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Beilage z u Nrv. 20.

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Ferner zu vermischen.

447) In Nr. 229. in der Sonne am Kreutz sind 2 meublirte Zimmer zu vermkethcn bei

Friedr. Hoch, Schuhmachcrmstr.

448) Eine meublirte Stube mit Sopha ist zu vermieden bei Schneider Stohr's Wittwe in der Schloßgaß.

361) In dem Hause Nr. 284. auf dem Kreutz sind zwei Zimmer mit oder ohne Meublcs zu vermie- then; nöthigenfalls können hierzu auch ein Pfervestall mit Heuboden und eine Kammer abgegeben werden.

449) In No. 535. auf dem Kreutz sind zwei meublirte Stuben zu vcrmietheu.

457) Ein meublirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei

Friedr. Kühne, wohnhaft an der Hintergasse, Nr. 58.

462) 2 meublirte Zimmer sind auf dem Markt­platze zu vermiethen und bas Nähere bei Ausgeber dieses zu erfahren.

464) In Nr. 4 auf dem Markt ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben, 1 Kammer, 1 Küche, Boden, Holzplatz und Keller, zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

453) Diejenigen Eltern und Vormünder, welche ihre schulpflichtigen Kinder und Pflegbefohlenen bis jetzt noch in reine Schule eingeführt haben, werden hiermit nachdrücklichst aufgeforderc, dieses künftigen Montag den 18. d. M. ohne Verzug zu thun, oder den etwaigen Anstand anzuzeigen. Wer dieser Auf­forderung nicht nachkommt, hat sich die unangenehmen Folgen, die hieraus entstehen, selbst zuzuschreiben.

Gießen den 15. Mai 1835.

Der Schulvorstand.

456) Unterzeichneter beehrt sich, einem verehr­ten Publicum hiermit die ergebenste Anzeige zu ma­chen, daß er sich als Bürger u. Sattlermeister dahier ecablirt habe und empfiehlt sich in Verfertigung mo­derner Chaisen, Sattler- und Tapezierarbcit bestens.

Gießen den 15. Mai 1835.

Friedr. Kühne, Sattler n. Tapezier, wohnhaft im Eckstein'schen Hause an der Hintergasse, No. 58.

443) Ich bin Willens, einen Burschen in die Lehre zu nehmen. . Georg Koch,

Gpenglermcistcr, auf dem Kreutz.

439) Erfindungs-Brevet, bewilligt von Sr. Maj. Ludwig Philipp, König der

Franzosen.

Erprobtes Schweizer - Kräuteröl, zur Verschönerung, Erhaltung und zum Wachsthum der Haare, so wie auch zur Heilung einiger Arten Kopfschmerzen, hauptsächlich derjenigen, welche von geschwächten Nerven hcrrühren;

erfunden und einzig verfertigt von K. Miller, in Zurzach in der Schweiz, und in Mühlhausen im

Ober - Elsaß.

Für diese wichtige und nützliche Erfindung ist K.-Miller von Sr. Maj. dem König der Franzosen mit einem Erfindungs-Brevet beehrt und dieses Ocl von vielen der berühmtesten Medizinal - Collegien Eu­ropas als unschädlich und zweckmäßig anerkannt, auch dem Erfinder, der sich darüber authentisch auszuwei­sen vermag, überall darauf hin, von den betreffenden Behörden der öffentliche und freie Verkauf desselben vermittelst Commissionaires bewilligt worben.

Nachstehende Stellen aus Briefen mögen neuer­dings beweisen, mir welchem bedeutend glücklichen Er­folg das durch Hrn." Karl Miller von Zurzach erfun­dene und bereitete, rühmlichst bekannte Schweizer- Kräuteröl angewcndet wird, und diesem bewährten Mittel, zur Beförderung und Erhaltung des Wachs- thums der Haupthaare, diejenige Anerkennung ver­schaffen, welche es mit allem Recht verdient.

"Der Sohn des Unterzeichneten verlor in seinem 19. Jahre, bei völlig gesundem Zustande, an mehre­ren Stellen des Hauptes die Kopfhaare gänzlich. Ver­schiedene gegen den Verlust dieser Haare angewandte Mittel blieben fruchtlos, bis er endlich das von K. Miller erfundene Kräuteröl von Hrn. Moritz Wciserr in Heilbronn sich verschaffte und auf vorgeschricbene Weise davon Gebrauch gemacht wurde, welches Mit­tel denn auch in kurzer Zeitfrist den erwünschtesten Erfolg hatte, so daß die kahltzi Stellen vollkommen wieder mit neuen Haaren bekleidet wurden und von den frühern Blößen keine Spur mehr zu entdecken ist, waä hiermit mit Vergnügen bezeugt wird."

Ren-Clcbbronn, im Würtembcrgischcn Neckarkreise, den 20. Februar 1835.

Sig. Hirschwirth Bender.

Die Unterschrift beglaubigt (Sig.) Schultheiß Braun. Breslau, den 2. Juli 1834.

Herrn K. Willer in Mühlhausen.

Ihr Ocl hat sich nun auch hier einen festen »Ruf erworben, da es überall mit gutem Erfolg an# »gewendet ist. Hierüber kann ich Ihnen vorläufig »folgende Mittbeilungen machen."

"Ein Manu von gegenwärtig 50 Jahren hatte über den ganzen Vordertheil des, Kopfes und den,