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Zu vermiethen.

969) Familien-Wohnungen.

1) Zn meinem Hause in den Neuenbäu en ist die obere Etage, mit Küche, Keller, Holz- rcmisen, Antheil an der Waschküche -c. zu ver­miethen, und kann im Oktober bezogen werden.

2) Desgleichen die ganze Vierte Etage des Hauses in der S ch l o ß g a ffc. Wegen der Ersteren wende man sich an Frau Hofbuchh. H. Heyer, geb. Witte, wegen der Andern an mich.

Gießen den 27. September 1836.

G. F. Heyer, Vater.

980) Bei Jacob Hornberger ans dem Neuen­weg sind zwei Logis zu vermiethen und können sogleich bezogen werden.

981) Gute Fortepiano's von 6 Octaven, saubere Sopha's mit Sprungfedern und 2 meublirte Stuben sind zusammenober getrennt an ledige Herren zu vermiethen bei e Marguth,

Lit. A. No. 18 an der Kirche.

964) Der obere Theil des von Zangcn'schcn am Seltcrsberg gelegenen Gartens ist ans sechs Jahre zu vermiethen.

965) Bei Schuhmachermeistcr Georg Junker Lil. C. M 17 auf dem Seltersweg ist ein ver­schlossener gewölbter Keller zu vermiethen.

98'2) 2 bis 3 Zimmer, Kammer, Küche, Keller und Holzraum sind zu vermiethen.

Balth. Spruck.

923) Bor dem Wallthor ist ein Logis, be­stehend aus 5 Stuben und Kabinct, 2 Kammern, abgesondertem Keller, Holzplatz, Ehaisenremi.se und Pferdestall zu vermiethen. Die Erpeditton dieses Blattes sagt wo.

953) Die in meinem Hinterbau neu ein­gerichtete, gegenwärtig von-Hrn. Friese bewohnte Familienwöhnung, bestehend aus 5 Stuben, 1 Ncbenstube, 1 Gesindekammer, Küche, Keller, ^folzstall rc. ist anderweit zu vermiethen und kann nach dem Weggang jenes sogleich bezogen wer­den. Auch ist im Vorderhaus eine meublirte Stube und Nebenstube für den nächsten Curs zu vermiethen. Bapst.

H i e r z u e

Vermischte Nachrichten.

987) In No. 25 auf dem Kirchenplatz kann man Obst keltern, den Kuchen zu 3 kr.

961) Daß ich mein Geschäft in der Ofen­arbeit nach wie vor fortbetreibe, zeige ich dem Publikum ergebenst an, mit dem Bemerken, daß die Nachsage, als habe ich mein Geschäft niebcr- gelegt, eine boshafte Lüge ist.

Georg Schnaude's Wittwe.

962) Eine kleine Familie sucht eine Magd, die, mit guten Zeugnissen versehen, zu kochen versteht und in den häuslichen Arbeiten erfah­ren ist. Tas Nähere bei Hrn. Busch im Darm­städter Haus.

970) No. 55. gewann die goldene Damen­uhr und No. 217. die silberne Nepetiruhr.

971) Indem ich einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige mache, daß ich mich als Herruschneider etablirt habe, schmeichele ich mir zügletch mit der Hoffnung, daß ich durch moderne und gute 31 Yb eit mir das Zutrauen des verehrten Publikums erwerben werde.

B a l thasar Ei ch el b er g, wohnhaft in der Sonne Lit. B. M.50.

976) Außer meinen bekannten Conditoreiwaa- ren empfehle ich: Obsttorten, Pasteten, Wafflen, Hiepcn in verschiedenem Geschmack, Nädergcbacknes und sonstige Butterbackereieu, welche sich besonders zu Thee u. bergt, eignens.und sowohl in geringen, als auch größeren Bestellungen aufs schnellste be- sorgt werben. Moritz Höpfner,

.Eonditor.

979) Die sämmtlichcn Musikchörc des Garde Cbeveaux lejyers Regiments zu Darmstadt wer- deu vereint Montags, den 3. Oktober d. I., im Buschischen Garten, bei gutem Wetter im Freien, auf ihren Blechinstrumente» ein Concert geben.

Ein hiesiger Freund der Musik, welcher viele Gelegenheit batte/ ähnliche Musiken zu hören, hat nirgends solche Vollkommenheit in Behandlung so schwieriger Instrumente und in der Ausführung der schwierigsten Musikstücke gefunden, als bei den Conccrtgebern, und das Publikum kann auf einen wahren Kunstgenuß in dem beabsichtigten Concerte rechnen. Der Dirigent, Hr. Stabs­trompeter Schneegaß, wird das Nähere in dem Conccrkzettel bekannt machen.

ine Beilage.