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als: auf Gebäude, Favrikgeräthschafteir, Wämerr, Mobilien, Nutz- und Brennholzlager, Vieh, Schiff und Geschirr u. s. w., ausgenommen: baares Geld und Dokumente. Man kann bei ihr auf alle Zeiten, von 1 Monat bis zu 7 Jahren, versichern. Sie haftet auch für, durch den Blitz verursachte Schaden.

Bisher bewilligte die Leipziger Feuerversicherungs- Anstalt, gleich anderen Versicherungs - Anstalten, denen, welche auf 5 Jahre bei ihr versicherten, bei Vorausbezahlung der Prämie auf die ganze Ver­sicherungszeit, die Freigabe des fünften Jahres, sodaß die Prämie nur für 4 Jahre bezahlt wurde. Jetzt hat sie beschlossen, den vom 1. Juni 1832 an bei ihr auf 5 Jahre Versicherten, außer jenem Freijahre auch noch den halben Antheil an dem jährlichen reinen Ge­winne, welcher auf die fünfjährigen Versicherungen fällt, zu geben, in der Art, daß von dieser Hälfte jedem dieser Versicherten jährlich nach gemachtem Ab­schlüsse Zweidrittheil nach Verhältniß feiner in dem Jahre zur Abrechnung gekommenen Prämie baar aus­bezahlt werden, und Eindrittheil einem zu bildenden Reservcfond gntgeschrieben wird, worüber eine bei jedem Agenten und auf dem Comptoir der Anstalt zu habende Nachricht das Nähere sagt.

Ein jeder auf 5 Jahre Versicherte hat also außer dem Freijahre noch den großen Vortheil, daß er in glücklichen Jahren einen bedeutenden Thcil seiner ein­gezahlten Prämie zurück erhält, in unglücklichen aber nie ui den Fall kommen kann, auch nur im mindesten zu den Verlusten etwas anderes beizutragen, als die gezahlte Prämie, da er für keine Nachzahlung sich ver­bindlich zu machen hat, sondern die Anstalt den bei ledem Abschlüsse sich ergebenden Verlust aus dem Re- scrvefond und ihren eigenen Mitteln zu tragen sich ver­pflichtet. u '

kann übrigens bei der Leipziger Feuerver- sichcrungs-Anstalt auf jede beliebige Zeit versichert wer­den, und wer sich verbindlich macht, auf sieben hinter einander folgende Jahre bei ihr zu versichern, erhält, bei zahrlichcr Einzahlung der Prämie, das siebente Jahr frei. '

Der Plan der Anstalt ist bei dem Unterzeichneten unentgeltlich zu haben, welcher auch die Besorgung der Versicherungs-Aufträge gegen Erstattung des Porto's übernimmt. Gießen den 16. April 1834.

®. Krauskopf, Hofgerichts - Advocat.

463) F ü r Auswanderer nach Nordainerik a.

IN den Monaten Juli und August werden mehrere sehr gute neu gebaute Schiffe nach Nord- amerika, namentlich nach Baltimore, erpedirt, auf weichen ich Schiffsplätze für Familien mit Kin- dern pr. Kopf70 fl., und für erwachsene Personen 80 fl. pr. Kopf besorgen kann. Nur muß ich Die- femgen, die sich meiner Vermittelung zu diesem Zweck bedienen wollen, ersuchen, sich dieserhalb recht bald an mich zu wenden, indem der Andrang

von Auswanderern sehr stark ist und deshalb die Plätze schon jetzt fest engagirt werden müssen, wenn man versichert sepn will, auf jenen Schiffen fort» zukommen.

Ich zeige dieß mit dem Bemerken hiermit an, daß für die Auswanderer redlich, und wie es Menschenpflicht gebietet, gesorgt wird, und daß sie keinerlei Täuschungen und Spiegelfech­tereien zu befürchten haben, die leider nur zu oft Vorkommen.

Gießen im Mai 1831.

3. 6. p feil, wohnhaft bei Herrn Kaufmann Spruck auf dem Markt.

462) Außer allen andern in die Mechanik ein­schlagenden Arbeiten, verfertige ich auch Zündmaschi­nen in aufsteigenden Preisen von 3 fl. 36 fr. bis 30 u. 40 fl. Für gute Arbeit garantire ich.

Jungk, Mechanikus.

458) Kinder aus hiesiger Stadt können von jetzt an, au jedem Sonnabend, Nachmittags um 1 Uhr in meiner Wohnung geimpft werden.

Gießen am 15. Mai 1834.

I)r. W. Rau, Phpsicus.

459) Es wird ein Lehrling, der die Schlosser­profession zu erlernen wünscht, gesucht.

Balthasar Stohr, Schlossermeister.

471) Kunst-Anzeige.

Mehrere Portraits habe ich bereits zur größ­ten Zufriedenheit derer, die mick mit Aufträgen beehrten, vollendet, und empfehle solche dem geehrten Publicum zur beliebigen Ansicht, um sich von der über­raschenden Aehnlichkeit zu überzeugen. Da ich mich nun nur noch kurze Zeit hier aufhalte, so ersuche ich, mich baldigst mit etwaigen Aufträgen zu beehren.

I. Meyer, Maler, logirt im Rappen.

475) Einladung.

?tm zweiten Pfingstfeiertage ist in meinem Garten, nahe vor dem Silhöwr Thore, Ball und Illumination, wozu ich ein verehrungswürdiges Gießer Publicum hiermit ergebeust einlade. Wetzlar den 14. Mai 1834.

David Büsser, zum Hessischen Hof.

469) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die wiederholte ergebene Anzeige, daß sowohl jeden Sonntag, wie auch den nächsten 2ten und 3ten Pfingstfeiertag besonders gute Harmonie - und Tanzmusik bei mir anzutrcffcn ist. Für gute Ge­tränke und Speisen werde ich stets Sorge tragen.

Gleiberg den 16. Mai 1834.

Wilhelm Grand'homme.

472) Am zweiten Pfingstfeiertage ist Entreeball im Busch'schen Garten.