pforte zwei Pferde, ein Wagen, ein Pflug, eine Egge, ein Haufen Dünger und eine Quantität Heu; sodann Donnerstag den 28. d. M. des Nachmittags 4 Uhr:
die Kartoffeln von 140 Ruthen Ackerland am Englischen Hof,
2) „ von 80 Ruthe» Ackerland am
Niegelpfad,
3) „ „ von 40 Ruthen Ackerland am
Galgen,
4) das Gras zu Grummet von 80 Ruthen Wiese am Riegelpfad und
5) „ „ von zwei Wiesenvierteln hinter den
Eichen und einem Wiesenviertel am Wallbrunnen,
gegen gleich baare Zahlung an Ort rmd Stelle versteigert. Die Zusammenkunft ist am Englischen Hof, da hier mit der daselbst befindlichen Kartoffelerndte der Anfang gemacht werden soll.
Heinrich Schmall's Wittwe.
Zu vermieden.
745) In No. 80. der Wallthorstraße ist in der mittleren Etage eine Familienwohnung, bestehend in 4 heizbaren Stuben, wovon eure mit Cabinet, 2 Ka>n- mern, Küche, gutem, geräumigem und gewölbtem Keller, worin bequem 7 Stückfaß gelagert werden können, Holzstall, Boden, Dungstütte, Mitgebrauch des Waschhauses und des Brunnens, zu vermiethen und Anfangs October d. 2. beziehbar.
744) Das vom Hrn. Forstiuspector Rübsaamen bewohnte Logis in der neuen Stadtaulage, bestehend in 5 Stuben, Küche mit Gesindestube u. s. w. ist durch dessen Wegzug von hier frei geworden und jetzt wieder zum Beziehen eingerichtet. Miethlustige belieben sich an mich zu wenden. Gießen den 15. Aug. 1834.
Dr. Sundhei m.
750) In No. 81. in der Wallthorstraße ist eine Stube mit Cabinet und Sopha zu vermiethen und alsbald beziehbar.
751) Die von Hrn. Hofgerichtsadvocat Trapp bewohnte 2te Etage meines Hauses ist zu vermiethen.
B a p st.
746) In meinem Hause sind zwei Etagen (auf Verlangen der unterste Stock), zusammen oder getrennt, jede aus 3 Zimmern, 1 Kammer, Küche, verschlossenem Keller, Holzstall und Boden, nebst An- theil an der Waschküche, bestehend, zu vermiethen, und alsbald zri beziehen.
Balthasar Kann.
Hierzu ein
625) Nahe an der fahrenden Post, in No. 111., ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in 2 Stuben, daran ein Cabinet, Kammer, Küche, verschlossenem Holzplatz und Theil am Keller.
759) Bei Schneidermeister Seitz in der Löwengasse sind 2 meublirte Zimmer zu vermiethen, das eine mit einem Sopha versehen, — welche den nächsten Semester beziehbar sind.
748) 360 fl. Cnratelgelder sind gegen hinlängliche gerichtliche Sicherheit zu 5 pCt. jährl. Zinsen in hiesige Stadt auszuleiheli. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.
Vermischte Nachrichten.
760) Anzeige für Juristen.
In meinem Verlage erschien so eben als gehaltvolle Fortsetzung:
Zeitschrift für Civilrccht und Prozeß.,
Herausgeg. v. Linde, Marezoll u. v. Schröter.
VH. Bandes 3s Heft. gr. 8. brochirt. Ladenpreis des Bandes von 3 Heften 2 Rthl. od. 3 fl. 36 fr.
Inhalt dieses Hefts:
X. lieber das Verfahren in geringfügigen Civil- rechtssachen. Von Dr. W. H. Puchta, Landrichter in Erlangen. — XI. lieber das jusjurandum in litem. Von v. Schröter. — XII. Beitrage zu der Lehre vom juristischen Besitz überhaupt und dem Pfandbesitz im Besonderen. (Beschluß von Dr. Sintenis, Ad- vocat in Zerbst.) — XIII. lieber die exceptionea litis finilae und deren Berhältniß zu den prozeßhindernden Einreben. Von Dr, A. Gupet, Privat- doceiit in Heidelberg.
Es ist gewiß hinreichend, nur auf den reichhaltigen Inhalt eines so allgemein als vorzüglich anerkannten Werks aufmerksam zu machen, um zum Ankauf des Ganzen einzuladen, daher ich bemerke, daß fortwährend auch vollständige Eremplare der ersten 6 Bände durch alle Buchhandlungen zum Ladenpreis von 12 Rthl. oder 21 fl. 36 fr. zu erhalten sind.
Gießen, August 1834.
B. C. Ferber.
765) GEBRÜDER W5TZEL aus Lengenfeld im Königreich Preußen, beehren sich, einem verehrungswürdigen Publicum die ergebenste Anzeige zu machen, daß sie den hiesigen Markt wieder mit einem Sortiment ihrer bekannten eigenen Fabrik- waaren beziehen, bestehend in allen Sorten ganz Wolle- Flanellen, Decken rc. rc. Durch billige Preise und reelle Bedienung hoffen sie mit recht vielen Aufträgen beehrt zu werden; die Bestellungen bitten sie im Darmstädter Haus abzugeben.
e Beilage.


