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änzugebeu und zu begründen, wornach sodann weg ihrer Befriedigung das Geeignete verfügt w-xLrll

Gießen den 11. Juli 1834.

Großherz. Hess. Stadtgericht.

In Abwesenheit des Dirigenten, Zimmermann.

685) Nachdem die, aus der Verwaltung des vorhinigen Stadtrcchncrs Dietz herrührenden städti, schen Gelderri'iekstäude bis Ende 1830 untersucht richtig gestellt und Verzeichnisse über die Schuldigkei­ten eines jeden Einzelnen, Letzteren behändigt worden sind, sollen nunmehr diese Rückstände in Erhebung genommen und dieselben in 8 Zielen bewirkt werden. Vier dieser Ziele werden im laufenden Jahre, und zwar das erste im August, das zweite im September, das dritte im November und das vierte im Dccember fällig, und die vier übrigen kommen in den Monaten März, Juni, September und December 1835 zur Erhebung. Indem man dieß andurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, werden diejenigen, welche Rückstände der erwähnten Art verschulden, zur Abführung der­selben in den bestimmten Terminen an den städtischen Rechner, mit dem Bemerken aufgefordcrt', daß sie Letzterem bei der Zahlung die ihnen behändigten Ver­zeichnisse der Rückstandsposten vorzulegen haben.

Gießen den 17. Juli 1834.

Der Bürgermeister

E. Silbereisen.

687) Eichene Baumstieken, a 2, 4, 5 u. 6 Kreuzer das Stück, können jeden Mittag von 1 bis 2 Uhr im städtischen Holzmagazin an Kauflustige abgegeben werden.

Gießen den 25. Juli 1834.

Der Bürgermeister

C. Sil bereisen.

Feilgebotene Sachen.

633) Die Tabacke von C. P. Hodann in Mainz zu 24 und 28 kr. das K, sind in /4 V2 und 1/1 K zu bekommen bei

L. F. Höste reich auf der Mäusbnrg.

654) Eine noch wenig gebrauchte Branntwein- blase, 1 Öhm 16 Maaß haltend, nebst Schlangenrohr und Helm, ist bei mir, das Pfund zu 32 kr. zu ver­kaufen.

Marburg den 15. Juli 1834.

Ufener.

679) , Ein noch fast ganz neues Korbwägelchen, nebst einspännigem Pferdegeschirr, Sattel und Zeug, steht allhier zu verkaufen. Ausgeber sagt bei wem.

Zu vermiethen.

675) Bei Magnus Schäfer ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in 1 Stube, Kammer, ver­schlossenem Keller und Holzplatz, und ist im August beziehbar.

677) Bei Unterzeichnetem ist die mittlere Etage, bestehend in 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, Holzstall und Antheil am Keller, zu vermiethen und sogleich beziehbar. Christian Pimber,

Nro. 182. in der Schloßgaß.

680) In Nro. 454. ist 1 Stube, Küche und Kammer, Theil am Boden, Keller und Holzplatz, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Aus­geber sagt, bei wem.

681) Bei Schloffermeistcr Wannig an der Kühgaffe ist ein geräumiges Logis für eine Familie zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.

Vermischte Nachrichten.

676) Da Manche meine Maaren ohne Ursache und Grund herabzuwürdigen suchen, so mache ich ein verehrtes Publicum auf diese schändlichen Verläum- dungen mit dem Bemerken aufmerksam, daß in dem Falle, wo auf der Maare mein Name nebst Engel mit dem Beizeichen des Ankers sich befindet, und die Maare nicht von ächtem englischem Zinn verfertiget ist, ich wegen Fälschung gerichtlich belangt und be­straft werden kann.

Ferner erachte ich es für schuldige Pflicht, be­kannt zu machen, daß das neue englische Zinn in Teller und Schüssel, ordinairer Facvn. das Psund 2 fr. abgeschlagen, mithin gegenwärtig 36 kr. kostet.

Gießen den 19. Juli 1834.

Heinrich Raucff, Zinngießer.

682) Künftigen Donnerstag, den 31. Juli, wird Unterzeichneter ein großes Vocal- und Instrumental - Concert im Busch'schen Saale zu geben die Ehre haben, worin ihn die verehrlichen Mitglieder des Ge­sangvereins unterstützen werden. Auch wird Hr. Rose, Königlich Großbritt. Hannöverischer Kammermustcus (ein ausgezeichneter Virtuos auf der Oboe) und Sohn, zwei Concertanten von Maurer hierin vortra- gcn. Billets ä 30 kr. sind nur bis Mittwoch in mei­ner Wohnung zu haben.

Ergcbenst ladet hierzu die verehrten Musikfreunde ein Gießen am 25. Juli 1834.

H. Hofmann.

679) Bei günstiger Witterung werde ich mich morgen Nachmittag mit einer wohlbesetztcn HÄrmonic- musik zu Baden bürg eiufinden.

Bauer, Stadtmusikus.