende
Original-Fünfhundertguldenloos zu deponiren.
G.
E.
Böhm.
448) Jemand, der eine gute Hand schreibt und im Rechnungswesen erfahren ist, nicht Beschäftigung. Das Nähere ist in der Expedition dieses Blattes zu erfahren.
492) Es ist eine Serviette gefunden worden. Bei wem? sagt der Ausgeber dieses Blattes.
V3T 499) Der Unterzeichnete wollte hiermit er, gebenst zur Nachricht bringen, daß einer seiner Schüler, der mit den diesjährigen Pfingsten der Schule entlassen wird, bei einem Herrn Advocaten oder auf einem Burkau als Scribent placirt zu wer» den wünscht. Derselbe hat sich durch Fleiß und Schulbesuch im Schreiben und Rechnen gute Fertigkeiten erworben, im Abschreiben undeutlich geschriebener Aufsätze feit, einiger Zeit praktisch geübt und stets damit ein solides Betragen verbunden. Er ist der Sohn einer armen, aber braven Wittwe. — Dies Alles giebt ihm die Hoffnung, in der Kürze nach seinem Wunsche von einer oder der andern Seite ein sreundliches Entgegenkommen zu sehen.
Darauf Reflectirende wollen sich zur näheren Auskunft gefälligst an den Unterzeichneten wenden.
I. Römer, Schullehrer.
501) Zur allgemeinen Militair-VertretungS, Anstalt haben pro 183% bereits gegen 700 Per- jenen ihren Beitritt «»gezeigt. Die Eltern ober Vormünder der 1816 Gebornen ladet zum Beitritt mit dem Bemerken ein, daß, da nach dem neuen Gesetz jeder Einsteher mit 250 ft. bezahlt werden muß, jedes Mitglied blos circa 3 fl. mehr, wie früher, zu bezahlen hat. Das Antrittsgeld ist nach wie vor 50 oder 75 fl.
Darmstadt den 3. Mai 1836.
Ernst Emil Hoffmann.
493) Unterzeichneter macht hiermit die Anzeige, daß er sein Logis verändert und nunmehr auf dem Selterswege Lit. C. 145 bei dem Herrn Bäckermeister Balthasar Kempf wohnt.
Gießen, den 12. Mai 1836.
Jungk, MechanikuS.
498) Ein kleiner Schlüssel ist zu Badenburg am Sonntage gefunden worden und gegen die Einrückungsgebühr bei dem Ausgeber diefes Blattes in Empfang zu nehmen.
505) Die Gebrüder Gredler aus Tyrot werden auf ihrer Rückreise von St. Petersburg und Moskau künftigen Sonntag, den 15. Mai, im Saale des Buschischen Gartens ein National- Concerl in 3 Abtheilungen, mit Gesang und Begleitung der Zither, zu geben die Ehre haben. Eintrittspreis 18 kr. Anfang 5 Uhr.
497) Auf vieles Verlangen werde ich mich Morgen, den 15. d. M., bei günstiger Witterung mit meinem Musik-Ebor im Seipp- und Asmus'schen Garten auf dem Gleiberg einfinden.
Bauer, Stadtmusikus.


