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Ferner: vermischte Nachrichten.

882) Der unterzeichnete Vorstand erlaubt sich auf M 38 des vorjährigen Wochenblattes hinzuweisen, in welcher auf einen dahier gegrün- deren Krankenunterstützungsverein nicht allein auf­merksam gemacht, sondern auch auf die Bortheile, die ein solcher mit geringen Beiträgen verbun­dener Verein seinen Theilnehmern bietet, hinge­wiesen wurde.

Schon ein flüchtiger Blick in die Statuten wird die Ueberzeugung geben, daß dieser Verein vielfache Vortheile gewährt, kenn was kann wohl einem Familienvater angenehmer sein, als in vor­kommenden Krankheitsfällen für sich und die Sei- nigen gegen einen monatlichen Beitrag nicht al­lein freie ärztliche Bedienung, sondern auch die Verabreichung der Medicin in gleicher Weise in Anspruch nehmen zu können.

Bei der Gründung des Vereins, welcher nun beinahe anderthalb Jahre besteht, wurden Statu­ten entworfen, welche bei aufmerksamer Prüfung zu erkennen gaben, daß dieselben, um das Insti­tut auch für künftige Zeiten zu erhalten, einer- wesentlichen Verbesserung bedurften. Diese Verbes­serung ist nun durch einen mit solchen Geschäf­ten vertrauten Mann bewirkt worden und ein Vergleich der früher» mit den jetzigen Statute» wird das eben Gesagte hinlänglich bestätigen.

Der Vorstand des Vereins macht dieses mit dem Anfügen bekannt, daß die neuen Statuten bei dem Rechner des Instituts PH. Vogel zur Einsicht offen liegen und indem er sich auf schon früher gegebene Zusagen stützt, schmeichelt er sich mit der Hoffnung, daß alle gut gesinnten Familien­väter, denen das Wohl der Ihrigen am Herzen liegt, die Statuten einer aufmerksamen Durchsicht unterwerfe» und durch ihren Veitritr zum ferner» Bestehen dieses Vereins beitragen werden.

Zugleich wird bemerkt, daß schon vom 1. Januar d. I. sämmtliche Theilnehmer freie ärzt­liche Bedienung genießen.

Gießen den 31. August 1836.

Der Vorstand.

868) Morgen ist Tanzmusik im Buschischcn Gartensaale.

865) 760 ft. werden gegen koppelte Ver­sicherung zu 4 pCt. in hiesiger Stadt zu leihe» gesucht. Das Capital kann gleich, auch in einem Vierteljahr genommen werden. Ausgeber dieses Blattes sagt von wem.

878) Ich zeige hiermit an, daß ich nun­mehr auf der Mäusburg bei Hrn. Gemeindcrath und Wirth Ludwig Herbert wohne.

Gießen am 2. September 1836.

Dr. Sames, Hofgerichts-Akvokat.

863) In meinem Hause- Lit. A. M. 179 ist eine Familienwohnung, so wie eine meublirte Stube zu vermiethen und sogleich zm. beziehe«. Zugleich bemerke ich, daß stets eine Arrswah! Herrn, und Dameuschuhe und Stiefeln von ver­schiedener Faeon bei mir zu haben sind.

L. Wagner, Schuhmacher.

864) Indem ich einem verehrten Publikum die ergebenste Anzeige mache, daß ich mich als Glasermeister dahier etablirt habe, bitte ich, mich mit recht großem Zutrauen zu beehren, das ich durch geschmackvolle, dauerhafte Arbeit und schnelle Bedienung zu würdigen wissen werde.

Meine Wohnung ist in dem, dem Hrn. Bäcker Löber in der Neustadt gehörigen und dessen Hause gegenüber stehenden Gebäude.

Carl Ludwig Keck, Glasermeister.

814) Meine verehelichen bekannten und unbekannten Geschäftsfreunde benach­richtige ich hiermit, daß mein Material- waarenlager während der bevorstehenden Herbstmesse sich in dem gelben Hirsch auf der Friedberger Gasse in Frankfurt a. M. befindet.

Offenbach den 19. August 1836.

S. I. Homburger.

881) Die Beantwortung der am vorige» und vorvorigen Samstag unter M 836 und als Extrabeilage dieses Blattes erschienenen Anzeige» finde ich mich bewogen, mir so lange vorzube­halten, bis eine über dieselben eingeleitete Unter, suchung ihr Ende erreicht hat.

Da es den Anschein hatte, als ob sich Viele nach der Einsicht der Entrepreneursrechnuttg sehnten, nahm ich hieraus Veranlassung, die Hm. Abonnenten in einem schriftlichen Circular zu diesem Zwecke zu mir einzuladen. Es fand sich dennoch Niemand ein, »nd ich übergab deshalb vor einigen Tagen die Rechnung nebst den Be, legen an Gr. Disciplinargericht mit dem Gesuch um die Bestätigung ihrer Richtigkeit.

Diejenigen Herren, welche den Abonnement, preis mit 3 fl. 36fr. an Hrn. Vogel entrichtet, ersuche ich, da mir dieser über die Vertheilung der ihm von mir eingehändigten Einlaßkarten keine schriftliche Nachweisung zugestellt, zum Be­huf der Rückzahlung des übrigen Geldes ihre Karten an mich einzusenden.

Draubt, stud. rei sali.

880) In Folge einer neuen Einrichtung passirt die von Cassel nach Frankfurt gehende Liiefpost, welche die Corresponkcnr von hier nach