Vermischte Nachrichten.
967) Fü r Freunde heiterer L e c t ü r e.
Erzählungen des Lauterbachischen Hausfreundes (von K. Ebenau)^ gc* heftet 54 fr. *
Wer es liebt, die düstern Wintertage und Abende durch Scherze und Schwänke zu verkürzen, der wird dies Büchelchen gerne zur Hand nehmen und lesen, um so mehr, wenn er etwa selbst zu Lauterbach ein Haus oder einen Freund hat. Denn daß in dem Büchelchen viel von Lauterbach zu lesen ist, wird man schon errakhcn. Aber auch, wer zu Lauterbach und mit seinen Freunden nicht bekannt ist, wird, wenn er sich gerne an die Erzählungen des rheinländischen Hausfreundes (von Hebel) erinnert, dem Lauterbachischen sein Ohr nicht verschließen. Dieser meint sogar, er werde, gedruckt und unter anderen lustigen Sachen an den Christvaum gehängt, überall kein unwillkommener Gast seyn.
Und das glaubt auch, der kein Lauterbacher ist, der Verleger
I. Ricker.
968) Die Direction der Lebcus- versicheruttgsgesellschaft zu Leipzig, hat mir die Agentur für Gießen und die Umgegend übertragen, weshalb ich jede zu wünschende Auskunft .zu geben, Statuten unentgeldlich auszutheilen und Versicherungsanträge anzunehmen, bereit bin. Wie sehr die Lebettsversiche^ rmrgen Jedem, er sei reich oder unbemittelt, anzuempfehlen sind, lehrt die tägliche Erfahrung. Der Familienvater ohne Vermögen wird gewiß willig durch Fleiß und Sparsamkeit etwas zu erübrigen suchen, wenn cs darauf ankömrnt, die Eristenz iderjeuigeu nach seinem Tode zu sicheru, die seinem Herzen theuer sind, es muß ihm daran
liegen, seiner Gattin ein sorgenfreies Leben, seinen Kindern die Vollendung ihrer Erziehung zu sicher».
Jeder, dem Glücksgüter zu Theil wurden, und der bei seinen Lebzeiten für Verwandte, Freunde oder treue Diöner sorgte, wünscht auch nach seinem Tode selbige vor Noch zu schütze«.
Diese verschiedenen Zwecke sind durch Ersparungeu nicht sicher zu erreiche»; den» wer weiß, wie bald der Tod solche vereitelt. Die Lebensver- sicherungen aber liefern das zuverlässigste Hülfsmittel, durch sie wird deur Sterbenden die Beruhigung, zu Theil, seine Hinterlassenen vor Noch gesichert zu habe».
Aber auch zu Sicherstellung von Darlehn und Unternehmungen werden Lebensverstckerungeu auf die mannich- faltigste Weise von Nutzen seyn.
» Gießen, am 24. October 1833.
Heinrich Balser, Acccssist.
969) Zur 8ten Ziehung oder Ver- l o o s u n g
der Großherzoglich Hessischen fl. 50 Loose, am 2ten und 3teu Januar 1834, worin gewonnen werden:
fl. 40,000, fl. 10,000, fl. 3000, fl. 5000, 6 mal 1000 fl.
und mehrere Capitalpreise rc., sind Promessen, ■ zu fl. 5 das Stück, bei 10 Stück aber 2 gratis, zu bekommen bei
G. Lilienfeld.
Da die projcctirte Ausgabe durch Großherzoglich Hessische Staatsschuldentilgungskasse selbst, nicht zu Stande gekommen, so ermangele nicht, dieses, besonders auch zur Nachricht für Diejenigen, welche für diesen, nun nicht zur Ausführung gekommenen, Fall früher bei mir sub- scribirt hatten, mitzutheilen.


