Beilage z u R r o. 12.
■ III ——— I "*
Ferner Vermischte Sachen.
246) Für die verunglückten Dransfelder ist weiter bis hierher eingegangen: „
von Herrn Gottfried Spruck st.2. 24 kr.
ff Fran Louise Rinn ..." 4. — "
" C. S...... . . " 1. 1* "
" H. B. . . ......" 1- 48 "
st. 6. 24 kr.
Gießen, den 14. März 1834.
Gebr. Windecker.
242) Der unterzeichnete Schuhmachermeister setzt seine Freunde und Gönner hierdurch tu Senat» niß, daß er bei Fuhrmann Louis Flett, in der Sandgasse, wohnt, und bittet um geneigten Zuspruch.
Gießen, den 20. März 1834.
Georg Henkel jun.
091) Ich mache einem geehrten Publikum bekannt, daß mein Familienwagen Dienstag den 25sten und Montag den 31sten d. M. von hier nach Frankfurt abgeht.
Gießen, den 20. März 1834.
Magnus Schwan, im Hirsch.
260) Geschäfts-Veränderung.
Hiermit bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß ich das bisher betriebene Geschäft in rohen und fa- bricirten Landesproducten meinem Sohne, Moritz Pfungst, übertragen habe, der dasselbe für seine Rechnung fortsetzen wird.
Meinen verbindlichsten Tank abstattend für die von meinen zahlreichen Handclsfreuuden erhaltenen vielfältigen Beweise des Vertrauens, bitte ich ergebest, solches auf meinen Sohn überzutragen.
Darmstadt, im März 1834.
Joel Pfungst.
Auf obige Anzeige mich beziehend, werde ich das mir von meinem Vater übertragene Geschäft unter meinem Namen und für meine Rechnung in der bisherigen Ausdehnung fortsetzen, und durch die sorgfältigste Ausführung der mir ertheilt werdenden Aufträge dem Vertrauen, das man mir zu schenken die Güte haben wird, entsprechen.
Ich unterhalte stets Lager von Rüb-, Mohn-, Lein- und Lampenöhl, letzteres von eigener Fabrikation in ausgezeichneter Güte und Schönheit, verschiedenen Sorten Branntweinen, Rüps-, Magsaamen- und Leinkuchen, so daß ich jeder Anforderung zu genügen im Stande bin.
Darmstadt, im März 1834.
Moritz Pfungst.
271) Ein kleiner schwarzer, weiß gefleckter Mopshund hat sich verlaufen; es wird daher derjenige, dem er zugelaufen sein sollte, höflichst gebeten, ihn gefäl
ligst gegen einen herzlichen Dank, oder auch, wenn ev verlangt werden sollte, gegen ein Douceur der Erpe- dition dieses Blatts übergeben zu wollen.
269) Auf wiederholt bei uns eingegangene Anfragen zeigen wir hierdurch an, daß man auf das täglich erscheinende Frankfurter Journal und die damit verbundeneDidaskalia, auf jedem verehelichen Postamt und jeder Zeitungserpedition für das mit dem 1. April beginnende Quartal abonniren kann. Zugleich bemerken wir dem verehelichen Handelsstand und den Heeen Rentiers, daß das jeden Tag schon Nachmittags erscheinende Journal den Coursbericht von der um 1 Uhr geschloffenen hiesigen Börse enthält, und daß die in den Ziehungen sämmtlicher Staatspapieren-Verloosungen herausgekommeneu Nummern sogleich vollständig in diesem so äußerst stark verbreiteten Blatte mitgetheilt werden.
Die Erpedition des Frankfurter I ourn als.
244) Von dem Tapetenlager des Herrn H. Amtmann in Mainz sind mir die Musterkarten zu- geseudet worden, und ich darf dieselben, wegen ihrer geschmackvollen Auswahl, bestens empfehlen.
Louis Labroisse.
270) Theater - Anzeige.
Montag den 24. März 1834 zum Erstenmale: Gärtner Veit.
Prolog zu Eröffnung der Bühne, gesprochen von August Friese.
Tann folgt zum Erstenmale:
Mirandolina.
Lustspiel in 3 Acten; frei nach Goldoni's --Locan- diera", bearbeitet van Carl Blum.
Zum Beschluß zum Erstenmale: ‘ Nehmt ein Exempel d 'r a m Lustspiel in 1 Act, von Dr. C. Töpfer.
Dienstag den 25. März:
Die Königin von 16 Jahren,
oder:
Christinen's Liebe und Entsagung. Schauspiel in 2 Abtheilungen; treu nach der Geschichte bearbeitet, von Theodor Hell.
Dann folgt:
List und Phlegma.
Komische Oper in 1 Act, von Louis Angely.
Dann bleibt die Bühne bis zum zweiten Oster- feiertage geschlossen. Gießen, den 22. März 1834. __________ August Friese.
Kirchliche Notizen.
Evangelische Gemeinde:
Gottesdienst am Bußtage. Morgens: fit'rchu rath vr. Engel. Nachm ittags: Pfarrer Spengel.


