Ausgabe 
8.2.1834
 
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Ferner zu vermischen.

92) In dem untern Stocke meines Hanfes vor dem Selzerthore werden den 1. Juli nächstens: 7 Zimmer, 2 Kabiuets, Küche, Speisekammer, Keller, Boden, Holzstall, ' der Mitgebrauch eines Wasch­hauses, eines Trockenhauses und einer Pumpe :c. in dem oberen Stocke hingegen den 15. Mai: 5 Zim­mer, Gesindestube, Küche, Speisekammer, Keller, Boden, Holzstall, sodann der Mitgebrauch des Wasch - und Trocken-Hauses und der Pumpe, zur auderweiteu Verpachtung erledigt und Pachtlustige mit dem Be­merken hiervon in Keuntniß gesetzt, daß auf Verlangen auch Gartentheile, Fourrage - Behälter, Pferdeställe und Chaisen - Remisen mitvermiethet werden können.

Gießen, am 8 Fcbr. 1834.

Dr. Sund he im.

109) Das von Herrn Adv. Müller II. be­wohnte Logis in meinem Hause ist anderweit zu ver- miethen und kann Anfangs Mai d. I. bezogen werden.

B a p st.

107) In Nr. 12 am Marktplatz sind im zweiten Stock zwei Stuben,, nebst Kammer und Küche, im drit­ten Stock eine Stube, nebst Kammer und Küche, zu verleihen, welche im Monat März bezogen werden können.

101) In Nr. 415 ist der dritte Stock zu ver- mietben und zwar im April, welches durch den Wegzug der Frau Landrath Fuhr aus Darmstadt leer wird.

98) Fl. 250 Vormuudsgelder sind dahier aus­zuleihen. Ausgeber sagt bei wem.

104) Ein gutes Pianoforte von 6 Octaven ist zu vermischen, bei

G. Carl Marguth.

Vermischte Nachrichten.

93) 1 bis 4'/. Morgen gutes Ackerland wird ich'einem oder Mehreren Stücken auf einige Jahre zu miethen gesucht, Das Nähere ist bei der Nedaction dieses Blattes zu erfragen..

105) - Die Stadt Drausfeld im Haunövrischen hat vor Kurzem ein großes Unglück betroffen! Von 212 Wohnhäusern, die Scheunen ic. nicht Mitgerechuct, sind nur noch 30 Gebäude im ärmlichsten Theil der Stadt übrig geblieben; alle übrigen, Kirche und Rathhaus inbegriffen, .waren in wenigen Stuudech ein Raub der Flammen. Sehr^weuig ist gerettet, und so sind jene

Leute in eine vcrzweiflungsvolle Lage versetzt; es ist daher nötbig, daß viel, sebr viel für sie geschehe! In­dem wir darauf aufmerksam macken, laden wir alle Menschenfreunde ein, Unterstützungen, welche sie für jene Unglücklichen bestimmen wollen, an uns zu über­geben, indem wir zugleich bemerken, daß wir uns über deren richtige Verwendung später gehörig aus- weisen werden.

Gießen, im Februar 1834.

Gcbr. Windecker.

,71) Eine Köchin und ein Hausmädchen wel­ches letztere sich gut mit Kindern zu beschäftigen weiß, und die beide gute Attestate aufzuweisen haben, werden auf Ostern in Dienst gesucht.

97) Diejenigen, welche Mobilien oder Immo­bilien aus der Concursmassc des gewesenen Stadtein­nehmers Dietz dahier gesteigert, und die fällig gewe­senen Kaufgelder noch nicht, berichtigt baden, werden aufgefordert, binnen 8 Tagen an den Unterzeichneten unfehlbar Zahlung zu leisten. Zugleich wird hierbei bemerkt, daß äusser den, in Nr. 3 des Gießener An­zeige - Blattes von diesem Jahr, zur nochmaligen Ver­steigerung ausgesetzten Jmmobiliarstücke alle frühere Versteigerungen genehmigt sind.

Gießen, den 7. Februar 1834.

Der Massecurator G. Kranskopf, Hofg. .Advokat.

113) Zu der am 15. Mai l. I. beginnenden 5ten Ziehung der polnischen 300 fl. Loose, in welcher 5800 dieser Loose im Betrag von

Zwei Millionen Sechs mal hundert acht und vierzig tausend Gulden

polnisch Cour, gezogen werden und,, unter andern ho, heu Gewinnen, die Preise von

fl. 500,000

40,000

2 mal ff 25,000

5 ft if 10,000

5 5,000

8 ff tf 5,000

20 2,500

60 1,000

100 » 420

500 . v 580 ic.

gewonnen werden müssen, aebe ich Promessen aus, dachMssck zu 3 Rthlr. preuß. Eour., Lei einer Anzahl von 10 Stück, aber zwei gratis, nutz erbiete ich mich, das Original 300 fl. Loos dem Käufer der Promesse zu deponiren.

Gießen, den 7. Februar 1834.

Gesetz Emil Böhm.