Fellgebotene Sachen.
633) Die Tabacke von C. P. Hodann in Mainz jit 24 und 28 fr. das L, sind in J/4 72 und 7X K zn bekommen bei L. F. Höste reich
auf der Mäusbnrg.
_ 654) Eine noch wenig gebrauchte Braniitwein- hlafi, 1 £)I)ni 16 Maaß haftend, uchst Tchlangenrohr und Hof:::, :st bei mir, das Pfund zu 32 fr. zu verkaufen. Marburg den 15. Juli 1834.
Usener.
664) Ich mache hiermit bekannt, daß ich eine bedeutende Auswahl sowohl von schwarzen Seidcn- hüken als auch grauen Filzhüten erhalten habe, und empfehle mich zugleich mit allen Arten von Handschuhen. H. Lüdeking.
665) Eine noch in gutem Zustande befindliche Chaise, mit Vorderverdeck versehen; sodann ein silber- plattirtes, noch ganz neues Fahrgeschirr für zwei Pferde, sind aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.
Vermischte Nachrichten.
634) Unterzeichneter erbietet sich zum Unterricht in der französischen und italiänische» Sprache; auch lehrt er die Theorie der Musik nach Gottfried Weber. Zugleich bringt er seinen Unterricht im Singen, auf dem Klavier und der Guitarre, wieder in Erinnerung. Kantor Hiepe.
666) Landständische Verhandlungen betreffend.
' Um den gegenwärtig noch eiiitretendcn Abonnenten oder sich bildenden Lesezirkeln die Anschaffung der Verhandlungen der zweiten K a m m e r der Laiidständ<e des Großherzogthums Hessen möglichst zu erleichtern, sollen diese nicht verbunden scyu, die bereits erschienenen Hefte zn kaufen, und dennoch den Abouncmciitspreiß von 3 fr. pr. Druckbogen gemeßen. Dieselben übei nehmen dagegen die Verbindlichkeit zur Abnahme und Bezahlung sämmt- licher in Druck erscheinenden Verhandlungen bis zum Schluffe des Landtags. Bestellungen können bei jeder löbl. Posterpeditiou und in jeder Buchhandlung gemacht werden. Darmstadt den 9. Juli 1834.
Carl Wilhelm Lcske.
657) Unterricht in der Tanzkunst.
Meinen verehrten Gönnern mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich den früher von mir er- theilten Unterricht in der Tanzkunst von dem künftigen Montage ■ an wieder ununterbrochen fortsetzen werde. Dabei werde ich cs mir ganz vorzüglich angelegen scyn laffen, durch besondere Aufmerksamkeit und durch Pünktlichkeit in dem Abhalten der Lehrstunden die Zufriedenheit aller derjenigen zu erwerben, welche mich mit ihrem Zutrauen zu beehren die Ge
wogenheit haben wollen. Indem ich. daher nur noch bemerke, daß meine Fähigkeiten in dem Erthcilen des Tanzunterrichts von höheren Orten anerkannt, -mnd alle dagegen gerichteten feindseligen Angriffe, wodurch die bisherige Unterbrechung herbeigeführt wurde, als völlig grundlos verworfen worden sind, kann ich mich der Hoffnung eines zahlreichen Zuspruchs überlassen. Der Unterricht ist in der Wohnung des Hrn. Gottfr. Keil.
Gießen den 18. Juli 1834.
Philipp Schneko, Tanzlehrer.
662) Sonntag den 20. d. M. fährt meine Chaise nach Salzhausen; wem diese Gelegenheit dient, kann sich bei mir melden. Wilhelm Rühl.
671) Unterzeichneter beehrt sich, hiermit erge- beiist anzuzeigen, daß er sortwährend gute frische Milch regelmäßig nach Gießen zum Verkaufe sendet nach nach Verlangen beliebige Quantitäten davon ins Haus bringen läßt; gefällige Bestellungen besorgt Hr. Doiuaincnbote Dauern heim in der Schloßgaß.
Alteubuseck den 18. Juli 1834.
Zoh. Klug.
660) Mittwoch den 16. Juli ist in hiesiger Stadt eine braune Tuch - Shawl verloren gegangen; der redliche Finder wird gebeten, gegen eine Belohnung solche bei Leinwandhändler Grieb in der Neustadt abzngeben.
667) Bei Unterzeichnetem ist künftigen Sonntag gute Tanzmusik anzutrcffen.
Gleiberg den 18. Juli 1834.
Wilh. Grandhomme.
665) Sonntag den 20. und Montag den 21. d. M. ist Kirchweihe in Eroßenlinden, wo bei unterzeichneten Wwthen gute Speißen und Getränke zu finden sind. Großenlinden den 17. Juli 1834.
Die Wirthe Philipp Zörb, Johann Müller und Johann Feller.
659) Sonntag den 27. d. M. nimmt das diesjährige Haupt- und Ritterschießen seinen Anfang und endigt sich Dienstag den 29. d. M.; an letzterem Tage findet vollständige Harmoniemusik Statt und wird Mittags präcis 1 Uhr an fable d’llöte gespeißt. Alle Freunde des Schießens und der geselligen Freude lade ich hiermit höflichst zur Theilnahme ein.
Gießen den 13. Juli 1834.
G. H. Kraus, Platzmeister.
672) Das im vorigen Gießer Anzeigeblatt angezeigte Gaden - Schießen in dem Wiesecker Walde wird auch Morgen, Sonntag den 20. Juli, in seiner Fortsetzung Statt finden und wird bemerkt, daß die besten Gaben hierbei noch zu erlangen sind. Auch wird daselbst während des Schießens eine vollständige Harmoniemustk Statt finden.
Wieseck den 18. Juli 1834.
Wirth Joh. Kling.


