Ausgabe 
23.11.1833
 
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44,4 Klftr. Wohnhaus, enthaltend 9 heizbare Stuben, 4 Küchen, 5 Kammern und 2 Keller, wovon der eine ge­wölbt ist und sich besonders zu einem Weinkeller eignet, Scheuer, Stallung, Hofraum, Hausgarlen und einen Brunnen, auf dem Sel- zersweg, an Melchior Lampus, gibt 15*4 fr. Zins der Stadt.

138,5 Klftr. 40 Ruth. 14 Sch. Garten auf der Weißerde am Leihgesterner Weg, an Johannes Kalbfleisch,

Montags den 25. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause meistbietend verstei­gert werden.

Gießen, den 12. November 1833.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1069) Donnerstag den 28. d. M. Nach­mittags 3 Uhr sollen auf dahiesigem Rakhhaufe 2 Stück blaues Tuch und 2 Stück Kattun im Zwangswege, gegen gleich baare Zahlung, öffentlich versteigert werden.

Gießen, 'am 14. November 1833.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

1074) Die den Erben des verlebten Gast- wirths, Hrn. IvH. Ludwig Heil im Löwen da­hier, gehörigen Mobilien werden Erbvertheilung halber, wie folgt, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigt:

Dienstag den 26. und Mittwoch den 27. d. M., verschiedenes Holzwerk und Meubles, als: Schränke, Tische, Stühle, worunter 12 neue gepolsterte und 1 dergleichen Sopha, Bettstel­len, 1 Clavier, Kissen, Fässer, Brennholz, Leitern rc.

Donnerstag den 28. d. M.:

Zinn, (290 Pfund) Kupfer, Eisen, Messing, Blechwerk und dergleichen, sodann Glas, Por­zellan, einige Spiegel, 1 Standuhr und Sßetb werk rc.

Freitag den 29. d. M., Heu, Grummet, Stroh, Dünger und Kartof­feln. '

Der Anfang der Versteigerung ist des

Morgens um 8 % Uhr und Nachmittags um 2 Uhr.

Butzbach, den 13. November 1833.

Der Bürgermeister

B. Küchel.

1095) Der Großhcrzoglich Hessische Cri- minalgerichtssccretär, Franz, ist freiwillig entschlossen, sein vor dem Sclzerthore gelegenes Wohnhaus auf dahiesigem Rathhause zur öffent­lichen Versteigerung bringen zu lassen, und ist hierzu Termin auf Donnerstag den 28stcn d. M., Nachmittags 2 Uhr, auberaumt worden.

Die Versteigerungsbedingungen werden in dem Termine selbst bekannt gemacht, können aber auch schon vorher bei Großherzoglichem Stadt­gerichte eingeschen werden.

Das Haus übrigens, welches dermalen von zwei Familien und einem ledigen Herrn bewohnt wird, enthält eilf Stuben, worunter sich ein geräumiger Salon befindet, fünf Kammern, wovon zwei für das Gesinde eingerichtet sind, zwei Küchen, von denen die eine mit einer Speisekammer versehen ist, und drei geräu­mige Keller.

Außerdem gehören zu dem Haufe zwei Holz­remisen, ein gemeinschaftlicher Brunnen, ein Gärtchen und Hofraum, in welchem letzteren schon die Grundmauer zu einer Waschküche und einem Stalle gelegt ist.

Gießen, den 20. November 1833.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Müller.

Feilgebotene Sachen.

1096) In hiesiger Stadt sind 4 Ohm Rü­desheimer llter, von vorzüglicher Güte, im Ganzen oder auch 1 bis V4 obmweis, billig zu kaufen. Uebcr das Nähere ertheilt Auskunft

B er m a n n, Hofgerichts - Advokat.

1088) Bei dem Unterzeichneten stehen zwei Brandweinkessel, der Eine fünf, der Andere zwei Ohm haltend, mit dazu gehörigen Hüthen und Schlangenröhren, noch ganz wenig gebraucht, aus freier Hand zu verkaufen.

Schloß-Ilbenstadt, den 20. November 1833.

Zahn.