Ausgabe 
26.10.1833
 
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Vermischte Nachrichten.

967) r Freunde heiterer L e c t ü r e.

Erzählungen des Lauterbachischen Hausfreundes (von K. Ebenau)^ gc* heftet 54 fr. *

Wer es liebt, die düstern Wintertage und Abende durch Scherze und Schwänke zu verkür­zen, der wird dies Büchelchen gerne zur Hand nehmen und lesen, um so mehr, wenn er etwa selbst zu Lauterbach ein Haus oder einen Freund hat. Denn daß in dem Büchelchen viel von Lau­terbach zu lesen ist, wird man schon errakhcn. Aber auch, wer zu Lauterbach und mit sei­nen Freunden nicht bekannt ist, wird, wenn er sich gerne an die Erzählungen des rheinlän­dischen Hausfreundes (von Hebel) erinnert, dem Lauterbachischen sein Ohr nicht ver­schließen. Dieser meint sogar, er werde, ge­druckt und unter anderen lustigen Sachen an den Christvaum gehängt, überall kein unwillkom­mener Gast seyn.

Und das glaubt auch, der kein Lauterbacher ist, der Verleger

I. Ricker.

968) Die Direction der Lebcus- versicheruttgsgesellschaft zu Leipzig, hat mir die Agentur für Gießen und die Umgegend übertragen, weshalb ich jede zu wünschende Auskunft .zu geben, Statuten unentgeldlich auszutheilen und Versicherungsanträge anzunehmen, be­reit bin. Wie sehr die Lebettsversiche^ rmrgen Jedem, er sei reich oder unbe­mittelt, anzuempfehlen sind, lehrt die tägliche Erfahrung. Der Familien­vater ohne Vermögen wird gewiß willig durch Fleiß und Sparsamkeit etwas zu erübrigen suchen, wenn cs darauf ankömrnt, die Eristenz iderjeuigeu nach seinem Tode zu sicheru, die seinem Herzen theuer sind, es muß ihm daran

liegen, seiner Gattin ein sorgenfreies Leben, seinen Kindern die Vollendung ihrer Erziehung zu sicher».

Jeder, dem Glücksgüter zu Theil wurden, und der bei seinen Lebzeiten für Verwandte, Freunde oder treue Diöner sorgte, wünscht auch nach sei­nem Tode selbige vor Noch zu schütze«.

Diese verschiedenen Zwecke sind durch Ersparungeu nicht sicher zu er­reiche»; den» wer weiß, wie bald der Tod solche vereitelt. Die Lebensver- sicherungen aber liefern das zuver­lässigste Hülfsmittel, durch sie wird deur Sterbenden die Beruhigung, zu Theil, seine Hinterlassenen vor Noch gesichert zu habe».

Aber auch zu Sicherstellung von Darlehn und Unternehmungen werden Lebensverstckerungeu auf die mannich- faltigste Weise von Nutzen seyn.

» Gießen, am 24. October 1833.

Heinrich Balser, Acccssist.

969) Zur 8ten Ziehung oder Ver- l o o s u n g

der Großherzoglich Hessischen fl. 50 Loose, am 2ten und 3teu Januar 1834, worin gewonnen werden:

fl. 40,000, fl. 10,000, fl. 3000, fl. 5000, 6 mal 1000 fl.

und mehrere Capitalpreise rc., sind Promessen, zu fl. 5 das Stück, bei 10 Stück aber 2 gratis, zu bekommen bei

G. Lilienfeld.

Da die projcctirte Ausgabe durch Großher­zoglich Hessische Staatsschuldentilgungskasse selbst, nicht zu Stande gekommen, so ermangele nicht, dieses, besonders auch zur Nachricht für Die­jenigen, welche für diesen, nun nicht zur Aus­führung gekommenen, Fall früher bei mir sub- scribirt hatten, mitzutheilen.