Ausgabe 
21.3.1835
 
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Montag den 23. Marz d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause meistbietend versteigert werden.

Gießen am 12. Marz 1835.

Großherzoglich Hess. Stadtgericht. Müller.

187) Donnerstag den 14. April d. I., Dor, mittags 9 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu« nigsberg der dem Großh. Revierförster Lupus daselbst znstehende: , , _

3 Morgen 46 Ruth, haltende Wald nn Herrschaft, lichen Schmittenbcrg gelegen,.

öffentlich unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen den 16. Februar 1835.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

. Müller.

194) Die den großjährigen Kindern des Can, zellisten Wigandt dahier zugehörig^ Hofraithe, als:

45,4 Klafter HauS, Anbau am Haus, Stall mit Holzremise, Holzstall und Grund neben "Geoyg Weißmüller, giebt 1 fl. 10% kr. Zins der Stadt,

soll Montag den 13. April, Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhaus öffentlich, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen den 28. Febr. 1835.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht.

Müller.

250) Die der Stadt Gießen als Erbleihe zu- gehörigen an der Lahn gelegenen Mühlen, die s. g. Ober- und Untermühle, jede mit 3 Mahlgängen, sollen ,

Mittwoch den 8. April d. I., Vormittags 9 Uhr, auf dahicsigein Rathhause mit allen der Stadt daran zustehenden Rechten, an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden.

Tie Bersteigerungsbedingungen liegen zu Jeder, manns Einsicht auf des Unterzeichneten Bureau offen und wird bemerkt, daß auswärtige Steigliebhaber sich mit einer glaubhaften Bescheinigung über ihre Zablungs- fähigkcit im Dersteigerungstermin zu versehen haben.

Die vortheilhafte Lage dieser Mühlen laßt für die darauf resicctirenden Steigerer nichts zu wünschen übrig. Gießen den 13. März 1835.

Der Bürgermeister

C. Silbereisen.

251) Mittwoch den 25. d. M., Morgens 8Uhr, soll auf hiesigem Rathhause allerlei für die Stadt un, brauchbares Geräthe, namentlich Bänke, Tische, ein alter Secrctär, eine Kiste mit Glas, altes Maaß und Gewichte, Seiler, etwas Blei und Eisen, ®e< Hölz u. dgl. meistbietend versteigert werden.

Gießen den 19. März 1835.

Ter Bürgermeister

C. Silbereisen.

263) Fruchtversteigerung bei dem Rentamt Giessen.

Freitag den 10. April, Vormittags 9 Uhr, wer, den auf hiesigem Ratbhause:

300 Malter Korn, 150 Malter Gerste und

215 Malter Hafer,

unter den bekannten Bedingungen versteigert, Gießen den 18. März 1835.

Großherz. Hess. Rentamt. Schneider.

195) Da Im der Versteigerung des zum Nach, lasse des Großherz. Hofgerichtöraths Dr. Oeser gehö­rigen Hauses keine annehmlichen Gebote geschahen, und daher ein nochmaliger Versteigerungstermin auf Mittwoch den 25. dieses Monats, Vormittags um 10 Uhr auf dem dahiesigen R-athhause anberaumt wor, den ist,, so wird solches öffentlich hiermit bekannt ge, macht. Gießen den 5. März 1835.

Von Commissionswcgcn, Dietz, Commissionsrath.

257) Montag den 23. d. M>, Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Hospital eine Parthie Waitzen, Korn, Gerste und Hafer an die Meistbietenden öffentlich vcr, steigert werden. Gießen den 17. März 1835.

Der Rechner Lauer.

Besondere Bekanntmachungen.

247) Man bringt in Erinnerung, daß die an den Zabltagen dieses Monats noch eingelegten Er» sparniffe mit dem 1. April verzinst werden.

Zugleich wird bemerkt, daß die Casse jetzt in der Lage ist, auch größere ihr offerirt werdende Capita, lien anzunehmen. Gießen den 10. Mär; 1835.

Der Director der Spar - und Leihcaffe. K. CH. Knorr.

249) Der Stadtvorstand hat sich veranlaßt ge, sehen, den Feuerlöschgeräthschaften in der hie- figeit Stadt besondere Aufmerksamkeit zu widmen und für deren möglichste Vervollkommnung zu sorgen., Zu diesem Ende sind namentlich die vier älteren stadti, scheu Fe versprüh en vollständig umgearbeitetworden, wodurch nicht nur deren Triebkraft bedeutend erhöht, sondern wobei auch insbesondere die Einrichtung ge, troffen worden ist, daß sämmtliche Schlauche zu allen Sprützen passen, so daß also durch eine, bei Nacht leicht mögliche Verwechselung der Schläuche, der Ge, brauch der Sprützen nicht gehindert werden kann.

Die Sprützen werden s o in der Stadt vertheilk werden, daß in jedem Quartirr eine solche sich befindet.

Sodann sollen so viele Feuereimer (von denen bekanntlich bisher nur auf dem Rathhause eine Anzahl aufbewahrt wurde), gefertigt werden, daß m jedem Hause der hiesigen Stadt sich ein solcher befin­det, indem durch die Beseitigung des Man-el- an