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messer aushört und dieselbe» für die Richtigkeit des fremden Maases keine Garantie leisten können, tnbetn sie einerseits die Befähigung zur Reduction des fremden Maases in dieffeirigcs, nicht besitzen, andererseits aber der Gebrauch von fremdem Maase im Großherzogthum untersagt ist, und daher deren Arbeiten im letzteren Fall als bloße Privatleistungen zu betrachten sind. Gießen den 13. Juli 1835.

Der Eroßhcrzoglich Hessische Kreisrath

K. C h. K n o r r. Z ulchner.

Edictalladung.

654) Um den Vermögens« und Schuldenzustand des verstorbenen Johann Henrich Schmalz von Gar­benteich richtig zu stellen, ist es, erforderlich, Gewiß­heit zu haben, welche Forderungen an denselben ge­macht werden.

Alle diejenigen, welch- aus irgend einem Grunde eine Forderung an den gedachten Schmalz zu machen haben, werden daher aufgefordert, binnen 4 Wochen diese ihre Forderungen dahier anzugeben und richtig zu stellen, sonsten sie den ihnen deshalb zuwach- senden Nachthcil sich selbst?» zuzuschreiben haben.

Gießen den 16. Juli 1835.

Großherzogl. Hess. Landgericht das.

Für den bcurlauvten Großh. Landrichter A. W. GraveliuS.

Versteigerungen. *

658) Der Verkauf von Staatspapieren. Tie der/Stadt Gießen zustehenden Staatsobliga­tionen, nämlich:

A. Großherzoglich Hessische.

Lit. G. 2499. 3465. 4481. 1067. 3753.

5923 ., jede zu 1000 fl..... 6000 fl.

Lit. II. 23. 1476. 287. 1192. 1343., jede zu 500 fl......... 2500

B. Landgräflich Hessen - Homburgssche

Lit. A. 253. und 23!., jede zu 1000 fl. . 2000 Lit. B. 131., zu 500 fl. . . . . . . 500

zusammen für 11,000 fl. werden Montag den 3. August, Morgens 9 Uhr, auf der Geschäflsstnbe des unterzeichneten Bürgermeisters der Versteigerung ausgesetzt werden.

Die Stcigbebingungen werden im Termin eröff­net. Gießen den 16. Juli 1835.

Der Bürgermeister

8. Silbereisen.

663) Künftigen Montag den 20. Juli, des Morgens nm 10 Uhr, soll auf dem hiesigen Baubureau 1) die Schlosserarbcit zur Fertigung von 12 eiser­nen Fenstergittern zur Verwalterswohnnng am Arresthause, sodann

2) die W.rgbringung des Schutts, der vor demsel­ben liegt,

an den Wenigstfordernden vergeben werden.

Gießen den 17. Juli 1835.

Hofmann.

662) Mittwoch den 22. Juli, des Vormittag« um 9 Uhr, wird ein und ein halber Morgen Korn, am Mittelweg, an Heinrich Ferber gelegen, an Ort und Stelle gegen baarc Zahlung meistbietend verstei­gert.

Gießen den 16. Juli 1835.

Der Domänenbote Dauernheim.

Besondere Bekanntmachungen.

657) Die Reducirung des Zinsfußes von den städtischen Passiv. Eapitalien.

Nachdem der hiesigen Stadt verschiedene bedeu­tende .Anleihen bis zu 3 «Et. waren vfferirt worden, lag es in der Pflicht des Stadtvorstandes, eine Ver­minderung des Zinsfußes von den städtischen Capita­lien hcrbeizuführen. In Folge dessen wurde, mit Rück­sicht auf die Gemeindeverwaltung und die hiesigen Besitzer städtischer Obligationen, zuerst den Auswär­tigen gekündigt. Jetzt, wo diese in die Reduction des Zinsfußes auf 31/, mim l ich, theils eingewilliget, theils ihr Geld erhallen haben, erfordert das gemein­same Interesse, die Kündigung bei den hiesigen Capi» talisten fortzusetzen. Eine, desfalls vorausgegan­gene Verloosung und die nummerische Folge der Aust kündigungen müssen hierbei den Schein irgend einer Nebenrücksicht entfernt halten Auch ein großer Theil der hier wohnenden städtischen Gläubiger bat erklärt, sich mit 3'4 pCt. zu begnügen, und der Stadtvor­stand ist damit in der Lage, über einen bedeutenden Fond, der seither für die Rückzahlung sämmt kicher gekündigter Capitalien disponibel gehalten wurde, an­derweit zu verfügen. Er findet sich desfallü aufgefo- dert, nochmals zur Abgabe der noch nicht eiugelan- fenen Erklärungen mit dem Bemerken cinzuladen, daß auf Einwilligungen, welche nicht innerhalb 14 Tagen eingehen, keine Rücksicht mehr genommen werden kann.

Gießen den 17. Ju'i 1835.

Der Bürgermeister

C. Silbe reisen.

Feilgebotene Sachen.

660) Mit Hausmacherlcinen und Wergem Schmal- und Breit-Tucb, Lederleimvand und Bildzeng zu Handtüchern, letzteres die Elle von 6 bis 24 fr., empfehlen sich

Gebrüder Hess, wohnhaft Hundsgasse Nr. 158.