Ausgabe 
30.8.1834
 
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Schreirrerarbrit, vervoranschlagt zu 222 fl.

Schlosserarbert 220

Weißbinderarbeit 32

Glaserarbeit 40

Maurerarbeit 8

Zimmerarbeit 2

an den Wcnkgstfordernden versteigert werden. Es wird jedoch bemerkt, daß nur tüchtige und zuverlässige Meister mitbieten dürfen.

Gießen den 27. August 1834.

F. Schäcker.

767) Versteigerung von Grummetgras.

Das Grummelgras auf den herrschaftlichen Wie­sen wird versteigert:

Mittwoch den 3. Sept., Vormittags 9 Uhr, in Wieseck von der Auwiese,

Denselben Tag, Nachmittags 2 Uhr, bei dem Gast­haus zum Pfau dahier, von der Weid-, Oberamtmanns- und Neurottwiese,

Freitag den 5. Sept., Vormittags 10 Uhr, in der Behausung des Wiesenwärters Walter zu Daubringen von der Sorauwiese.

Gießen den 22. August 1834.

Großherzogl. Hess. Rentamt. Schneider.

771) Nächsten Mittwoch den 3. September, Nachmittags 2 Uhr, soll zu Badenburg die diesjährige Aepfelerndte baumweise versteigert werden.

Feilgebotene Sachen.

780) Unterzeichneter beehrt sich, hiermit anzu­zeigen, daß er eine neue Sendung wollener feiner und ganz feiner Tücher in allen Farben, von 1 bis 7 fl. pr. Elle, so wie Cuir deLauin, Zephyr, Castorin, Casi­mir und Casimir-Westen rc., zu den billigsten Preisen erhalten habe und empfiehlt sich hiermit bestens.

S. Hirsch auf dem Kreuz.

786) Guter Aepfel- und Birnmost, sowie auch Br außer ist zu haben bei

H. Schneider am Asterwcg.

773) Neues und altes Ofenrohr ist stets vor- räthig und zu den billigsten Preisen zu haben bei

A. Vogel, Schlossermeister.

782) Es ist ein großer Wernerscher Ofen zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber.

Zu vermiethen.

745) In No. 80. der Wallthorstraße ist in der mittleren Etage eine Familicnwohnung, bestehend in 4 heizbaren Stuben, wovon eine mit Cabmct, 2 Kam­mern, Küche, gutem, geräumigem und gewölbtem Keller, worin bequem 7 Stückfaß gelagert werden kön­nen, Holzstall, Boden, Dungstätte, Mitgebrauch des Waschhauses und des Brunnens, zu vermiethen und Anfangs October d. I. beziehbar.

744) Das vom Hrn. Forstinspector Rübsaamen bewohnte Logis in her neuen Stadtanlage, bestehend in 5 Stuben, Küche mit Gesindestube u. s. w. ist durch dessen Wegzug von hier frei geworden und jetzt wieder zum Beziehen eingerichtet. Miethlustkge belieben sich an mich zu wenden. Gießen den 15. Aug. 1834.

Dr. Snndheim.

750) In No. 81. in der Wallthorstraße ist eine Stube mit Cabinet und Sopha zu vermiethen und alsbald beziehbar.

759 > Bei Schneidermeister Seitz in der Löwen­gasse sind 2 meublirte Zimmer zu vermiethen, das eine mit einem Sopha versehen, welche den nächsten Semester beziehbar sind.

748 ) 560 fl. Curatelgelder sind gegen hinläng­liche gerichtliche Sicherheit zu 5 pCr. jährl. Zinsen in hiesige Stadt auszuleihen. Bei wem? sagt Ausgeber.

704) Die bisher von dem Hrn. Professor Dr. Crößmann in meinem Gartenhause bewohnte ange­nehme, gesunde und geräumige Familienwohuung wird Anfangs November dieses Jahres erledigt. Lusttra­gende Bewerber, die auch die Annehmlichkeit des Gar­tens schätzen, wollen sich über eine weitere Miethung mit mir verständigen, und können zu jeder Zeit von der Wohnung Einsicht nehmen.

Gießen den 4. August 1834.

G. F. Heyer, Vater.

Vermischte Nachrichten.

768) Für Eltern und Vormünder.

Ein Geistlicher auf dem Laude, ohnweit Gießen, der diesen Herbst 2 Knaben auf das Gymnasium ab- giebt, wünscht zu einem neunjährigen, den er noch zurückbehält, einen oder zwei von gleichem Alter zu erhalten, um dieselben vereint ebenfalls aufs Gym­nasium vorzubereiten. Das Honorar für freie Station u. Unterricht beträgt jährlich 200 fl. Näheres die Redact.

777) Da ich meine Wohnung verändert und in No. 610. in der Mühlgaffe wohne, so empfehle ich mich in vorkommender Ofen-, Maurer-, Steinhauer­und Quadraturarbeit meinen Gönnern und Freunden.

I. Röhner, Steinhauer und Maurer.

769) Angeblich ist am Freitag den 22. Aug., in der Nähe von Büdingen, ein weiser, braungefleckter Hühnerhund einem Gießener einspännigen Fuhrwerk uachgclaufen. Wer über denselben bei der Redaktion Auskunft geben kann, erhält auf Verlangen eine an­gemessene Belohnung.

774) Ein grün feidener Regenschirm ist am verflossenen Sonntag in dem kleinen Saale des Busch- schen Gartens abhanden gekommen; man bittet, den­selben an die Redaction d. Bl. zurückzugeben.

779) Nächsten Sonntag, den 31. d. M., als zur hiesigen Nachkirchweihe, ist in meinem Garten Tanzmusik und Illumination, wozu ich ganz ergebens! einlade. Wetzlar den 28. August 1834.

David Büsser zum Hess. Hof.