2) In Nro.217. auf der MLusbürg bet Söder ist em Logis zu vermietben, bestehend aus 2 Stuben, 1 Kammer, Küche und Lbeil am Keller. ES kann auch auf Verlangen noch eine Stube abgege, den werden.
3) BeiF.B. Franz in der Katharinengasse ist eilte Stube, Kammer, Küche und Holzp latz zu ver- nnethen und kann im künftigen Monat bezogen werden. Gießen den 28. Juni 1832.
4) In dem Hause der Wittwe des Feldschützen Heinrich Draudt sind zwei Logis zu vermie- then und sogleich beziehbar.
5) In meinem Hause in der Schloßgasse ist die dritte Etage, bestehend aus 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschlossenem Holzstall und Keller, zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden.
S ch a r m a n n.
6) Zwei möblirte Stuben sind bei mir zu vermiethen. Caspar Schultheis.
7) Zwei, auf Verlangen auch drei Stuben, wovon eine Stube mit Alkov, ferner eine Küche, Magd - und Schwarzzeugkammer, verschließbarer Keller und Holzstall, sind zu vermiethen und das Nähere bei Ausgeber dieses zu erfahren.
8) Zu Ende September dieses Jahres wird die 4te Etage meines neuen Hauses an der Schloßgasse erledigt. Wem die für Gießen etwas ungewohnte Höhe kein Hinderniß abgiebt, findet darin eine geräumige, sehr angenehme und gesunde Wohnung. Ich kann auch einen großen oder kleineren verschlossenen Keller dazu überlassen, nnd wünsche das Ganze an eine geräuschlose Familie abzugeben. Die Beziehung kann im Oktober oder November Statt finden.
Gießen den 15. Juni 1832.
G. F. Heyer Vater.
9) .In den, den Assessor Nies'schen Erben zustehenden Wohnhäusern sind mehrere geräumige Logis zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Auch sind beide Häuser aus freier Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Nentamtmann
Schneider.
Vermischte Nachrichten.
1) Unterrichts - Anzeige. Das mir von so vielen Jünglingen bewiesene Zutrauen, von mir in Sprachen und teutschen Lektionen unterrichtet zu werden,veranlaßt mich, alle diejenigen, welche mir
subscribiren wollen, zu mir höflichst einzuladen, und versichere sie billiger Bedingungen, da ich Pension genieße. Gnädigstes Geh. Staatsministerium hat mir erlaubt, zu wohnen „wo ich es meinem Dortheile gemäß fände."
Ich zweifle daher nicht an gnädiger Unterstützung der hiesigen, den Unterricht leitenden hohen Behörde, indem ich schon früher 10 Jahre dahier als Lehrer bekannt war.
Ich logire im Gastbause »zum Schwanen." Ware ich auch nicht anwesend, so kann jeder Lehrbegierige seinen Namen und Wunsch schriftlich hinterlegen.
Unterricht war von jeher meine Liebhaberei. Gs empfiehlt sich bestens
Gießen den 28. Juni 1832.
Dr. L. C. Serib a, gewesener Pfarrer.
2) Der Unterzeichnete beehrt sich, hiermit zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß er bereit ist, musikalischen Unterricht zu ertheilen, und zwar im Fortepiano, der Harfe, Guitarre und im Gesang, in den Bogeuinstrumenten, der Clarinette, Flöte nnd dem Horn. Er wird sich stets bemühen, das ihm etwa zu schenkende Zutrauen durch Pünktlichkeit und Fleiß zu rechtfertigen.
G. L. Schwabe, wohnhaft in der Neustadt bet Metzgermeister Peppler jun.
3) 200 fl. Vormundsgelder liegen bei dem Unterzeichneten gegen gerichtliche Sicherheit in hiesige Stadt auszuleihen bereit.
Gießen den 27. Juni 1832.
Georg Sack, Wirth.
4) Morgen ist Ball mit freiem Eintritt km B usch isch en Garten.
Gießen den 30. Juni 1832.
5) Wichtige Anzeige
und Zirkulare zur Bekanntmachung sehr nützlicher Erfindungen, Verbesserungen und Mittheilungen für Jedermann.
Jedes Unternehmen, das auf Berbreitung nützlicher Kenntnisse, Bekanntmachung wichtiger Erfindungenu, zur Erreichung nützlicher Zwecke für das allgemeine Wohl dienet, kannAnspruch auf den Beifall einsichtsvoller Männer machen, und ist deren Beihülfe und Protektion werth und würdig, die mit bescheidenerBitte hiermit nachgesucht wird, obwohl nachfolgende Mittheilungen solche ohnehin erwarten lassen. Wir halten es daher für allgemein nützlich, diese Anzeige zur gefälligen Beachtung vorzulegen, und »erhoffen, daß wir damit den Dank einärndten werden, den ein so nützliches Unternehmen wirklich von Jedermann verdient. Wir haben uns bisher die Verbreitung nützlicher Kenntnisse sehr


