Beilage z u Nro. 48.
1087 ) 500 fl. Vormundsgelder liegen jitm Aus- le heu bereit; Ausgeber dieses sagt: bei wem.
1116) Bei Unterzeichnetem ist eine Familim- wobnnng zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden kann. Marcus L vw.
1136) In M 148 in der Brandgasse sind zwei meublirte Zimmer, wovon das eine mitCabi- net und Sopha versehen, zu vermiethen.
1138) 150 fl. sind gegen genügende Sicherheit in hiesige Stadt auszulechen» Das Nähere bei Ausgeber dieses.
Vermischte Nachrichten.
1131) Da unsere Bitte um mildthätige Beiträge für die, dahier zu errichtende, Klein-Kintrr-Schulr bis jetzt eine freudige Theilnahme gefunden hat, und wir nicht zweifeln, daß dieses auch noch ferner der Fall sein werde; so hosscn wir, mit dem 1. Januar 1836 diese wohltätige Anstalt eröffnen zu können. Indem wir daher diejenigen Eltern, welche die Aufnahme ihrer Kinder wünschen, hiermit aufforv-rn, sich bei dem Großh. Kirchenrath Dr. Engel zu melden , empfehlen wir dieses gemeinnützige Unternehmen der ferneren gütigen Unterstützung edler Menschenfreunde.
Gießen den 26. November 1835.
Die Ausschuß-Mitglieder
Dr. Engel. Joh. D. Speugel. Dr. Koch. Dr. Vir.
1130) Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Vertilgung der Natten, Mause und Wanzen, mit untrüglichen Mitteln, wofür sie garantiren, lud versprechen billige Bedienung. ,
S. Storch und B. Michael logircn im Stern.
1109) Zu der am 2ten Januar 1836 in Darmstadt Üattfindcnden lOten Vcrloosung der Großherzl. Hess. 50 fl. Loose, in welcher planmäßig 2000 der- felben und zwar mit folgenden Eewinnsten zezogeu werden:
1 LooS gewinnt fl. 60,000.
1 „ „ „ 20 000
1 „ „ " 10,000
1 „ „ " 6,000
6 Loose jedes „ 1,000
10 , „ „ z«oo
20 „ - „ 200
60 " „ „ 100 u. s. «.
geb« ich Promessen aus, daS Stück a 5 fl.; bei Ad- »ahme mehrerer derselben auch billiger und erbiet» mich, dem Käufer die betreffenden Original 50 fl. Loose zu deponiren. G- E. Böhm.
1073) Zu der lOten Verloosung der Großh. Hess, fl. 50 Loose am 2. und 3. Januar 1836, worin gewonnen werden: 50,000, fl. 20,000, fl. 10,000 fl. rc. sind bei Unterzeichnetem Promessen das Stück zu 5sl. zu haben. Bei Abnahme von mehreren Promessen fln- tet ein verhältnißmäßig billiger Preis Statt. Auch wird derselbe auf Verlangen daö Originalloos deponiren.
S. Hirsch, auf’m Kreuz.
1108) Eine perfecte Köchin wird gesucht und kann gleich in Dienst treten; wo? sagt Ausgeber.
1129) Sicheres und in seiner Anwendung ganz einfaches Mittel, weißen, grauen und gebleichten Haaren, in kurzer Zeit, eine schöne dunkle Farbe zu geben.
Zn Folge der Genehmigung so» Seiten einer hoben Landesdirection zu Dresden, so wie der Medizi- ualbehörde zu Berlin, erlaubt sich Endesunterzcichue- ter auf dieses neue, aus Pflanzenstosscn zusammengesetzte und durchaus unschädliche Mittel, aufmerksani zu machen, durch welches bei richtiger Anwendung die Kopfhaare, die, sey es durch Alter ocer durch Krankheiten, grau oder weiß geworden sind, in Zeit von wenigen Wochen, eine schöne natürliche dunkle Farbe erhalten. Zugleich wird durch das Mittel die Haarwurzel gestärkt und somit der Haarwuchs bedeutend befördert.
Die Genehmigung der Behörden zum Verkauf und die Atteste hoher und achtungswerther Personen, von semn einige bereits mitgekheilt sind, sprechen wohl empfehlend genug für dieses in seiner Art einzige Mit, tel, wovon das Flaeon zu 8 gGr. — allein ächt zu haben ist, bei ' C. Frech in Gießen.
Unter vielen, erlaube ich mir nachstehende 2 neu« Zeugnisse, welche neuerlich wieder über die vortreff, liche Wirkung der Haartinctur eingegangen sind, zu veröffentlichen.
„ Die Färbetinctur des Hrn. Lesuhardi hat mkr, „wider mein Erwarten, ausgezeichnete Dienste „geleistet, und meinen Haare» int Verlauf von „ wenigen Wochen die frühere dunkle Farbe voll- „ kommen wieder gegeben, ja sogar auch den „Haarwuchs selbst befördert. Auf Verlangen „ nehme ich keinen Ansta-d, dieS zur Empfehlung „dieses Mittels zu bezeugen.
Prag de» 29. Juli 1835.
Freiherr v. Angern, K. K. Oestreichischer Hauptmarm außer Dienst."
„Herr Kaufmann Leonhardi hier übergab mir 1 „Fläschchen seiner von ihm erfundenen Haartinctur „zur Untersuchung, diesem Auftrage gemäß habe „ich diese Tinctur sorgfältig geprüft, und gefunden:
A) daß dieselbe durchaus keine der Gesundheit


