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unter den bekannten Bedingungen, der Versteige­rung an den Meistbietenden ausgesetzt.

Gladenbach den 22. Mai 1832.

Ter Großherzogl. Hess. Rentamtmann.

v. G ehr e u.

5) Anderweiter Termin zum Verkauf der, znm ehemaligen westpbälischen Militair - Hospital dahier gehörigen, noch wohl erhaltenen Lazareth- Utensilien, bestehend in Matratzen, Kopfpfühlen von Wolle und Pferdehaaren, wollenen Decken, Mänteln, Betttüchern, Handtüchern, Hemden, Strohsäcken, Mützen, eichenen Bettstellen, kupfer­nen und eisernen Geräthschasten verschiedener Gat­tung und Apotheker-Apparaten, wird auf den 6., 7. und 8. Juni d. I., von Morgens 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, in dem hiesigen Zeughause anberaumt, was hiermit zur öffentlichen Kunde gebracht wird.

Ziegenhain den 21. Mai 1832.

Kurfürstlich Hessisches Justizamt.

Wag n e r.

Vt. Fleisch Hut.

Besondere Bekanntmachungen.

1) Äusser den seitherigen Briefpost-Verbin­dungen über Gießen und Hungen nach Nidda wird von nun an, an jedem Donnerstag und Sonntag des Morgens früh, eine Boten-Briefpost von Nidda nach Friedberg abgehen / und von da des Nachmit­tags wieder nach Nidda zurückkehren.

Darmstadt am 16. Mai 1832.

Großherzogl. Hess. Ober-Post-Amt. Nebel.

Briefe, welche mit der oben erwähnten Brief- Post von Gießen nachNidea befördert werden sol­len, müssen am Donnerstag und Sonntag vor 8 Uhr Morgens, zur Post gegeben werden.

Gießen am 19. Mai 1832.

Großherzogl. Hess. Post-Amt. Bauer.

2) Da die Chaussee bis Battenberg nunmehr ganz vollendet ist; so wird der Postwagen^ der bisher nur bis Biedenkopf ging, vom 26. d. M. an, feine Fahrt bis Battenberg fortsetzen. Er trifft daselbst ein: am Dienstag und Samstag Abends um 5 Uhr. Die Rückfahrt nach Gießen findet Statt: am Mittwoch und Sonntag, im Sommer um 4 Uhr

und int Winter um 5 Uhr Morgens. Ankunft in Gießen: im Sommer um 3 Uhr, im Winter um 4 Uhr.

Gießen am 23. Mai 1832.

Großherzogl. Hess. Post-Amt. Bauer.

3) Die Erhebung des Kriegs-Commissariats- Geldes pro 1832 c\- schieht in: nächsten Monat Juni. Zum Behufe der Quittungs- Ertheilung wollen die Beitragspflichtigen ben pro 1831 erhaltenen Zettel vorlegen.

Gießen den 23. Mai 1832.

Der Steuer-Einnehmer Vl ä n d l.

Feilgebotene Sachen.

1) In Steinberg ist ein geräumiges Wohn- chaus auf den Abbruch zu verkaufen. Der Ausge- .der d. ertheilt nähere Auskunft.

2) Binger 1831er Wein, dieselbe Qualität, wie solche Hr. Heinrich Schneider verzapft, ist auch zu haben die Maas zu 48 fr. bei

Friedrich Linker.

3) Einem geehrten Publikum mache ich die Anzeige, daß ich wieder eine schöne Auswahl was­serdichter Seidenhüte, neuester Faeon, erhalten habe. Besonders empfehle ich für bett'Sommer, bie wegen ihrer Leichtigkeit und breitenRaudes so zweck­mäßige Polonaiser-Hüte.«

Gießen am 18. Mai 1832.

H. £,it.befing.

4) Bei bem Herrn Nicolaus Gu »belach zu Cassel habe ich für das Kurfürstenthum Hes­sen, für bas Großherzvgthum Hessen -Darrnstabt, und für bie angrenzeuden.Preußischen, Hannöveri­schen unb Walbef'schen Örter, zur Bequemlichkeit bes Publifums, eine Niederlage der Porzellan- unb Steinguts - Waaren meiner Fabrik errichtet. Die Preiß - Verzeichnisse darüber wird Hr. Gnndelach ertheilen. Die Preise sind so gestellt, daß die Waare in Cassel nicht höher zu stehen fomntt, als wenn sie unmittelbar aus der Fabrik bezogen wirv, ob# gleich dadurch, daß der hier, für prompte Zahlung und Bruch, übliche Rabatt in Cassel nicht Statt findet, kaum die Fracht und Speesen gedeckt wer, den. Was die Qualität des Steinguts betrifft, so kommt es, erstens, an Farbe und Dauer dem Englischen gleich; zweitens, ist die Masse so hart