reu oder die Anschaffung neuer Gegenstände der Art verhindern u. s. w. Mau hört daher auch häufig Klagen über Mangel au passender Gelegenheit und Mittel, solche Sachen, die bisweilen ein nicht unbedeutendes todtes Kapital enthalten, zu veräußern, weil-eines' Tbclls der Verkauf direkt aus freier Hand schwierig ist und aus mancherlei Gründen vermieden wird, andern Theils aber für Manchen die Veranstaltung einer Versteigerung nicht ausführbar ist, weit bei geringerem Vorrath von zu verkaufenden Sachen unverhältnißmäßig große Kosten entstehen und- doch auch Kenntnisse von dieser Art Geschäfte erforderlich find, die nicht jeder , besitzt. Für diese und ähnliche Fälle und Verhältnisse dürfte daher das Begründen einer Anstalt von allgemeinem Interesse und Nutzen sein, welche zum Zweck bat, Aufträge zu sammeln, gssößere oder kleinere Quantitäten von Gegenständen aller Art in von Zeit zu Zeit zu veranstaltenden öffentlichen Versteigerungen gegen Abgabe gewisser Procente vom Erlös für Rechnung des Auftraggebers zu versilbern.
Nach reiflicher Ueberlegung über den Nutze» uiib die Ausführbarkeit einer solchen Versteige- rnugsanstalt, habe ich mich entschlossen, eine solche zu errichten, Aufträge zur Versteigerung von hierzu gesammelten Gegenständen anzuueh- men und ein Lokal zu eröffnen, wo die Gegenstände abgegeben und dann von Zeit zu Zeit öffentlich verstricken werden.
Anfang damit machen kann, so stelle ich die allgemeine Bitte, die Güte zu haben, mir vorerst nur schriftlich oder mündlich anzuzeigen, welche Gegenstände zur Versteigerung gegeben werden würden. Daß ich solche Mittheilungen als das strengste Geheimniß beobachten werde, und daß es in den entworfenen Statuten eine besondere Bestimmung ist, den Eigenthümcr oder den Namen dessen, der Gegenstände zur Versteigerung bringt, wenn cs verlangt wird, vor einem Dritten geheim zu halten, bemerke ich zum Ueberfluß, daß sich das namentlich für die Fälle von selbst versteht, in welchen sich mein Unternehmen als besonders nützlich, und zweckmäßig bewähren soll.
Gießen den 20. Juni 1833.
Ritter.
Kirchliche Notizen.
Evangelische Gemeinde:
Gottesdienst am t. August. Morgens: Kirchenrath Dr. Dieffenbach. NachmittaaS: Decan Dr. Engel.
Kop.ulirte. Den 28. Juli: Georg Becker, Burger Und Wirth dahier, Christian Balthasar Becker, Burgers und Räthschöffen allhier, ehelicher Sohn; und Johannette Marie, weiland. Johann Philipp Wilhelm Busch, Burgers und'Bierbrauers allhier, hinterlassene Wittwe.
Getaufte. D en 2 8. Dem Burger und Maurer, Matthäus Wiesenecker, ein Sohn, Jacob Daniel Johann Karl Martin.
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Frischbacken.
B^rdigte. Den 27.-Juli: Eine uneheliche Tochter, Marie Katharine Karoline!, alt 18 Tage,
Den 2 8. Juli: Anna Christina, des Burgers und Bäckermeisters, Johannes Seipp, Ehefrau, alt 69 5. 2. 2, .■;< s____
Sachkundige haben mich bei der Esurkchtung dieses Geschäfts und namentlich bei der Entwerfung der Statuten unterstützt, -und" werden mir ferner zur'Seite stehen. Die > Statuten bitte ich bei mir einzusehen und sich'xff überre.Ü- gen, daß dadurch ein wahrhaft geniemiMsger Zweck auf eine einfache und für die Interessenten höchst vortheilhafte Wesse erreicht wird.
Da die Errichtung dieses Geschäfts mit „ Sonntag den 4. August- Moritz Wallenfels in der Auslagen verbunden ist und ich darum gesi- 2Nt>e,Im SHäser am Rathhaus, Jere-
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