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promtester Bedienung, um geneigten Zuspruch. Georg Loos.

Wohnhaft beim Hrn. Kaufmann Pistor, au der Kühgasse.

347.) Benedict Levi u. Tochter, approbirte Operateure ausdemKö- nigreich der Niederlande, empfehlen sich auf ihrer Durchreise einem ho­hen Adel und verehrten Publikum in Opera« tionen der Hühneraugen, Frostbeu­len, Leichdornen, Warzen, cinge- wachsencn Nageln, Zähnereinigun­gen u. s. w., die dieselben mit einer solchen Fertigkeit und Geschicklichkeit ausführen, daß man nicht nur von den sonst dabei siattfin- denden Schmerze»-, sondern auch von der fer­neren Besorguiß , daß sich die liebet je wieder einfinden können, befreit bleibst

Daß die Wirkung ihrer zweckmäßigen Vor­kehrungen sich nicht, wie die andern ver­meinten Operateuren, als momentane , son­dern als radicale bewährt, beurkunden nicht nur authentische Zeugnisse mehrerer berühm­ten Männer, sondern auch die von der Zu­verlässigkeit ihrer Kunst selbst gemachten Er­fahrungen. Da dieselben die Dauer ihres jetzigen Aufenthalts nicht bestimmt angebcn können, so ersuchen sie diejenigen achtungh- werthen Personen, welche von ihren Dien­sten Gebrauch zu nrachen geneigt sind, sich durchAddreffen an sie baldigst zu wenden.

Unvermögende, mit diesem Uebel behaftete Personen werden unentgeldlich davon befreit.

Ihr Logis ist bei der Wittwe Schwan in der Neustadt.

352) Bei günstiger Witterung findet mor­gen gutbesctzte Tanzmusik in dahiesigem Schieß- Haus Statt.

382) Einem hochgeehrten Publikum hier­durch die ergebenste Anzeige machend, baß ich meines Vaters Wohnung auf dein neuen Weg verlassen, dagegen meine in der Schloßgasse ge- legene bezogen und hier, neben meinem Metzge- «igcschäft, eine Wirthfchaft angelegt habe, bitte ich zugleich um gencigteu Zuspruch.

Auch habe ich noch zwei Stuben zu vcr- micthen.

Daniel Hornberger.

407) Indem ich mir hiermit die Ehre gebe, einem geehrten Publikum die geziemende Anzeige zu machen, daß ich meine Wein- und Kaffee- Wirthschaft nebst Billard indem Haus des Herrn Geheimen Kirchenraths Dr. Palmer an der Kirche, am verflossenen Mittwoch eröffnet worden ist, bitte ich um geneigten Zuspruch.

I. I. Klotz. Gasthof-Empfehlung.

408) Daß ich meine neu eingerichtete Gast- wirthschaft zum

Herzoglichm Hause

mit dem I ten Mai eröffnet habe, beehre ich mich hierdurch einem verehrte:! Gießer Publikum unter Versicherung promptester und billigster Bedienung ganz crgcbenst anzuzeigen.

Wetzlar im April 1833.

I. I. Waldschmidt.

318) Der Unterzeichnete macht hierdurch einem verehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß er sich als Bürger und Damenschneidermeister dahier etablirt habe, und bei Herrn Bäckermeister Walther am Asterweg wohne.

Ich werde meine respektiven Gönner mit billiger, reeller Behandlung und prompter Bedienung zn befriedigen suchen, und sehe einem zahlreichen Zu­spruch entgegen.

Philipp Theodor Haas, Damenschneider.

355) Vor längerer Zeit ist mir eine zu einer Maschine gehörige eiserne Walze, von unge­fähr 14 Zoll Länge und 2 Zoll Durchmesser in der Runde, aus meiner Officin entwendet und von dem Entwender in hiesiger Stadt an Jemand verkauft worden. — Trotz aller angewendeten Forschungen gelang cs mir nicht, den Thäter zu entdecken, — bis mir endlich vor einigen Tagen die Benachrichtigung zukam, daß die­ses Individuum, welches jene frevelhafte That verübt hat, sich nunmehr in Karlsruhe, wegen mehrfach begangener Diebstähle, in gefänglicher Haft und Untersuchung befindet. Ich ersuche deshalb Denjenigen, welcher dieses Maschinen» .stück schuldlos von jenem erkauft hat, sich un­gesäumt in Gute mit mir zu benehmen; ge- gcnfalls aber die daraus entstehenden unaus- bleiblichen Folgen sich selbst zuzuschreibe».

Gießen, deu 5. Mai 1833.

E, D. Brühl.