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unbekannte Gläubiger des genannten Nosbach öffent­lich vorgcladen, in dem auf

Mittwoch den 10. Sept. d. I., Morgens 9 Uhr, anberaumten Termin persönlich oder durch Special- bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Forderungen zu liquidiren, begründen und sonächst auf den ihnen; vor­zulegenden Vermögens- und Schuldenbestand der Güte zu pflegen, zugleich auch wegen Beibehaltung des interimistisch bestellten Curators zu erklären, mit dem Hinzufügen, daß die nicht erscheinenden Gläubiger als dem Beschlüsse der Mehrheit beitrctend werden angesehen werden. Marburg am 30. Juli 1834.

Kurfürstlich Hess. Landgericht.

S o l d a n.

Zur Beglaubigung

S ch m i d t.

Versteigerungen.

739) Dienstag den 19. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus folgende, zum Nachlaß der Wittwe des Dr. Liebknecht gehörigen Im­mobilien, nämlich:

1) 1611,6 [] Kl. oder 47512/16 Ruth. Wiese in der Lichtenau am Grüneuwcg, giebt 3% Meste Pacht, zebntfrei,

2) 383,8 [] Kl. ob. 1135/JC Ruth. Wiese, jetzt Acker am Grünenweg an Peter Seipp, zehntfrei,

3) 13/i2O von dem Selzcrpförtner Zehnten, nochmals öffentlich versteigert werden.

Gießen den 15. August 1834.

In Auftrag Großh. Hess. Hofgerichts. Haberkorn, Großh. H. S. Accessist.

738) Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhaus zwei Faß Bleiweiß im Wege der Hülfsvollstreckuiig versteigert werden. Gießen den 9. August 1834.

Großherz. Hess. Stadtgericht.

Müller.

620) Die dem Großherz. Hofgerichts - Rath Dr. Pilger dahier gehörige Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, Stall mit Waschhaus und Holzremise ne­ben Gr. Rentamtmann Bott, sodann

191%b 144 Rth. 11 Sch. Garten Hinterm Haus, gibt 2 fl. 48 kr. 3 Hlr. Zins dem Fiscus,

soll Montag den 18. August, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Nathhaus, unter den alsdann be­kannt gemacht werdenden Bedingungen im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich meistbietend versteigert wer- - den. Gießen am 12. Juni 1834.

In Auftrag Großherz. Hess. Hofgerichts Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.

731) Nachstehende, von des Schafhirten Chri­stian Euler's Wittwe hinterlassene Hofraithe, als:

29,6 Kl. Ein Wohnhaus, Stall am Haus, Ncben- bau, Stall, Schweinstall, nebst Grund an Daniel Stohr in der Schäfergaß, giebt 6 kr. Zins d. Hrn. v. Herten, 372 kr. Zins bitt v. Dernberg,

soll zum Behuf der Auseinandersetzung der Erben Montags den 22. Sept. d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhaus meistbietend versteigert werden.

Gießen am 8. August 1834.

Großherz. Hess. Stadtgericht. Müller.

714) Montag den 18. August l. I., Vormit­tags 10 Uhr, sollen nachbenannte Häuser der Stadt, auf dahiesigcm Rathhause, unter den im Termin be­kannt gemacht werdenden Bedingungen in Erb und Eigenthum meistbietend öffentlich versteigert, zugleich aber auch eine Verpachtung auf mehrere Jahre für den Fall, daß zum Kauf sich kein annehmbarer Stei­gerer findet, versucht werden:

1) das städtische Schulhaus in der Hintcr- gasse, neben Justus Müller und mit Holzstall, Brunnen, Hofraum und Dungplatz;

2) das der Stadt gerichtlich überwiesene Wohn­haus des vormaligen Stadtrechners Chr. Dietz auf dem Sclzersweg, neben Prof. Dr. Vogt und Melchior Lampus, mit Höf­chen, Nebenhaus, Waschhaus, Stall und Holzschoppen.

Die Gebäuden selbst können jeden Montag und Donnerstag von 2 bis 3 Uhr eingesehen werden.

Gießen den 4. August 1834.

Ter Bürgermeister

C. Silbereisen.

735) Philipp Hofmann und Wilhelm Speiers Kinder aus Launspach sind Willens, ihre in Wiesecker Gemarkung gelegenen Güterstücke, als:

602 Ruthen Wiese in der Au, am Schneiderspfuhl, an Jacob Melch. Möhl in Giessen,

163 Wiese am Pusch, an Jacob Melch. Möhl in Giessen, giebt 27 kr. Zinß in Kasten zu Gießen,

künftigen Mittwoch den 20. August, Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Hrn. Bürgermeisters Mank "zu Wieseck versteigern zu lassen, wozu Steigliebhaber eingcladen werden.

730) Auf freiwilliges Ansuchen des Bürgers und Occonomen Georg Heinrich Lony dahier, sollen nachstehende demselben zugehörigen Immobilien,

Donnerstags den 21. August d. I., Nachmittags

auf dem Rathhause meistbietend versteigert werden, nämlich:

Wohnhaus und Grund an Andreas Walz ohnweit des Markts,

Scheune, Stall und Grund an Philip Ferber auf dem Burggraben,