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mit möglichster Genauigkeit angegeben und nach Umständen die unterscheidenden Beinamen, oder die Nummer des Hauses rc. beigefügt werden.
6) Von dem Eifer der hiesigen Bürger für das gemeine Beste setzt man voraus, daß jeder, der nicht verhindert ist, in dem vom 13. bis zum 16. dieses anberaumten Termine, abstimmen,—nicht nur hierdurch, sondern auch durch eine wohl überlegte Wahl sein Interesse an dem Gemeindewohl bcthätige, und auf diese Weise die Bemerkung nicht nolhwendi'g seyn werde, daß derjenige, welcher bis zum letztgenannten Tage seine Stimme nicht abgegeben bat, so angesehen werden wird, als trete er dem Ergebm'ß der erfolgten Abstimmung bei. Gießen den 8. April 1835.
Der Wahlcommiffär
G. Stumpf, Kreissecretär.
286) Um vorgekommene Irrungen auf Jahrmärkten wegen Verloosen der Stände zu vermeiden, bringt man hierdurch zur öffentlichen Kenntm'ß der Interessenten, daß in den Sommermonaten Morgens früh 7 Uhr, in den übrigen Monaten um 8 Uhr das Verloosen vorgenommen wird, und derjenige. Einheimische wie Fremde, welcher um diese Stunde sich nicht einfindet, es sich selbst zuznschreiben hat, der Reihenfolge nach sich unten anschließen zu müssen.
Gießen den 27. März 1835.
Der Bürgermeister
C. Silbereisen.
227) Mittwoch den 15. d. M. wird der zweite Vieh - und Krämermarkt dahier abgehalten.
Butzbach den 1. April 1835.
Der Bürgermeister
B. Küchel.
Feilgebotene Sachen.
84) Ein Piano-Forte von 6 Octaven in einem noch sehr guten Zustande ist zu verkaufen. Bei wem? sagt ausgeber dieses Blattes.
296) Eonrad Weidig auf dem Seltersweg verkauft das K Kalbfleisch zu 4 fr.
521) Trocknes Buchenscheidholz verkauft stets um billigen Preis D. Wirth.
313) Neu erfundene Körnerseife zum Rasiren nebst Gebrauchzettel, die Schachtel zu 32 fr., habe ich erhalten. E. Oppermann, in der Krone.
327) Feines Spelzen - Schwiingmehl bei Friedrich Zimmer auf dem Seltersweg.
Zn vermiethen.
114) In meiner Behansung auf dem Kreutz wird die 2te Etage, wie solche seither von Herrn Messerschmidt Sartorius bewohnt wurde, bis zum 1. Mai d. I. leihfällig und kamt demnach anderweitig miethweise abgegeben werden.
G. Phil. Gail.
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316) Eine angenehme Familienwohnung ist zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.
317) ~93ei Unterzeichnetem ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben mit Cabmet, beide auf die Straße gehend, Kammern, geräumiger Küche, Holzplatz, Theil am Keller und Waschküche, zu vermiethen; auch kö», nen auf Verlangen Pferde - und Schweinstall nebst Mistenstätte abgegeben werden.
Moritz Hopfner, Conditor, auf dem Markt.
315) Bei Unterzeichnetem steht ein Logis, bestehend in 3 Stuben, 1 Kammer, Küche mit Spar» beerb, halbem Hansgarten, Theil am Boden, Keller, Holzremise und der Waschküche, pffen, das sogleich bezogen werden kann.
Carl Bersch.
272) 2 menblirte Stuben sind zu vermiethen und sogleich beziehbar.
Andreas Weidig's Wittwe,
322) Ans dem Markt sind zwei Stuben, Kammer, Küche, Keller,'Holzplatz u. Boden, jedes verschließbar, zu vermiethen, und kann bis Juni bezogen werden. Ausgeber sagt wo?
320) Eine geräumige Familienwohnung, sogleich beziehbar, nebst einigen meublirten Zimmern, sind in meinem Hause zu vermiethen. Bapst.
Vermischte Nachrichten.
314) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich mein Logis verändert habe und gegenwärtig bei Hrn. Aron Heichelheim auf dem Seltersweg, in btm vormals Professor Vog t'schen Hause, wohne. — Zu, gleich bemerke ich, daß bei mir fortwährend vorrä- thige Gold- und Lilberwaaren zu den billigsten Preisen zu haben sind, und daß solche auch gegen altes Gold und Silber getauscht werden können.
W. E. Heinrich, Gold - und Silberarbeiter.
279) Einem verehrten Publicum beehre ich mich, ergebenst anzuzeigen, daß ich wieder eine schöne Auswahl von Tapeten und Bordüren erhalten habe und alles schon vorräthig und gleich zu haben ist. Eine geschmackvolle Auswahl und billige Preise werden sich von selbst empfehlen.
Christian Reiber, Tapezier.
274) Die diesjährigen neuen Tapete»-Musterkarten von der rühmlichst bekannte» Casseler Tapetenfabrik, deren Fabricat sich durch billige Preise, na, mentlich aber durch geschmackvolle Desseins, gutes Papier und vorzüglich dauerhafte Farben auszeichnet, sind mir dieser Tage zugekomme».
Carl Frech.


