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Aaupennester ihren Anfang nimmt und zwar an diesem Tage daS Wallpförter-, den Mittwoch das New. städrer-, den Donnerstag das Sclterspförter- und den Freitag das Neuweger, Feld vorgenommen werden wird. Den Besitzern der betreffenden Grundstücke überläßt man es, sich an Ort und Stelle einzufinden und der Visitation beizuwohnen, und fügt noch an, daß derjenige, wer bis dahin sein Bäume und Hecken von Raupennestern nicht gereinigt hat, in die verordnunqsmäßiqe Strafe verfällt.

Gießen den 11. Mai 1835.

Großherzogl. Hessischer Kreisrath.

Z. V. d. K., Stumpf, Kreissecrekär»

27) Unerachtet der erlassenen öffentlichen Bekanntmachungen haben sich immer noch nickst dw Eigenthümer zu den hierunter verzeichneten, gefundenen Gegenständen, angcmeldet. Man fodert daher Nochmals die Eigenthümer derselben auf, sich zur Empfangnahme ihres Eigenthums so gewiß binnen 4 Wochen dahier anzumelden, als sonst nach Maaßgabe der vorliegenden Bestimmungen anderweit über dieselben verfügt werden wird. Gießen den 14. Mai 1835.

t) ein Sonnenschirm, 2) ein Regenschirm, 3) ein Arbeitsbeutel, 4) ein desgleichen, 5) ein desgl.,

6) ein Chemisettchen, T) ein desgl.,

8) eine Weste,

9) ein Halstuch,

ein Häubchen, ein Bandschlupp,

10)

11)

12)

13)

14)

15)

16)

17)

19)

20) 21) 22)

23)

24)

25) 26) 27)

ein Sacktuch, ein Stück Reifeiseu, eine Thorbande, eine Kappe, eine, desgl. eine desgl.

ein Halstuch, ein desgl., ein Sacktuch.

d. K. G.

Stumpf, Kreissecretär.

Großherzogl. Hessischer Kreisrath I. B. d. K.,

ein Fingerring,

ein Geldbeutel mit einig. Geld, 18) ein Geldbläschen mit dergl.

ein Kinderstrümpfchen, ein Pfeifenkopf n. Suttersack, eine Nhrkette von Guß, ein Ladmaaß,

29) Ein Sacktuch, zwei Schlüssel, eine Kappe und ein Ohrring, sind gefunden und auf das Polrzechureau abgeliefert worden. Gießen den 14. Mai 1835.

Großherzogl. Hessischer Kreisrath.

Z. V. d. K., Stumpf, Kreissecretär.

ÜBSEBBsan

Edicralladungen.

436) Schon bei Lebzeiten des zu Ende des vo­rigen Jahres verstorbenen Conrad Loh von Hörns­heim hat dessen jetzige " Wittwe auf Sicherstellung ihres ringebrachten Vermögens angetragcn, und hat Neuerdings um Regulirung des Schuldenwesens ge­beten. Es ist daher Termin auf Dienstag den 16. Juni d. 5V Vormittags, anberaumt, in welchem alle Ansprüche an den Conrad Loh sowohl, als auch seine Wittwe so gewiß dahier vorzubringen sind, als die sich nicht meldenden Gläubiger, auch ohne Bekannt­machung förmlichen Praclusivdecrets, von der vor­handenen Masse für ausgeschlossen erachtet werden. Dabei wird bemerkt, daß Conrad Loh kein eigenes Vermögen hinterlassen hat und also die Gläubiger, welche aus speciellen Gründen ihre Ansprüche gegen die Wittwe nicht geltend machen können, keine Aus­sicht haben, ihre Forderungen aus der vorhandenen Masse zu erhalten.

Atzbach den 11. Mai 1835.

Königl. Justiz-Amt.

C. Disterweg.

Versteigerungen.

459) Die gestern durch den Eintritt des Re- genwetters unterbrochene Versteigerung des im Sechs­

morgenwald bei Burkhardsfelden geschlagenen Holzes, soll Freitag den 22. b. M., Vormittags 8 Uhr, fortgesetzt werden. Zugleich wird bemerkt, daß noch ohngrfähr

34 Stecken buchen Scheidholz,

170 eichen und buchen Prügelholz,

112 eichen und buchen Stockholz gab

4000 eichen und buchen Wellen, zum Verkauf ausgesetzt werden.

Gießen am 13. Mai 1835.

Großh. Hess. Landgericht das, Ploch. Stein.

436) Donnerstag den 11. Juni d. I., Nach» mittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Ansucbeu des Kaufmanns, Louis Labroisse dahier, die demselben ge­hörenden Gütcrstücke, auf dahiesigem Rathhaus, nämlich: 779,2Kl. l'/^Mg. Z0 R. Acker auf dem Pfuhl, hinter den Schießgärten, neben Balser Seipp, giebr 1 Sr. 2 K. 1 M. Korn d. Fiscus, 256,0 ti X « 35 f, 9 S. Acker, stößt auf den kleinen Grasweg neben Iac. Wallenfels,

354,6 X » 24 " 11 S. Acker am Rosenkranz am Graben neben Iac. Wallenfels,