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Versteigerungen.
165) Montag den 2. Mürz s. I., des Nach- mittags um 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause nachfolgende Gegenstände, als: rin Sopha, eine Cvm- mode und ein Nachttisch, im Wege der Hülfsvoll- streckung öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.
Gießen den 14. Februar 1835.
Großherz. Hessisches Stadtgericht.
M ü l l e r.
52) Tie dem Schreinermeister Rieb und dessen Ehefrau dahier zugehörige, vor'm Wallrhor gelegene Hofraithe, als:
80,8 Klftr. od. 2314 Rth. Wohnhaus, Hinterhaus, Remise mit Pferdestall, Kühstall mit Holzschoppen und Schweinstall nebst Hof und Grund, mit 2 Gärten neben und hinter dem Haus,
soll den 26. Febr. d. I., auf dahiesigem Natbhaus zur nochmaligen Versteigerung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, gebracht werden. Gießen den 6. Januar 1835.
Großherzoglich Hessisches Stadtgericht.
M ü Her.
104) Unser, der Kirche gegenüber gelegenes Wohnhaus nebst Mifrenstätle auf dem Vurggraben, sowie den auf der weisen Erde gelegenen Garten, 167,6 Klafter oder 49s/16 Ruthen haltend, sind wir gesonnen, den 16. März l. I. auf dahiesigem Rath- bause der öffentlichen Versteigerung auszusetzen und laden Steigliebhaber auf Mittags 2 Uhr dahinein.— Auch kann Haus wie Garten von den Unterzeichneten bis dahin aus freier Hand verkauft werden.
Tie Erben der Schneider Moritz Engel ö Wwe.
161) Donnerstag den 12. März d. I-, Morgens 10 Uhr, sollen für die v. Rau'sche Masse dahier 94 Schock Roggen- und 4 Schock Waizenstroh gegen gleich baare Bezahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Steigliebhaber haben sich daher an besagtem Tag und Stunde bei meiner Wohnung unter dem Schloß Nordeck eiuzufinden.
"Nordest den 17. Februar 1835.
Starckloff, v. R. Förster.
162) Künftigen Mittwoch den 25. Februar, des Morgens 9 Uhr, werden auf der Ganseburg, an der Grüuberger Straße, 1 Pferdewagen, 3 Zugpferde und 20 Stück Schaafe mit Lämmer, öffentlich meistbietend versteigert.
Ganseburg den 18. Februar 1835.
Besondere Bekanntmachungen.
110) Die Bestimmung der zu Giessen im Jahr 1835 abgehalten werdenden Märkte.
Da in den Landkaleudern von 1835 die Jahrmärkte der Stadt Gießen unrichtig angegeben sind, so wird dieses Versehen in Gefolge Kreisräthlicher Verfügung vom 28. Jan. l. I. dahin berichtigt, daß der e r st e Markt am ersten Dienstag und Mittwoch nach Lätare, nämlich am 31. März und 1. April d. I.,
der zweite am ersten Dienstag und Mittwoch nach Quastmodog., nämlich am 28. und 29. April l. I.,
der dritte am Dienstag und Mittwoch vor Him, melfahrtötag, nämlich am 26. u. 27. Mai l. I., der vierte am ersten Dienstag und Mittwoch nach
Mariä Heimsuchung, nämlich am 7. und 8. Juli l. I.,
der fünfte am Dienstag und Mittwoch in der Oswaldswoche, nämlich am 4> u. 5. Aug. l.J., der sechste am zweiten Dienstag und Mittwoch nach Bartholomai, nämlich am 1. u. 2. Sep, tember l. I.,
der siebente am Dienstag und Mittwoch nach Michaeli, nämlich am 6. u. 7. October l. I., abgehalten werden soll.
Gießen den 4. Februar 1835.
Der Beigeordnete
H. S ch n eite r.
Fer'lgcbotene Sachen.
124) Bei Unterzeichnetem ist eine bedeutende Auswahl fertiger Herrn-, Damen-, Kinderschuhe und Pantoffeln von mannichfaltigen Stoffen stets vorrathig anzutrrffen. Billige Preise und reelle Bedienung werden die Mittel seyn, seine geehrten Abnehmer zu er, halten und die Zahl derselben zu vermehren.
Hermann Gold mann auf dem Seltersweg.
126) Ein in der Nähe des Schicßhauses gelegener, 74 Morgen großer Garten ist zu verkaufen oder zu vermirthen; von wem? sagt Ausgeber dieses.
154) Trocknes Buchenscheitholz verkauft stets um billigen Preis Dan. Wirth.
155) Tie beliebten Mainzer Cassinopfeifen sind in großer Auswahl von 24 bis 36 kr. pr. Stück stets vorräthig bei Siegmund Baruch, Drechslermeister, wohnhaft bei Hrn. Metzger Vogt an der Flügelsgasse.
187) Sin vollständiger Wagen für Ochsen nebst Pflug und Egge, sind zu i^rkaufti.. Bei wem? sagt Ausgeber.


