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251) Do mainen-Ver steig erung bei dem Rentamte Gießen.

Höchster Entschließung zufolge soll nachbe- nannte herrschaftl. Wiese nach Vorschrift des Do- mainen-Veräusscrungsgcsetzes vom 2. Jun. 1821

Mittwoch den 22. Mai 1833, Vormittags - 9 Uhr, in der Behausung des Herrn Bürger­meisters Reidel in Heuchelheim, meistbietend in Eigenthum versteigert werden:

Die Wiese im Heßler, in der Gemarkung Heuchelheim, laut Flurbuch Seite 976, Nr. 139, enthält 869 Klafter und ist nördlich von den Aufstößern Daniel Krey- ling und Eonsorteu, östlich von Johannes Römer, südlich von Joh. Schneiderund westlich von der Lahn begrenzt.

Sogleich nach beendigter Versteigerung wird dem Meistbietend Gebliebenen eröffnet, ob der Ver­kauf als völlig abgeschlossen auzusehen ist, oder nicht. Gießen den 30. Marz 1833.

Der Großh. Rentamtmann Schneider.

233) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gießen.

Freitag den 12. April, Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause

340 Malter Korn,

165 Gerste und

150 Hafer,

von dem hiesigen herrschaftlichen Speicher, unter den bekannten Bedingungen versteigt.

Gießen den 23. März 1833.

Der Großh. Rentamtmann Schneider.

244) Da für das Jahr 1833 die Lehmstein­plätze in der städtischen Lehmgrube wieder in Pacht gegeben werden sollen, so wird hierzu Termin auf Donnerstag den 4. April, Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle anberaumt.

Gießen den 27. März 1833.

Die Bürgermeisterei.

C. Silbereisen.

245) Montag als den 1. April d. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen an dem zur Anlegung von Wiesen abgeholzten Walddistrikt Altentisch, längst der Grünberger Straße- circa25 Morgen Wüstungsstücke in dreijährigen Bestand zu Acker, land, unter den im Termin alsdann bekannt ge­macht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Zugleich sollen daselbst verschiedene Fuhr- «nd Taglöhner-Arbeiten an den Wenigstnehmendey

--eichem Termin versteigert werden, wozu man Lusttragende cinladet.

Gießen den 28. März 1833.

Der Bürgermeister Silbereisen.

259) Mittwoch den 3. April sollen nach­stehende städtische Grundstücke meistbietend einer öffentlichen Versteigerung an Ort und Stelle aus­gesetzt werde», und zwar

Vormittags 10 Uhr, die alte Lehmgrube am Gleibergerpfad, und

Nachmittags 3 Uhr, die 'alte Lettgrube an dem s. g. Erdkauterweg, wozu man die Steigliebhaber einladet.

Gießen den 28. Marz 1833.

Der Bürgermeister

C. Silbereisen.

235) Montag den 1. April werden im Do- manialwald des Reviers Schiffcnberg, öffentlich meistbietend versteigert:

72 Stecken Buchen-, Eichen- und Nadel-Scheid- - Holz,

48 Prügel,

64£ ,, rr rr Stöcke,

7600 Gebund Reißer,

35 Nadelholzbaustämme, 788 Kubikfuß, und

13 ft Stangen, 65 Kubikf. enthaltend. Der Anfang geschieht des Morgens 8 Uhr, im Distrikt Wachholdcrhaide auf dem Kleinlindner Weg, zunächst dem Schiffenberger Unterwalds­feld. Gegen verordnungsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gestattet.

Baumgarten am 26. Marz 1833.

Der Revierförster Borkhausen.

246) Dienstag den 2. April, Morgens 9 Uhr, wird das alte Bettstroh in der Kaserne des Mi- litär-Commandos, sowie der Dünger aus der Senkgrube, an den Meistbietenden versteigert. Gießen den 29. März 1833.

L. Venator, Major.

254) Das dem Herrn Stallmeister von Schmalkalder zu Darmstadt gehörende Wohnhaus, nebst dem dazu gehörenden Hof, Scheuer, Stal­lung und 225,9 Klafter Hausgarten, neben Isaac Homberger in der Wallthorstraße, soll Montags den 22. Apr. l. I., Nachmittags um 2 Uhr, un# ter sehr billigen Bedingungen im Hause selbst an den Meistbietenden verkauft werden. Auf Ver­langen giebt nähere Auskunft

der Hofgerichts-Advokat Faber.