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welche theils schon viele Jahre, theilS aber auch wahrend kürzerer Zeit an diesem heftigen Nervenübel leiden, hoffen sehnlichst nach Hülfe, um auf irgend eine Weise davon befreit zu werden; ja Viele blicken hoffnungslos und mit bangen Gefühlen in die ferne Zukunft.

Eine langjährige Erfahrung, in welchem Zeitraum ich so glücklich gewesen bin, dieses treffliche Heilmittel an einer sehr großen Zahl solcher Kranken mit dem besten Erfolg anzu­wenden, ja bei solchen, denen kein Strahl der Hoffnung der Wicdergenesung leuchtete, den, noch damit geheilt worden sind, bewogen mich, nm der leidenden Menschheit auch ferner nütz­lich zu seyn, dieses Mittel mit aller Sicherheit zu empfehlen und zur größern Verbreitung des­selben zu veröffentlichen.

Die allgemeine Hauptniederlage Sck)nurgasse Lit. L. Nr. 71, dem groß Trier, schen Hof gegenüber in Frankfurt a. M.

In Bezug auf nachstehende Anzeige be, merkt die Hauptniederlage, und bringt solches zur Kcnntniß allen Denjenigen, welche an dieser so furchtbaren Krankheit leiden, daß jenes Heil­mittel nur allein ächt aus dieser Quelle zu er­halten ist.

Da ein gewisser Herr Gaudelius-Razen in Frankfurt a. M. die Nachahmung und Fälschung dieses ächten Heilmittels sich er­laubt hat, so halte ich es für die höchste Pflicht, einen solchen Betrug desselben dem Pu­blikum in aufmerksame Erwägung zu bringen.

Original. (Coyia.)

Danksagung.

Schleiden, im Landkreise Jülich, Bürgermeisterei Siersdorfs, den 23. April 1833.

Wohlgeborncr Herr!

AuS Dankgcfühl angctrieben, beehre ich mich. Ihnen Nachfolgendes über den Krank« hcikszustand meiner 5ljährigcn Frau, Agnes Johnen, zu berichten.

Die mir von Ew. Wohlgeboren «uterm

2. Februar v. I. überschickten Heilmittel der Fallsuchtskrankhcit meiner erwähnten Frau, Ha­chen durch Gottes Hülfe und Segen die gänz­liche Genesung derselben bewirkt. Herzinnigsten Dank fei) demnach Ew. Wohlgeboren für die Hülfe, die Sie meiner Frau geleistet haben, wodurch dieselbe unter Gottes Beistand von einer Krankheit geheilt worden ist, an welcher sie mehr als 30 Jahre höchst empfindlich ge« litten hat.

Dank aber auch unserm Schullehrer Jo« seph Kummer hier, der mir diese Gesund, heitsquelle angewiesen hat.

In der frohen Hoffnung also lebend, daß meine Gattin fernerhin von ihrer Krankheit bt'S an's Grab möge befreit bleiben, bin hochver» ehrend Ew. Wohlgeboren

ergebenster Diener

I. H. Thelew.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde:

Gottesdienst am 30. Juni. Morgens: Gey. Kirchenrath Dr. Palmer. Nachmittags: Inspektor Dr. Engel.

Kopulirte. Den 23. Juni: Johann Heinrich Straub. Burger und Schreinermeister allhier, des »er« storbenen CorporalS bei dem Großberzoglichen Leibre» giment, Johann Peter Straub, hinterlaßener ehelicher Sohn; und Jungfer Juliane Katharine Luise Jacobine, des verstorbenen Burgers und Stadtbleichers, Johan­nes Hilgardl, hinterlassene eheliche Tochter.

Getaufte. Den 21. Juni: Dem Großherzogl. KreiSbaumeister, Carl Müller, eine Tochter, Elisabeth« Friederike Auguste. ,

Den 28. Juni: Dem Burger und Weinhandler, wie auch Mitglied des Gemeinderaths, Friedrich Bal­thasar Asmus, ein Sohn, Hermann.

Beerdigte. Den 21. Juni. Johannette Catha­rine, des verstorbenen Burgers und Universitäts-Unter- xedellen, Ludwig Conrad Flett, hinterlassene Wittwe, alt 65 I. 1 M. , ,<

Den 27. Juni: Georg Kraus, au« Hatzfeld, Sok- dat im 2. Bataillon des 4. Infanterie - Regiment«, alt 82. I.

Frischbacken.

Sonntag den 80. Juni: Balser Walther «m Aster­weg, Balser Noll in der Neustadt, Balser Wallenfel« an der Kühgahe, Heinrich Noll auf de« Seltersweg.

das Achtel