Beilage zu Nro. 13.
Zu vermiethen.
238) Das von der Fran Secretär Pauli bewohnte Logis, bestehend in 2 Stuben, Kammer, Küche und Holzplatz, ist anderweit zu vermiethen, und im Monat Mai beziehbar.
Gießen im Marz 1833.
G. Christ. Sprnck.
239) Bei Unterzeichnetem ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in 3 bis 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschloßnem Keller, Holzplatz und Theil an der Waschküche.
Christian Juchhard, ander Wallthörstraße.
- 187) Im Nebenbau von Nr. 58 an der Wallthörstraße, sind 2 Stuben, Küche und Kammer zu vermiethen, sy bis Juni bezogen werden können.
241) Das von meinem Sohne bewohnte Logis ist auf Ostern zu vermiethen.
I. Hornberger.
232) Drei möblirte Stuben sind zu ver- mirthen bei '• Conrad Bogt,
Kupferschmidt in der Neustadt.
Vermischte Nachrichten.
253) Daß der lichtscheue „Freund der Wahrheit und Ordnung", der noch immer nicht einmal seinen wahrcnNamcn nennen mag, durch dieses Anzeigeblatt das öffentliche Mitleid für sich in Anspruch nimmt, habe ich aus Nr. 12 ersehen. Aus meiner, gegen keine Person, sondern nur gegen eine Maske, ge, richteten Schrift, durch die er sich so hart getroffen fühlt, kann Jedermann sich überzeugen, daß seine Beschuldigungen falsch sind, und daß er dadurch nur seine Niederlage in einem literärischen Kampfe zu beschönigen sucht, in welchem er nicht einmal offen, wie es einem ehrenwerthen Streiter geziemt, aufzutreten gewagt hat! Um Beileidsbezeugungen seines Lieblingspublikums, auf das er es hierbei hauptsächlich abgesehen haben mag, beneide ich ihn nicht; das Bedauern der Gebildeten aber wird weder der Ort, noch die Art seines Wehklagens ihm gewinnen, im Gegentheil hat sich unter diesen die Meinung schon laut ausgesprochen, daß er ein Weiser geblieben wäre, wenn er geschwiegen hätte.
Dr. Snndheim II,
243) Leinen-Lager von LouiS Büttner itt Frankfurt a. M.
Bei Herrn Francke u. Cranz, Schloßgasse in Offenbach a. M., unterhalte ich fortwährend ein vollständiges Lager aller Gattungen Leinen und Tücher, welches für bevorstehende Messe wieder bestens assortirt ist, und worin ich jeder Anfrage genügend zu entsprechen versichere.
Unter Bezug auf obige Anzeige, empfehlen wir uns dem Wohlwollen eines geehrten Publikums, indem unser Streben stets dahin gerichtet seyn wird, allen Forderungen in diesen Artikeln zu genügen, und uns das geschenkte Vertrauen, durch gute und billige Bedienungsweise zu befestigen.
Auch halten wir in allen Gattungen Hamburger Wollengarne, Seiden« und Baumwollen- Stramin, Stickmuster, Fischbein rc. gleichfalls ein stets complettes Lager, welches wir hiermit zur Kenntniß unserer geehrten Abnehmer bringen.
Francke u. Cranz in Offenbach a. M.
274) Ich wohne jetzt bei Herrn Herbert auf der Mäusburg.
Dr. Ennemoser, Privat-Lehrer.
230) Im Waschen von Papierhüten und Blonden empfiehlt sich Henr. Heß.
184) Meinen Freunden und Gönnern mache ich hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung verändert habe, und jetzt in der Neustadt in dem Gießhaus wohne. Bestellungen können bei Hrn. Metzgermeister Lony abgegeben werden. Andreas Otto,
Glockengießer und Spritzenmacher.
282) Am jüngst verflossenen Donnerstag, den 28. März, ist von Grosenbuseck ans bis an den Steeg nahe an der Gänsemühle bei Wiescck, eine drergehäusige silberne Taschenuhr verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Redaction dieses Blattes abzugeben; — eben so wird demjenigen, welcher zur Ermittelung beiträgt, rind Auskunft geben kann, eine Belohnung zugestchert.
Da diese Uhr ein väterliches Kleinod und Erbstück ist, so legt der Eigentbümer ein nicht minderes Interesse darauf, und kömmt ihm daher, wegen Wiedererlangung derselben, weit weniger auf eine dem Werthc der Uhr gleichkommrndc Belohnung an.


