60) Fruchtversteigerung.
Montag den 27. Januar, Morgens 10 Uhr, sollen in Großcnbuseck
30 Malter Wakzen,
30 " Korn,
58 " Gerste und
25 » Hafer, alle von 1833,
in dem Hause des Wirths Siegfried daselbst an den Meistbietenden, gegen baare Zahlung, versteigert werden.
Gießen, den 22. Januar 1834.
61) Montag den 27. Januar werden int Do- manialwald des Reviers Schiffenberg, im Tistrict Nabenpfuhl, öffentlich meistbietend versteigert:
43 Stecken Birken-, Eichen- und Nadelholz-Scheite, 77 " " „ <i Prügel,
76 " " u n Stocke,
8800 Gebund -- „ „ Reiser,
17 Nadelholzstämme, 358 Cubikfuß, und
13 Eichen - und Nadelholzstangen, 22 Cubikfuß enthaltend.
Der Anfang geschieht Morgens 9 Uhr', bei günstigem Wetter, auf dem Klcinlindner Weg, zunächst der Steinberger Straße, bei regnerischem Wetter aber auf dem Gemeindehaus zu Watzenborn.
. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann Zahlungsfrist bis Johannistag d. I. gestattet werden.
Baumgarten, am 22. Januar 1834.
Der Großh. Revierförster Borkhausen.
37) Ich beabsichtige, je nachdem cs die Verhält- nisse gestatten, dieses Frühjahr nach den Frei-Staaten von Nordamerika auszuwandern, und will deßhalb mein im Jahr 1817 neu erbautes Wohnhaus, mit Schildgerechtigkeit und Branntwein-Brennerei nebst Scheuer, Stallung, zwei Grabgärten mit Kegelbahn, sieben Morgen Ackerland und Wiesen, Mittwoch den 12. Februar der Versteigerung aussetzen. Auch können diele Liegenschaften aus freier Hand von mir verkauft werden.
Ich bemerke noch, daß diese Gebäude für Bäcker und Metzger gut eingerichtet sind, und können beide Geschäfte mit gutem Vortheil mit darin betrieben werden, da es namentlich an beiden letzteren hier mangelt.
Lollar, den 20. Januar 1834.
Friedrich Deybel.
63) Auf freiwilliges Ansuchen der Dorothea, des Feldwebel Rühl's Ehefrau zu Worms, geborne Krailjng von hier, sollen die derselben zugehörigen Güterstücke, als:
343,3 Klftr. 101 Rth. 6% Sch. Garten im Wallbrunnen, an Phil. Bieber, gibt 2 Kpf., 3 Gesch., 2 Msch. Korn dem Fiscus, .
271,3 u 80 -- 1% h Acker am halben Zehn- ' " ten im Cent, an Joh.
Heinr. Schäfer, ztfr.
Mittwochs den 29. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause meistbietend, als Eigenthüm, ver steigert, oder, wenn dazu keine Liebhaber sich einfinden sollten, auf 6 Jahre verpachtet werden.
Gießen, am 20. Januar 1834.
Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r.
64) Montag den 10. März, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathbause in Königsberg nachbenannte, zur Concursmaffe des Großh. Revicrförstcrs Lupus zu Königsberg gehörige, Immobilien, als:
a) 1) Nr. 21, ein Wohnhaus,
2) Lit. B., Scheuer,
3) Lit. C., Schweinstall und
4) Holzschoppen am Hause, mit Grund und Boden, nebst Garten,
b) 3 Morgen 46 Ruthen Wald auf dem Eberstein im herrschaftlichen Schmittberg,
unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, am 12. Januar 1834.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
49) Nachstehende, zur Concurs-Masse des gewesenen Stadtrechners Dietz gehörige Immobilien dahier, als:
21,6 Kl.— Wohnhaus Ncbenbau, Waschhaus mit einer Stube, Stall, Holzschoppen nebst Grund auf dem Selzerswege an Herrn Prof. Vogt.


