Ausgabe 
17.8.1833
 
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726) Ich bin gesonnen, meine Mühle, die sogenannte Langwiesen «Mühle bei Niederohmen, den 28. d. M. an den Meistbietenden verstei­gern zu lassen. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gemache.

1) Mühle mit zwei Mahlgange, Scheuer und Stall,

2) drei Wiesen und

3) zu dreißig Mesten Ackerland.

Die Versteigerung wird im Gemeinde-Wirths- Haus in Niederohmen vorgcnommen, und die Steigliebhaber können vor der Versteigerung die Mühle nebst Gütern einsehen.

Niederohmen, den 12. August 1833.

Philipp Schneider.

730) Auf freiwilliges Ansuchen der Bal­thasar Euler'schen Kinder soll das denselben zu­gehörige Wohnhaus auf dem Selzersweg, neben Hofgerichtsrath Pilger, nebst Hofraum

Montag den 2. September, Nachmittags 2 Uhr auf dahiestgem Rathhause, unter den zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen den 13. August 1833.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

Feilgebotene Sachen.

725) Die Wittwe des verstorbenen Re­vierförsters Gerth zu Lich hat einen gut dressir- ten Hühnerhund, 4 Jahre alt und von guter Ra«e, zu verkaufen. Nähere Bedingungen sind von ihr selbst zu erfahren.

727) Ein Garten am Wießmarer Weg mit gut tragenden Obstbäumen, ein Acker am Wie- secker Weg und ein Acker am Pfuhl, sind aus freier Hand zu verkaufen; worüber Hofgerichtö- Pedell Schwalb nähere Auskunft geben wird-

Zu vermiethen.

720) Ich Unterzeichneter bin Willens, mein Wohnhaus mit sieben Zimmern und drei Dachzimmern nebst Hausgarten mit einem Brun­nen, entweder auf mehrere Jahre zu vermiethen, oder mit sehr vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen.

I. D. Stamm. Schreiner.

722) Drei an einanderstoßende Stuben (mit oder ohne Möbel), nebst Kammer, Küche, Keller, Holzplatz und Waschküche, sind in mei­nem Hause zu vermiethen und im October be­ziehbar.

Mayländer.

729) In einem wohlgelegenen Hause, in den Neuenbäuen, sind drei heizbare Stuben, wovon eine jede mit einem Kabinet versehen ist, beliebst Küche, Keller, Holzplatz und einem Höf­chen unter vortheilhaften Bedingungen an eine stille Haushaltung zu vermiethen, und können alsbald bezogen werden. Nähere Ausknnft hier­über ertheilt

Heinrich Z i m m e r m a n n, wohnhaft in der Hintergasse.

718) Auf dem Marktplatz ist ein Logis, bestehend in 2 Stuben, Küche, Holzplatz und Theil am Keller, zn vermiethen und alsbald zu beziehen. Das Nähere bei Ausgeber dieses Bl.

728) Ein Logis, bestehend in einer Stube nebst Kabinet, einer Kammer., Küche, Theil am Keller und einem verschlossenen Holzplatz, ist zu vermiethen und bis zum 1. October zu beziehen, bei 'Küfer Weidig auf dem Selzersweg.

740) In Nr. 113 in der Wallthorstraße sind 2 meublirte Stichen, mit Sophas ver­sehen, zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

697) M. Mendelsohn aufdcm^elters- weg kauft und verkauft alle Sorten gebrauchte Oesen, wie auch Ofenplatten.

703) Ich mache hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Bürger und Dreher dahier etablirt habe. Indem ich hiervon ein verehrungswürdiges Publicum mit dem Bemer­ken in Kenntniß setze, daß ich alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten auf Verlangen fertige, und zu jeder Zeit eine Auswahl fertiger Pfeifen, sowie Pfeifenköpfe von 6 fr. bis 5 fl rc. bei mir anzutreffcn sind, verspreche ich zugleich neben reeller Bedienung die billigsten Preise.

Gießen den 15ten August 1833.

Jacob Landauer, Drehermeister, in der Brandgasse.