Ausgabe 
31.5.1834
 
Einzelbild herunterladen

wollene und halbseidne Herrn,, Frauen-und Taschen, tncher, ferner baumwollen, leinen, und Schleßinger Zwirn in Strengen und Klingeln, Nähseide von allen Farben, weiß und blau baumwollen Strickgarn, wasch, und glanzlederne Handschuhe, eine Quantität weiße und bunte Herrnhuter Schnur, Wollen- und Seidenband, Tabacksbeutel, Cravatten von Seide u. Roßhaaren u. s. w., und wird die Versteigerung Mittwochs den 4. Juni um 2 Uhr, und eben um dieselbe Stunde Donnerstags fort­gesetzt, wo folgende Artikel vorkommen, als: Pfeifen­köpfe, Suttersäcke von Composirion und Porzellan, Pfeifcndeckel, eine bedeutende Quantität Stiefelciscn, metallne und seidne Rock-und Westenknöpfe, Nähringe, Rauch- und Schnupftabacksdosen, vergoldete Ohrge­hänge, Colonial - Waaren, namentlich Rauch- und Schnnpftaback, Waagen und Gewichte, Oehlstützen, Salzkasten nebst Waage, und sonstige, in diesem Geschäft nöthige Geräthschaften, - und werden hierzu Liebhaber höflichst eiugeladen.

Gießen den 27. Mai 1834.

i. T. Felsing auf dem Markt.

499) Dienstags den 3. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Bürgerhospital die nachbe­nannte Wiese, welche bisher an Konrad Ludwig Ferber verpachtet war, auf die Jahre 1834 bis einschließlich 1841 an den Meistbietenden öffentlich verpachtet wer­den, nämlich:

71 Ruth. 12 Schuh Wiesen über dem alten Schlag am Entenpfuhl, aufs Bruch stoßend, zehntfrei.

Gießen am 29. Mai 1834.

Der Rechner Lauer.

502 ) Tas Gras von 3 Wiesen am kleinen Stein­weg, sowie von 6 Morgen Wiesen am Lcihgesterncr Weg, soll Montag den 9. Juni Morgens 10 Uhr dem Meist- gebot aufgesetzt und der Anfang am Leigcsterner Weg gemacht werden.

Gießen den 29. Mar 1834.

Melchior Frech.

500) Donnerstag den 12. Juni, des Nachmittags um 2 Uhr, werden in hiesigem Rathhans diejenigen Gegenstände, welche wegen rückständiger herrschaftli­cher Gelder für Großherz. Rentamt dahier gepfändet worden sind, bestehend: in mehreren Ochsen, Kühen und allerlei Hausrath, gegen baare Zahlung meist­bietend versteigert.

Gießen den 29. Mai 1834.

Ter Tomainenbote Dauernheim.

523) Dienstag den 3. Juni, Nachmittags'2 Uhr, soll der v. Grolmann'sche Autheil an dem Zehnten im Ncustädter Felde, unter den eröffnet werdenden Bedin­gungen meistbietend verpachtet werden.

Gießen den 26. Mai 1834.

F. Heß II.

Besondere Bekanntmachungen.

514) Tie städtische Verwaltung beabsichtigt für die Ausführung, Beaufsichtigung imb Begutachtung der städtischen Arbeiten, einen, diesem Amte gewachsenen Bauverständigen, gegen ein, diesen Verrichtungen an­gemessenes jährliches Honorar, anzustellen. Alle hierzu lusttragende Bewerber haben sich bei der unterzeichneten Stelle innerhalb 14 Tagen schriftlich zu melden.

Gießen den 28. Mai 1834.

Der Bürgermeister

C. Silb ereisen.

Feilgebotene Sachen.

522) Das dem Hrn. Dr. Loßkant dahier zuste­hende Haus am reichen Sand mit Vorder - und Hiutcr- garten, ist zu verkaufen, oder zu vermicthen. Tie desiallsigen Bedingungen können jederzeit bei mir ver­nommen werden. Gießen am 29. Mai 1834.

Gottschalk, Großh. Hess. Hosgerichts-Advocat.

520) Glatte und durchbrochene weiße baumwol­lene Frauen-Strümpfe, das Paar zu 24 kr., im Du­tzend zu 4 fl. 30 kr., sind zu verkaufen bei

Ang. Heichelheim, wohnhaft in der Hintergaffe.

518) In glatten und a joiir Strümpfen, gewebene Unterbeinkleider, Cravatten, sowie Ro­sen und glatten Tüll in allen Breiten, welche zu den billigsten Preisen abgebe, empfielt sich

M. Heß.

Zu vermiethen.

509) Fünfhundert Gulden liegen gegen ge­richtliche Sicherheit und gewöhnliche Zinsen, jedoch nur in hiesige Stadt, zum Ausleihen bereit; Ausgeber sagt wo?

461) Ein Logis, bestehend in 2 Stuben, Kam­mer, Küche, Holzplatz und Keller, mit oder ohne Meu- bles, ist zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden bei Buchbinder R ü h l in der Wallthorstraße.

506) Bei mir ist ein Logis, bestehend in einer Stube, Kammer, verschlossenem Keller und Holzplatz; sowie eine Scheune, zu vermiethen.

Joh. Brauburger.

501) In Nro. 148. in der Brandgassr ist eine tapezirte Stube, mit oder ohne Meubles, zu vermiethen.

498) Die untere Etage in meinem Hause ist zu vermiethen, und kann am t. September d. I. bezogen werden. Frhr. v. Harthausen.

504) Bei Georg Grieb in der Neustadt ist eine Scheune zu vermiethen.