Ausgabe 
28.11.1835
 
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1112) Künftigen Mittwoch den 2. Dezbr. d. Z. Nachmittags L Uhr sollen auf -«hiesigem Rathhaus 14 Mltr. Schulbesoldungs-Korn und 1 Fuder Stroh öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung verstei­gert werden. Wieseck den 26. Nov. 1835.

Der Rechner Sommerlad.

1137) Künftigen Dienstag den Iten December d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll bei Sattler Becker auf dem Scltersweg allerlei) Hansgeräthe gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Fei^gebotene Sachen.

1120) Feiner jubercitctcr Flachs ist zu haben, bei Philipp Berger, auf der Mäusburg.

1128) Zahnperlen Sicheres SJlittel, Kindern das Zahnen ungemein ztt erleichtern, erfunden vom

Dr. Rameoia

Arzt und Geburts-Helfer zu Paris.

Preis pro Schnüre 1 Rthl. 16 Gr. Gebrauchs-Anweisung.

Dieses ausgezeichnete Mittel, welches erst seit zwei Jahren erfund-.n, in allen größer» Städten Frank­reichs mit dem glücklichsten Ersolg angewendet ward, besteht in zwölf Stück, aus feinen Pflanzenstoffen zu­sammen gesetzten Perlen, die als Perlenschnur den Kindern um den Halö gehangen werden; bei jedes­maligem Waschen und Baden sind sie abzubinden.

Gut ist es übrigens, wenn die Kinder zeitig, Mehrere Wochen, bevor sie Zähne bekommen, die Perlen tragen. Da die Wirksamkeit dieser Perlen sich auf ein halbes Jahr erstreckt, so wird man selten nöthig haben, bei einem Kinde 2 Schnuren zn gebrau­chen.

Unter vielen, bestätigen nachstehende 2 Zeugnisse dir Aechthcit der Perlen.

Erstes Zeugniß.

Bei meiner bedeutenden Kinderpraris habe ich seit einem Zahre in den Familien, wo ich Hausarzt bin, bei der Zabnperiode der Kinder, die Zahuperlen von Herrn Dr. Kamcois in Anwendung bringen las­sen, und zn meiner und der Eltern Freude in Erfah­rung gebracht, daß bei diesem einfachen Mittel das Zahnen ausgezeichnet leicht, schmerz- und gefahrlos von Statten geht, was ich hiermit pflichtmäßig attestire.-

Straßburg, im Monat Mai 1835.

Dr. Couvier..

Zweites Zeugniß.

Auszug nus einem Briefe.

Schlüßlich melde ich Ihnen noch, daß ich die mir gütigst übcrschickten sechs Perlenketten, von Herrn

Hierzu

Dr. Karneols erfunden, an sechs verschiedene Familien vertheilt habe, und daß das Mittel selbst die kühn­sten Erwartungen übertroffen bat, ja in einer Familie, wo bereits fünf Kinder während der Zahnperiode wahrhaft gefährlichen Krankheiten unterworfen waren, denen eins sogar unterliegen mußte, ging bei dem Ge­brauch der Perlen diese so gefürchtete Periode nicht nur glücklich, sondern sogar ganz spurlos vorüber.

Freiburg den 22. Januar 1835.

Dero ergebenster Dr. Müller, Caplan

In Gießen befindet sich die einzige Niederlage bei dem Herrn Carl Frech.

1185) Foulards - Shäwlchen, Schürzchen, Gür­telbänder, Pique-Röcke, Strümpfe und Handschuhe, letztere von 8 fr. bis zu 1 fl. 30 fr. kann ich in schö­ner Auswahl und zu den billigsten Preisen empfehlen.

M. Heß am Asterweg.

1125) Ausgezeichnet gute mchlreiche rothe und blaue Kartoffeln, welche nicht nachgewachsen sind, sind in M529 in der Kaplansgasse zu haben.

1119) Ein älterer Hellmann scher Flügel von 5 Oktaven, sehr gut gehalten wird zu billi­gem Preise abgegeben. Das Nähere bei Ausgeber dieses zu erfragen.

1126) Ganz feine wollene Tücher in allen Far­ben, Casimirwesten,, seidenen Tüchern und Westen, Leinewand k. empfehle id) zu den billigsten Preisen.

L. Reiß, am Markt.

1127) Zur zehnte» Ziehung der Großherzogl. Hess. 50 fl. Loose, wobei die bedeutenden Preise von 50,000, 20,000, 10,000, 5000 fl. rc. gewonnen wer­den müssen, sind Promessen das St. zu 5 ft. bei mir zu haben. L. Reiß am Markt.

1114) Wir machen hierdurch die Anzeige, daß wir eine Auswahl aller Art Pricleinen zu den bil­ligsten Preisen verkaufen.

A. und I. Bey fuß.

1124) Der Unterzeichnete hat Tänze voll Straus und aus den neuesten beliebten Opern für Clavier eingerichtet, welche er Liebhabern hierdurch abschriftlich anbietet. Kantor Hiepe.

1123) Alle Sorten Obstbäume sind wieder angekommen und zu haben bei

Caspar Georg, Gärtner

1122) Eine Quantität Kartoffeln, so wie auch einen Haufen Haferspreu habe ich zu verkaufen.

Wilhelm Rühl.

Zu vermiethkn.

1060) Die unterste Etage in dem Schotti­schen Hause in den Reuenbäuen ist anderweit vermiethen.

eine B e i l a g cv