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Scheitel seine Haare gänzlich verloren, und cs war bei 16jährigem Gebrauch einer Haartour auf dem entblößten Theil des Kopfes keine Spur von Haar-- wuchs mehr zu bemerken. Im Januar dieses Jahrs nahm dieser Mann das erste Fläschchen von Ihrem Kräuter-Oel in Anwendung. Nach vier Wochen zeig- ten sich über die ganze kable Stelle des Kopfes junge Haare, welche nach und nach die Länge eines halben Zolles erreichten, und gegenwärtig ist der Kovf dicht mit solchen jungen Haaren bewachsen."

Sig. M. Geiser.

Die Aechtheit vorstehender Auszüge, wovon mir die Briefe in Original vorgewiesen worden sind, be­urkundet, nach vorgenommener Vergleichung, mit Un­terschrift und ungewohntem Jnsiegel.--

Basel, den 6. April 1835.

(L. 8.) Walter Merian, öffentl. Notar.

u Wir Bürgermeister und Rath des Kantons Ba- sel-Stadttheil in der Schweitz, bezeugen hiermit die Aechtheit der vorstehenden Unterschrift des Hru. Walter Merian, und daß derselbe ein öffentlicher geschworner Notar sei, dessen Akten, Instrumenten und Schriften in - und außerhalb Rechtens völliger Glaube beizu- meffen ist;"

»Dessen zu Bekräftigung haben Wir Gegenwär­tiges mit unserm gewöhnlichen Standes-Jnsiegel und der Unterschrift Unseres verordneten Staatsschreibers vermehren lassen. /- (Nr. 443.)

Basel, den 6. April 1835.

(L. S) Für den Staatsschreiber,

Der Rathschreiber: Lichtenhahn.

Ebenfalls enthalten die Gebrauchs-Anweisungen Zeugnisse sehr achtbarer Männer.

Ta sich mehrere Menschen wagen, dieses Oel nach- zupfuschcn, wodurch das Publikum getäuscht wird, so ist es dem Erfinder seine Pflicht, jeden Käufer auf dir wirkliche Aechtheit dieses OelS hauptsächlich 'auf­merksam zu machen: K. Miller ist der erste Erfin­der und einzige Verfertiger dieses ächten Schweizer- Kräuter-Oels, welches dnrch die ältesten amtlich lega- lisirten Zeugnisse gründlich bewiesen werden kann, wo­von jedes Fläschchen mit des Erfinders Faniilien-Pett- schaft, K. W.j letzteres Zeichen aber mit dem Kö­

niglichen Brevet-Pettschaft und die umwickelte Ge­brauchs-Anweisung nebst Umschlag mit dem Königli­chen Wappen und wie gewöhnlich mit des Erfinder« eigenhändigem Namens-Zug versehen ist.

Von diesem Oel ist für Gießen die einzige Nie­derlage bei G. D. Fclsing s Wittwe, wo das Fläsch­chen um 2 fl. 30 fr. zu haben ist.

K. Miller.

455) Morgen Nachmittag ist Tanzmusik zu Badenburg.

463) Morgen findet bei günstiger Witterung Harmonie-Musik im Seipp- und Asm» s'schen Garten auf dem Gleiberg Statt.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst am 17. Mai. Meegens: Pfarrer Spengel. Nachmittags: Gymnasiallehrer Br. Jtoch.

Kopulirte. Den 10. Mai: Marcus Carl Nagel, Burger und Schuhmachermeister allhier, de« »erstorbenen Chri­stian Nagel, Orlsbürgers zu Gonzenheim bei Homburg vor ter Höhe, hinterlassener ehelicher @o6ir,. und Susanne Chri­stine Philippine, des hiesigen Bürgers und Schlossermeisters, JeremiaS Lorenz Mailing, eheliche Tochter.

Den 13. Mai: Jost Peter Krailing: Burger und Schlossermeister allhier, des hiesigen Burgers und Schlosser» meister. Jeremias Lorenz Krailing, ehelicher Sohn; und Jung­fer Wilhelmine, des verstorbenen hiesigen Burgers und Schnei­dermeisters, Wilhelm Pimpert, hinterlassene eheliche Tochter.

Beerdigte. Den 8. Mai: Johannes Eckersweiler, Invalide, alt 68 I. 1 M. 4 T.

Den 10. Mai: Marie Eleonore Eberdardine, des zu Biedenkopf verstorbenen Grvßh. Pfarrers, Wilhelm Becker, hinterlassene Wittwe, alt £6 I. 2 M. 22 T.

Den 11. Mai: Carl Ludwig Heinrich Florentin, des Großh. Gymnasiallehrers, Br. Wilhelm Gottlieb Soldan, Sohn, alt 1 I. 5 M. 26 T.

Frischbacken.

Sonntag den 17. Mai: Moritz Wallenfels in der Wallthorstraße, Philipp kampus auf dem Kreutz, Jeremias WallenfelSauf dem Seltersweg.

Druck und Verlag der ®. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.