zu fl. 5 daö Stück, bei 10 Stück aber 2 gratis, zu bekommen bei
G. Lilienfeld.
Da die vrojectirte Ausgabe durch Großherzoglich Hessische Staatsschnldcntilgungskasse selbst, nicht zu Stande gekommen, so ermangele nicht, dieses, besonders auch zur Nachricht für Diejenigen, welche für diesen, nun nicht zur Ausführung gekommenen, Fall früher bei mir sub- scribirt hatten, mitzutheilen.
Jede der von mir ausgegcbenen Promessen ist von Herrn Advokat Trapp I. beglaubiget rind mit seinem Siegel versehen, auch zugleich die Originale von demselben eingesehen und Bescheinigung zur Einsicht bei mir nicdcrgelegt worden , daß über jedes nur eine einzige Promesse ausgestellt und sämmtliche Originalloosc durch ihn und mich versiegelt depenirt worden sind. Die vorgeschriebene Einlieferung eines Originallooses durch die Gewinnenden, ist grade nicht ersoder- lich, sondern es kann der Werth dafür nach dem Cours berechnet und an dem Gewinn abgehaltcrr werden.
1024) Kapitalgesuch.
Tie reichbegüterte Gemeinde Langgöns, int Kreise Grünberg, deren finanzieller Zn- stand schon seit Jahren der geregeltste ist) wünscht, zur Abtragung ckprocentiger Kapitalien, zum Zwecke der Gleichstellung des Zinsfußes mit anderen, schon bereits um ’/2 pCt. herabgesetzten Kapitalsummen, bis zum nächsten Februar 1834 ungefähr 20,000 fl., zusammen oder in getrennten Summen, jedoch nicht unter 500 fl., .zu 31/, pCt., gegen gerichtliche Hypotheken auf das gcsammte, sehr bedeutende Grundvermögen der Gemeinde, bestehend in Guter- stücken und beträchtlichen Waldungen, aufzunehmen.
Den Gläubigern wird die pünktlichste Zinsenzahlung zugesichert, und sowohl hierüber, wie auch über das schon bereits angeführte That- sächliche können diejenigen Individuen, welche geneigt sind, Kapitalien hier anzulegen, bei dem Herrn Kreisrath Ouvrier zu Grün berg die beruhigendsten Versicherungen erlangen.
Nach dem Wunsche der Gläubiger können auch die Zinsen halbjährig bezahlt werden.
Lusttragende, welche hierauf eiuzugehen Wil- lens sind, wollen sich nur vor der Hand in por- freien Briefen an den unterzeichneten Gemeinde» Einnehmer wenden, von dem sie in jeder Hinsicht die genügendsten Belehrungen erhalten werden.
Langgöns, den 1. November 1833.
Für die Bürgermeisterei:
Ter Gemeinde-Einnehmer Fresenius.
1034) Der Unterzeichnete wünscht noch einige ihm freie Stunden mit musikalischem Unterricht, namentlich in Gesang, Klavier-, Guitarre- und Violongcllspiel, auszufüilen. Zugleich fügt er die Bemerkung hinzu, daß er nicht nur in seiner, sondern, nach Wunsch auch in den Wohnungen seiner Schüler den Unterricht ertheilt.
Durch gründlichen und pünktlichen Unterricht, sowie durch gute Behandlung seiner Schüler, bösst er das ihm geschenkte Zutrauen zu rechtfertigen.
E. Heilmann, wohnhaft bei Herrn Hedterrich, Putzmacher, bei der Kirche.
1057) Ich benachricbtige meine Freunde und Gönner, daß das Ofcnsetzen und Ausputzen, wie früher, auch jetzt noch von mir fortbetriebcn wird.
Justus Kann, wohnhaft am Sclzersweg.
1060) Taschenbücher
für 1834, und andere zu Weihnachtsge» schenken geeignete Schriften finden sich in großer Auswahl bei
I. Ricker.
1032) Ich zeige meinen geneigten Gönnern und Freunden hierdurch an, daß ich daS Geschäft im Ofcnausputzen und Setzen durch mich selbst und einen guten Gchülfen sortbetreibe, wie ich-es früher betrieben habe.
Gottlieb Strauch, Maurermeister, wohnhaft in der Löwengasse.
1064) Gute Fortepiano's von sechs Octaveu sind zu vekmiethen, — und zu


