Ausgabe 
9.4.1836
 
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374) Z. C. Arnold Söhne in Cassel, deren Tapetenfabrik rühmlichst bekannt ist und durch geschmackvolle Muster sich auszeichnet, haben ein Commissions- Lager der neusten Tapeten bei mir errichtet, welches ich zu geneigtem Zuspruch empfehle. Carl Frech.

Zu vermiethen.

356) Zn M. 133 in der Brandgasse sind 2 Familienwohnungen zu vermiethen.

Z67) Es liegen 1800 fl. gegen gehörige Versicherung zu 4 pCt. in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit. Das Nähere bei Ausgeber dieses.

369) Ein Grabstück auf dem Sand, ist auf mehrere Jahre zu verleihen. Das Nähere bei Ausgeber dieses.

366) Forte-Piano's sind an gute Plätze zu vermiethen bei Margnth

au der Kirche.

239) Zn M 5 auf dem Markt ist eine Stube, zwei Kammern und verschlossener Keller zu vermiethen und kann bis 1. Juni bezogen werden.

V ermt schte N achr icht.cn .

299) Unterzeichneter kommt den 25._ April Abends im Gasthaus zum Einhorn in Gießen an, woselbst er bis zum ersten Mai Abends verweilen wird. Die zur Erhaltung der Zähne nöthigen Mittel findet man bei demselben. Zos. Galette,

Zahnarzt der Residenz Darmstadt.

331) E. Döring aus Hanau zeigt ei­nem geehrten Publikum hierdurch an, daß fie den nächsten Gießer Markt mit einer großen Auswahl Putzwaaren beziehen wird; namentlich Stroh­hüte, Hauben, Blumen, Tüll, Spitzen, Band, Pariser Stickereien, Herrn- und Damenkrägen, Kinder-Schürzen rc. Dieselbe bittet, unter Zu­sicherung der billigsten Preise und reellsten Be­dienung, um geneigten Zuspruch. Ihr Laden ist im Gasthaus zum Rappen, Zimmer M. 5.

355) Um dem von böswilligen Menschen ver­breitet werdenden Gerüchte, als habe ich das von mir betrieben werdende Damenschneidergeschäft aufgegeben, zu begegnen, finde ich mich veranlaßt, hiermit öffentlich die ergebenste Anzeige zu ma­chen, daß jenes Gerücht ungegründet ist, daß ich vielmehr vor 3 Wochen einen sehr erfahrnes Geschäftsführer erhalten habe, welcher sehr schöne und geschmackvolle Arbeiten nach der neuesten Mode liefert. Durch billige Arbeit, sowie durch reelle und promte Bedienung werde ich nicht nur meine Kundschaft zu erhalten suchen, son­dern ich glaube mir auch mit dem Zutrauen schmeicheln zu dürfen, daß mit Rücksicht auf mein seitheriges geschäftliches Wirken die Zahl meiner Gönner und Freunden einen recht ansehnlichen neuen Zuwachs erhalten werde.

Gießen am 7. April 1836.

Damenschneider Stohr's Wittwe.

354) Ein Regenschirm von brauner, weiß- carrirter Seide, mit einem messingenen Stabe und einem, eine geballte Hand bildenden elfen­beinernen Griff ist vor einigen Tagen in hiesiger Stadt verloren worden. Wer denselben gefunden hat und an die Expedition dieses Blattes zu­rückgibt, oder dieser sonstige Auskunft ertheilt, erhält eine gute Belohnung.

351) Der Unterricht in meiner Schule für Knaben beginnt wieder Dienstag den 19. April Morgens 8 Uhr. Dr. Ennemoser.

353) Meinen verehrten Mitbürgern zeige ich ergebenst an, daß ich Willens bin, von jetzt an, einen Realschul - Unterricht in Arith­metik, Geometrie, Trigonometrie, Stereometrie und im Zeichnen der Architectur zu ertheilen. Da ich den Unterricht, besonders für Banhandwerker nicht allein theoretisch, sondern auch pracktisch zu er­theilen im Stande bin, so sehe ich mit Vergnügen einer ansehnlichen Anzahl Schüler entgegen.

5, H. Straub, Schreiner.

Frischbacken.

Sonn taz den 10. April: Heinrich Noll im Stern, Baltvasar Weidig in der Neustadt, Wilhelm Lober an der Brandg.iffe

Hierzu eine Beilage.