Einzelbild herunterladen

Frucht - und Victualienpreise zu Gießen vom 23. October bis 1. November 1854.

1. November

Samstag, den

B r o d p r e i s e.

F l e i s ch p r e i s e.

Pf.

fr.

fr.

Pfd.

Lrh

Bierpreise

1 Maas ordiuaireS Bier

auch

1 Maas Doppelbier

Marktpreise

Pfd. Butter

1

19

KB.

auch

3

1

Waizm | Korn

Gerss

Gemas

WIM fr.

Pf. I fl.lfr.

1

200

6! 5

160

g

4

6 30

1 1

1 1

1 1

1

1

1

3

7

30

7

6

8

3

3

4

4

3

5

2

6

12

2

Marburg am 26. Oct.

Wetzlar am 25. Oct. .

15

30

1 1

1 1

1 1

1

1

18

4

Darmstadt Gießen

F r u d) t p reife."

10, 50

30

17

das Bcalter das Malter auch

das Mött

daS Siebtel

180

200

Haudtäse Aper .

Pfd. Waizenmehl

- grob geschälte Gerste

- klein geschälte Gerste

9

7 12

8 l.> 16 20 16 18 13 20 18

10

8

Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod . » Waste! weck » Ncilchbrod u Talgscher

2,50 2; 50 2 55

3 45

3 50

2 80

Erbsen j Linsen ff. iPf.Ur.-PfHiTri

Hafer

Pf.! st. !fr.

Pf. 6 Lth. Qt. Roggenbrcd

>. gutes Ochsensteisch ......

Kuhfleisch Rindfleisch .

Kalbfleisch . desgl. ausgemästetes Schweinefleisch Hammelfleisch Wurst von pur Schweinen .... gemischte Wurst . .....

Bralwurst..........

GchwartemaZen geräucherter Speck Schinken oder Dörrfleisch .... Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz ausgelassenes . . . desgl. unausgelassenes . .....

Sic Zugaben iüirfcn in weiter nichts, als in Flciich !>sn derselben Aattuug bcsteben, und zwar auf io Pfd. Fleisch nicht wehr als anderthalb Pfund, und fi> weiter nach Proportion, welches auf ein Pfd. nicht böllia fünf Loth ansmacht. .o.öpfe. Füße, (r)c raub, wie auch die ganz blutigen und nicht ge­nießbaren Stucke rem Hals, stlld von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen.

.... -jpa.vgwy: n rnmmiiiiii iw .

1

1

1

1

5

4 4

3

4

Edictalladungcn.

822) Conrad Sohl und dessen "Ehefrau zu Wit­telsberg haben ausweislich des HypothekeubuchS ge­dachter Gemeinde vermöge gerichtlicher Schuld- und Pfandverschreibung vom 19. September 1809 von dem nun verstorbenen Peter Hartmann, als Vormund der Elisabeth Ludwig zu Großscelhcim, 200 fl. entlehnt und ihr halbes in Wittelsberg gelegenes Wohnhaus unterpfändlich verschrieben.

Die Schuldner haben am 5. März 1825. mit Zustimmung des Pfandgläubigers die Hälfte dieses halben Wohnhauses an Catharine Cloos gegen Ueber« nähme der halben darauf haftenden Schuld weiter verkauft.

Gegenwärtig ist die dem Conrad Sohl nud dessen Ehefrau gebliebene Hälfte des halben Wohnhauses auf Antrag eines Gläubigers ausgeboten und ver­kauft und der -etreibende Klager trägt auf Auszab- lunq der deponieren Kaufgelder an.