Beilage zu N r o. ri.-
225) Zur Auseinandersetzung der hinterlassenen Kinder des Bäckermeisters Joh. Wilhelm Ferber dahier, sollen nachstehende Güterstücke, als:
338 Klftr. oder 99 Rth. 14 Sch. Garten auf der Bleiche, gicbt 1 fl. 7j fr. Zins der Universität, zehntfrei,
358 Klftr. oder 105 Rth. 12 Sch. Garten daselbst, giebt 1 fl. 7£ fr. Zins auf's Rathhaus, zehtfr.
353 Klftr. oder 104 Rth. 4 Sch. Wiese in den Rödern, giebt iz Meste unständig ins Hospital, zehntfrei,
229 Klftr. oder 67 Nth. 10 Sch. Garten hinter dem Wallbrunnen, giebt 1 Meste ständig Korn vom Hofgeländ zur Kellerei, zebntfrei, Montag den 24ten März d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dem Rathhaus meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 13. März 1834.
Großherzogl. Hess. Stadtgericht.
Müller.
221) Verst eigerungs.Anzeige. Künftigen Montag, den 17ten d. M. und die darauffolgenden Tage (Mittwochs ausgenommen), Nachmittags von 2 Uhr an, sollen in Wetzlar, in dem Hause des Kaufmanns Herrn Jacob Hinckel auf dem Korumartte, nachstehende, zu dem Nachlasse des verstorbenen Hofraths und Postmeisters Oehl gehörende Gegenstände, als:
ein Flügel von Mahagoni, verschiedene Kupferstiche und Gemälden (worunter ein vorzügliches S:ück von Breughel) mehrere Uhren, eine Electrisirma- schine, ein chinesisches Feuerwerf, eine Roulette, ein flcines Billard, eine Guitarre, Betten, Kleidungsstücke, Meubles und Küchengeräthe,
an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung versteigert, und dabei mit dem Verlaufe der Gemälden der Anfang gemacht werden.
223) Mittwochs den 19ten d. M, Vormittags 10 Uhr, soll im hiesigen Hospital eine Parthie Korn, Gerste, Hafer und Walzen an die Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 11. März 1834.
Ter Rechner, Lauer.
Feilgebotene Sachen.
222) Ein vollständiges Straßburger Billard steht in Wetzlar billig zu verlaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses.
209) Ein ganz neues Mistbeet mit Zugehör ist feil. Ausgeber sagt: wo?
211) Gute Kartoffeln, wie auch frühe Setzkar- toffeln sind zu verkaufen; bei wem? sagt Ausgeber.
216) Gips und trockenes buchen Schcidhvlz verkauft um billigen Preis Dan. Wirth.
218) Kuhmist ist zu verkaufen bei
G. Jughardt, auf dem Markt.
Zu vermiethen.
215) In meinem Hause sind zwei zusammenhängende Zimmer mit Sopha zu vermiethen.
m „ Sonneman n.
217) ^5« Nr. auf dem Markt ist ein geräumiges ^3>s knr e ne Familie, so wie ein "Zimmer mit oder ohne Meubles zu vermiethen.
219) jn meinem Hause ist eine neu meublirte Stube, auf die Straße gehend, zu vermiethen.
0 ' _ . m Heinrich Rauch.
220) In meiner Wohnung, in dem früher dem Großherzogl. Hofger.-Advokäten FolleuiuS gehört^ habenden Wohnhaus vor dem Wallthor, ist im 2ten Stock eine geräumige Stube mit Kabinet, jedoch ohne Möbel zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. '
Bur l,
, Hofger.-Advokat.
234) Auf dem Seltersweg ist eine meublirte vermiethen. Tas Nähere bei Ausgeber dieses Blattes. a
-24) Mein Haus auf dem Kirchenplatz, das für zwei Faimlien eingerichtet und mit allem da-u Gehörigen versehen ist, kann den ersten April berooen werden. ä u
. .. _ „ Dr. Palmer.
229) Bei mir sind im 2. Stock 2 Stuben mit oder ohne Meubles zu vermiethen, und sogleich ru beziehen. 1 J ' 4
T. Felsing, 0 .. c , auf dem Markt.
232), Em Logis, bestehend in 2 Stuben, 1 Kam- ’nev' 1 Küche, Keller und Holzplatz nebst Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen bei
Konrad Berger, , -'n der Neustadt.
.231) In memem Hause ist das von Hm. Stadtgerichts-Assessor v. Helmolt bisher bewohnte Loais bestehend aus 3 Stuben, Kucke, Keller unv Tolrstall' für eine stille Familie zu vermiethen, welches Anfangs Mai bezogen werden kann. J
C. Bersch, öiif dem Selteröweg.
Vermischte Nachrichten.
196) Tie diesjährigen neuen Tapeten - Muster- Karten mit angefügten passenden Bordüren und der eignen netto Fabrikpreis- Bemerkung sind zur Fortsetzung des seit vielen Jahren betriebenen Commissionö-Geschästs


