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Samstag, den

45. März

18341

Frucht- und Vittualienpreise zu Gießen vom 8. bis 15. März 1834.

Fleischpreise.

fr. |

Pf.

1 Pfd. gute« Ochsenfleisch ......

1 » Kuhfleisch..........

1 < Rindfleisch.........

1 < Kalbfleisch .........

1 - desgl. ausgemästetes ......

1 , Schweinefleisch .......

1 - Hammelfleisch........

1 » Wurst von pur Schweinen ....

1 « gemischte Wurst .......

1 » Bratwurst..........

1 - Schwartemagen........

1 » geräucherter Speck ......

1 - Schinken oder Dörrfleisch ....

1 - Rindsfett..........

1 - Hammelsfett ........

1 < Schweineschmalz ausgelassene« . . .

1 desgl. unausgelassenes......

10

8

7

5

9

6

12

8

15

16

20

16

18

13

20

19

1 [ 1 1 1 1 1 1 1 1 1 eol 1 1 1 1

NB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und. zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches ans ein Pt», nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Fuße, Gc- raub, wie auch die ganz blutigen und nicht ge- . messbaren Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen.________________________________

B r,o d preise.

fr.|

Pf-

1 Pf. 4 Lth. Ot. Roggendrod ....

2

45

6 u 21 h " n ....

12

29 Lth. Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod .

2

7 2 >i Wasserweck.......

1

6 m 2 » Milchbrvd .......

1

7 u 3 » Taigscher ..... .

1

Bierpreise.

1 Maas ordinaireS Bier . ......

4

auch

5

1 Maas Doppelbier .......

7

Marktpreise.

1 Pfd. Butter . . '...... .

19

auch

20

3 Handkäse............

4

11 @i>er.............

8

1 Psd. Waizenmehl.........

3

2

. grob geschälte Gerste......

4

- klein geschälte Gerste......

Fruchtpreise. ______

Städte.

G e m ä s

Waizen

Korn

Gerste

Hafer

Erbsen

Linsen

Pf. |ft. 1 Fr.

Pf.Ifl.ffr.

Pf.'st.

fr.

PUfl.'kr.

Pf.! flsskr.

Pf. Ifflkr.

Darmstadt........

Gießen.........

> Marburg am 2. März . . .

! Wetzlar am 8. März . . .

das Malter das Malter auch

das Mött das Achtel

200

-

6

5

6

15

30

180

200

4

4

5

20

160

3

8

3

4

40

30

4

Hill

2

2

2

41

50

37

1 I 1 1 H

Ulli

ILLLI

Ulli

9) Aufforderung.

Der Zunftmeister der Schneiderzunft hat ein Verzeichniß über die mit ihren Gesellenbeiträgen im Rückstände befindlichen Gesellen zur Beitreibung der Rückstände übergeben. Da solche bei den meisten Debenten höchst unbedeutend sind, und zum großen Theil nur in 2 4 und resp. 6 fr. bestehen, so fordert man diefflbcn vorerst nochmals zur Zahlung binnen 8 Tagen hiermit öffentlich auf, vemerft zugleich aber, daß, wenn diese Auffor­derung nicht berücksichtigt werden sollte, auf Kosten der Schuldner Mahnung und Pfändung erkannt und voll­zogen werden wird. Gießen den 13. März 1834.

Großh. Hess. Kreisrath.

I. A. d. K.

Stumpf, Kreissecr.

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