Zu vermischen.
571) In meinem Hause in der Schloßgasse ist jetzt die 4tc Etage aus 5 heizbaren Zimmern mit dem Salon, dann Küche, Bodenkammer und Keller zu vcr- mietben, und im Oktober dieses Jahrs, die 3tc Etage mit gleichem Raum. Nach Verlangen können auch einer Familie, die größeren Raum bedarf, zur dritten Etage einige Zimmer der oberen oder 4ten Etage überlassen werden. Gießen den 18. Juni 1834.
G. F. Heyer, Vater.
563) Die obere Etage in meinem Hause, aus sechs Zimmern, Kammer, Küche, Keller und Holzstall bestehend, ist bis Anfang Oktober d. I. anderweit zu vermietben; — auch können bis dahin in dem mittleren Stock 3 bis 4 Zimmer abgegeben werden. Louis L a b r o i s s e.
593) Bei Leinwandhändler Grieb in der Neustadt ist eine Scheune zu vennickhen.
603) Eine halbe Scheune ist in der Nähe des Markts zu vermiethen. Das Nähere bei Ausgeber.
605) 500 Gulden sind gegen gerichtliche Sicherheit zu verleihen, bei wem sagt Ausgeber.
Vermischte Nachrichten.
581) Um den hier nnd da ansgestren- tcn Gerüchten und ausgesprochenen Befurch- tnugen, daß ich das von mir gegründete M a d ch e it -Institut bald ausheben morde, zu entgegnen, erkläre ich. den verehelichen Interessenten hiermit ein für allemal: daß, wegen meines zeitigen Lebramtes an hiesiger 1»-» Stad tkn ab en sch ule, das fragliche Institut nicht aufgehoben, sondern nach wie vor in seiner bisherigen Einrichtung fortbesteheu wird. — '
Ich werde mir gerade jetzt doppelt Mühe geben, durch Fleiß und angestrengte Thatig- keit mir das bisher von vielen Seiten geschenkte Zutrauen auch für die. Zukunft zu sichern. Gießen den 19. Juni 1 $34.
D. Bals er, theoL eand.
595) Jcb mache hiermit meinen Gönnern und Freunden die ergebenste Anzeige, daß ich gegenwärtig bei Hrn Kaufmann Pistor an der Kuhgasse wohne, und zugleich 3. Stuben, 2 Cahinette, Holzplatz und Theil au: Keffer zu vermiethen habe, welche sogleich bezogen werden können. -
Franz Wannsg, Schlossermdister.
606) In der in der vorigen Nummer dieses Blattes enthaltenen Feilbietung von Topfgewächsen haben sich folgende Druckfehler eingeschlicken: " Co- raffentiephe statt Coraffenkirsche, currusavica st. cn- rassaviea, en cor um st. cneorum, Cereorus st. Cor- gorus, Pcueriuin st. Tcucrium. u
602) Es sucht Jemand.einen Burschen, der die Schreiner, - Profess-vn erlernen will. Ausgeber sagt wer?
587 ) Ein Mädchen , welches zu kochen und mit affen Hausarbeiten umzugeben versteht, kann in hiesiger Stadt einen Dienst finden. Bei wem.? sagt Ausgeber.
589) Etlicht! jungt Leute', welche eine annehmbare Hand schreiben, sowie auch namentlich im Addiren etwas Fertigkeit besitzen, können aus längere Zeit in hiesiger Stadt Beschäftigung haben. Das Nähere ist auf der Erpedition dieses Blattes zu erfahren.
590 ) Land ssä n husch e. Verhandlung en betreten d,
Von den Verhandlungen ter zweiten Kammer der Landstände des GroßherzogtbumS, von ihr selbst amtlich herausgegebcn, sind bereits zwei Hefte Protokolle, weiche das Ite bis I6te vom. 3. Juni begreifen Und ein Heft Beilagen' (Nro 1 — 63) erschienen und an die Abonnenten versandt worden. Da demnach diese Verhandlungen so, rasch, als es bei dem bestehenden Geschäftsgang nur immer möglich ist und weit früher als seither geliefert, auch durch keine andere inländische Zeitschrift aut irgend vollständige Weise mitgekheilt werden, so rechnet der unterzeichnete Verleger auf ein zahlreiches Abonnement.
Der Abonnementspreis für die vollständigen Verhandlungen dep zweiten Kammer ist auf gutem Druckv. pr. Bogen 3 fr. und es können solche durch jede löbliche Posterpeditiou und jede .Buchhandlung dafür rostfrei bezogen werden. Wenn demnach air jedem Orte nur 4 bis 6 Personen sich für dieft" An- ge.egenheiten lebhaft interessiren, die sie zunächst betreffen, nnd für das Abonnement zusamme.ntrften, so kann Jedermann für einen geringen Beitrag, dem -Gang dew Verhandlungen ft!gen.
Darmstadt den 17. Juni 1834.
■ Ea r l W t l h e l m L e s k e.
Das Erschienene findet man vorräthig hei I. Rlcker in Gießen.
591) Wichkige Schrift für Auswanderer.,
Bei Karl Gross in Heidelberg ist so-eben er-, schienen und in Gießen, bei B. C. Ferber und G. F.' Heyer, Sobn', zu hqden: .
Das Kaiserreich Brasilien.
Beobachtungen und s praktische Bemerkungen für d—^


