Ausgabe 
8.6.1833
 
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in Mannheim, so wie der Frau Regicrungsräthin v. Gehren in Büdingen, vernommen, und füge frohen Muthcs auch meine Gefühle inniger Dank­barkeit denenselbcn bei, indem auch ich durch Anwendung des vortrefflichen und vom Herrn C. Gaudelius-Razcn in Frankfurt a. M. zu beziehenden, rühmlichst bekannten Nettare <11 Napoli nunmehr gänzlich von meinen schreckli­chen, seit vielen Jahren mich beunruhigenden Magenbefchwcrdcn, welche der Art waren, daß ich seit langer Zeit keinen Bissen Speise zu mir nehmen konnte, mich befreit fühle; möchten daher alle Diejenigen, welche in gleicher Bezie­hung leiden, sich dieses vortrefflichen Mittels be­dienen, wodurch sie bald dem Ende ihrer Leiden entgegen scheu können.

Frankfurt am Main, im Januar 1833.

Heinrich Balthasar Bourguignon, Kunstgärtner, wohnhaft an der Wallstraße an der Steeg.

Daß der Kunstgartner Heinrich Balthasar Bourguignon das Vorstehende unter Anerken­nung des ganzen Inhalts eigenhändig unter­schrieben habe, wird hiermit sub fide notariali attcstirt.

Frankfurt, den 17. Januar 1833.

Joh. Georg Gr'ar, Notar der freien Stadt Frankfurt. Herrn C. Gaudelius-Razen in Frankfurt a. Bk.

Ich kann Ihnen hiermit das frohe Ercig- niß mittheilen, daß der von Ihnen empfangene Nettare di Napoli die herrlichste Wirkung ge­gen meine langwierigen Magen- und Nerven­leiden hcrvorgebracht hat, und ich mich wie­derum gänzlich hcrgestellt fühle.

Sie für Ihre Wohlthat zu lohnen, ver­mag ich nicht, wenn aber das Bewußtsein, ein edles Werk gethan zu haben, einigen Werth für Sie hat, so mögen Sie schon hierin diesseits Ih­ren Lohn finden, und indem ich Sie bitte, diese meine dankbaren Empfindungen in den gelefen- sten Blattern Deutschlands bekannt zu machen, zeichne ich mit Hochachtung

Elisa Franziska Rudolph, Wittib, Lit. D. Nro. 103.

Daß die verwitcibte Frau Elisa Franziska Rudolph dahier sich vor mir Notar, sowohl

zu vorstehendem Inhalt als der Richtigkeit ih­rer darunter befindlichen Unterschrift bekannt habe, wird hiermit sub fide notariali attestirt.

Frankfurt, den 16. Januar 1833.

Joh. Georg Giar,

, Notar der freien Stadt Frankfurt.

Herrn C. Gaudclins-Razen in Frankfurt a. M. Carlsruhe, den 10. April 1833.

Ich kann Ihnen hiermit die erfreuliche An­zeige machen, daß ich gestern von Herrn Kir­chenrath Katz, welcher bei mir war, von dem­selben erfahren habe, daß dessen Gattin mit drei Flaschen Ncttare di Napoli, die er von Ihnen habe kommen lassen, von ihren Magen- und Nervenleiden ganz hcrgestellt sei. Indem ich mich sonach hierdurch einer angenehmen Pflicht entledige, zeichnet ic.

Carl Benjamin Gehres, Haupt- Dcpositaire für das Groß- herzogthum Baden.

479) DaS bisher von mir in dem Wirth Loos'schen Hause, auf dem Markt, geführte Geschäft, werde jd) zu Anfang de», nächsten Woche in meinem eigenthümlichen Hause, in der Hintergasse, fortführen. Dieses Hans ist seit langen Jahren durch meine selige Mutter so Vielen bekannt, daß ich nicht nöthr'g haben werde, hierüber Mehreres zu sagen.

Uebrigens hoffend, daß meine verehrten Kunden mich in meinem neu eingerichteten Lokal recht fleißig beehren werden, füge ich noch hier bei, daß ich durch frische Ankäufe in den Stand gesetzt worden bin

breiten Modekattun ä 9 bis 18 kr. per Elle % " Modcginghams a 21 24

% " Modcmouffelin ä 25 > 40 »

ertra feine Mullrcste ä 12 «

feine Piquewesten ä 30 " 52 ..

zu erlassen, und füge noch weiter hinzu, daß ich auch mit einer großen Auswahl von sehr billigen und schönen Umknupftüchern, sowohl in Seide als auch in Crepp de Chine, ver­sehen bin, und empfehle miet, noch in allen in mein Fach einschlagcnden Artikeln.

Gießen, den 1. Juni 1833.

August Heichelheim, in der Hintergaffe wohnhaft.